Begrüßung

Heinsberg, im Juli 2010 ( aktualisiert im April 2012)

Ich heiße Sie herzlich willkommen auf meiner Seite.

Mit den Worten von Erich Kästner mögen Sie begleitet sein, wenn Sie sich hier umsehen:

“Wer hier vorübergeht, verweile.”

“Es ist schon so: Die Fragen sind es, aus denen das, was bleibt, entsteht. Erst wenn die Mutigen klug und die Klugen mