Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

26. September 2016
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Zwischen Optimierung und Selbstkontrolle – oder die Schnauze voll

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Der Wille zum Machen – jedoch fehlt das Orakel der Weltklugheit.

Die Verstellung ist dem Hund unbekannt, denn wenn die Verstellung ihre Kunst durchschaut sieht, ist ihre Strategie: höher, weiter, noch eindrucksvoller. Die Wahrheit verkommt zur Aufschneiderei und Täuschung. Dem Hund ist dies völlig fremd: ihm genügt die Kontrolle durch bloße Kraft, auch wenn diese schnell verpufft, wie die Show beim politischen Wadenbeißen.

Beim Hund ist die Schnauze voll haben, die Gier nach Anerkennung und Gefallen.

Beim Menschen bedeutet, die Schnauze voll haben, der Verlust der Selbstkontrolle.

Was dem einen sein Stock, ist dem anderen sein Hut.

 

24. September 2016
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Konzert „Trostpflastersteine“ von Johanna Weber – Kapelle des St. Elisabeth-Krankenhauses in Geilenkirchen

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Trostpflastersteine

Die ausgebildete C-Kirchenmusikerin Johanna Weber hat ihre Wurzeln im Kreis Heinsberg. Ihr Können hat sie seit Jahren in ehrenamtlichen Engagements als Chorleitung und in Workshops in der Gospelmusik weitergegeben. Dabei begleitet sie ihre Chöre am Piano oder der Orgel.

Ihre Solokonzerte, wie im Juni 2015 in der ev. Kirche in Heinsberg, stehen jeweils unter einem thematischen Motto. Passend dazu wählt sie ihre Beiträge aus.  Die Liste ihrer musikalischen Beiträge ist diesmal am „roten Faden: Trostpflastersteine “ als  Schwerpunktthema ausgerichtet. (siehe z.B.: http://www.aachener-zeitung.de/lokales/heinsberg/musikalischer-abend-im-zeichen-der-liebe-1.1105582)

Der  lyrische Beitrag der deutschen Sängerin Pe Werner „Trostpflastersteine“ ist sowohl Namensgeber für das Konzert wie  ein Beitrag aus der Liste der Songs, die Johanna Weber vortragen wird. Weitere Interpretation von Johanna Weber stammen aus der Feder von Simon & Garfunkel, Cindy Lauper, Rosenstolz, Sting, Meyle u.a.

Musikalischer Werdegang

1994 –2006 Klavierunterricht Musikschule  HS

1998 –2003 Mitglied des Kindergospelchores „Crazy Heaven“ der evang. Kirche Heinsberg

2000- 2003 Orgelunterricht bei Willi Kahn

2002 – 2006 Gesangsunterricht bei Guido Jansen

2003 – 2006 Mitglied des A – Cappella Ensembles „Beilage Extra“ der Musikschule Heinsberg

2004 –2015 Orgeltätigkeiten und Konzerte auf Honorarbasis in der ev. Kirchengemeinde HS

2006 –2012 Musikstudium Universität Siegen: Hauptfach Gesang Hauptfach Klavier / Chorleitung / Masterclass Gesang (Folkwang Essen)

2008 –2011 Kirchenmusikerin ev. Kirchengem.  Niederschelden- Siegen

2009 –2011 Musicalformation „Limited Edition“

2011 –2015 Leitung des Gospelchores „St. Mary Gospelsingers“ in Heinsberg und Gospelworkshop

2014 – 2016 Anstellungen als ausgebildete C- Kirchenmusikerin in verschiedenen Kirchengem.

23. September 2016
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Wenn das Augenmaß verloren geht, dann hilft auch keine Maske mehr

 

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In memoriam pinoccio

Wenn das Augenmaß verloren geht, dann hat das Herz niemals dort geschlagen, wo es angeblich verortet war.

Vom Herrenzimmer ins Hinterzimmer der völkischen Sprach- und Gedankenverwirrung. Zwischen allen Narren ging der Mensch verloren. Was blieb, ist ein Abbild vom Abbild des eigenen Wunschbildes. Das aber geriet ins Blickfeld der Anderen. Da hilft auch kein Ablenken, Umlenken oder Löschen!

Zitat:  Und ins gleiche dumpf-völkische Horn bläst auf den Seiten des postfaktischen Broder-Fanclubs Archi W. Bechlenberg. Glaubt man diesen Autoren, dann ist durch die heimtückische Ikea-Multikulti-Verschwörung offenbar in Deutschland der sonntägliche Schweinebraten in allerhöchster Gefahr. Und das wäre ja jammerschade. Zitatende

Gott, Götter und die Leute mögen sich seiner erbarmen.

 

20. September 2016
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SGP statt SPD

Sigmar Gabriels Partei (SGP) statt SPD – der Schein bestimmt das Sein!

Ihr werdet die Früchte nicht mehr am Geschmack erkennen, formulierte Bert Brecht in der Dreigroschenoper.

Nicht nur, dass diese Feststellung längst die Obstwelt erfasst hat und in den Produkten umgesetzt ist, real beherrschend die Regale füllt (welcher Apfel schmeckt noch nach Apfel?), auf die SGP trifft nach dem Parteikonvent zu, dass der Bürger die Partei nicht mehr an den Inhalten erkennen kann. Diese sind, auch nach gefassten Beschlüssen, nur temporär vorhanden. Die Verfallszeiten der Beschlüsse und Inhaltsverkündungen reichen nicht mal mehr bis zum Trocknen der Druckertinte.

Es herrscht Selbst- und Fremdtäuschung vor. Vertrauen wurde auf dem Altar der faulen Kompromisse geopfert. Selbst die Oberfläche der scheinbaren Hochglanz-Broschüren der Partei ist stumpf geworden. Nicht mal mehr der Schein ist etwas wert. Schöne neue Welt – die ehemalige SPD hilft kräftig am Umbau mit!

Was diese Republik braucht, sind keine Mitläufer und Jasager, Abnicker oder Postenjäger. In und außerhalb der Parteien braucht es wieder Menschen, die an der Sache orientiert den Blick auf die Gesellschaft haben, in der wir alle leben können, ohne in die Abhängigkeit von wenigen zu geraten.

Selbstbewusstsein statt Parteiräson! – Solidarität bedeutet nicht, einen Funktionär, der die Misere selbst zu verantworten hat, nicht beschädigen zu wollen, damit er als Kanzlerkandidätchen erhalten bleibt.

Es mag aber niemand glauben, dass die Welt in den anderen Parteien sich anders darstelle. Und wer nun glaubt, er müsse seine Stimme der „Armseligkeit für Deutschland“ schenken, ist ebenso auf dem Holzweg, wie die vielen Wechselspieler in den letzten Landtagswahlen quer durch die Republik. Schaut euch die Aussagen, das Verhalten und die Programminhalte dieser angeblichen Alternative an, dann wird klar, dass der Wähler dort vom Regen sofort – nein kein Schreibversehen –  in die braune Soße der Jauche gelangt.

Es ist wohl usus geworden in der Politik auch der Dermokratien, so zu tun, dass die eigene Meßlatte hochgelegt sei, um am Ende aber dann darunter durch zu schlüpfen! Und für die Selbsttäuscher: wir haben es gesehen!

 

 

 

19. September 2016
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Sigmar Gabriel überschreitet den sozialdemokratischen Rubikon – SPD verkauft die Republik und ihre Klientel

Der Bürger muss Angst haben vor dem Gespenst des Neoliberalismus in der Maske der aktuellen Sozialdemokratie! (jwb)

Was leider zu erwarten war, ist eingetreten: die rote Linie oder der sozialdemokratische Rubikon ist von Sigmar Gabriel mit den Funktionären des Parteikonvents überschritten worden.

SPD, was ist nur aus dir geworden? Ihr habt nun das gefördert, was Jacques Peretti in seinen Reportagen eindrucksvoll belegt hat. Unter anderem in diesem Beitrag auf ZDFinfo – Dokumenation: Die Macht der Superreichen – von Milliardären und Minijobbern. Dazu ist auch der theoretische Unterbau in Form eines Referates von Norbert Trenkle erleuchtend.

Ein weiteres Beispiel wie die Freihandelsverträge wirken, wenn die Märkte dem Neoliberalismus überlassen werden, ist in diesem Beispiel nachvollziehbar: Milchflut. Melken bis zum Ruin!

Sucht euch einen anderen Namen für die Partei! Die Sozialdemokratie Kurt Schuhmachers und Willy Brandts haben Figuren wie Clement, Schröder und Steinbrück längst begraben. So wie das Christliche in den C-Parteien längst ein inhaltsloses Relikt geworden ist, ist das Soziale aus dem Blickfeld der Leute in den Parteileitungen geraten.

Die parlamentarische Demokratie als Gesellschaftsvertrag ist tot. Es lebe die Partei-Demokratie. Die aber besteht auch nicht mehr lange. Die Ermächtigung zur Olegarchie der Konzerne und Finanzwirtschaft geht einher mit eurem eigenen Machtverlust. Ihr habt nach dem Muster entschieden: das Hemd der eigenen Postensicherung ist näher, als der Rock von Freiheit und Demokratie. Nur, mit der Übereignung der Macht in die Hände der Konzerne wird man euch das Hemd ebenso nehmen!

Armes Deutschland!

Es wird nun verstärkt nur in diese Richtung gehen müssen. Den Parteien ist nicht mehr zu vertrauen. Sie arrangieren sich mit der Macht und führen die Menschen in die Handelsfallen. Die Zivilgesellschaft muss ihre eigene Mandatswahrnehmung in die Hand nehmen.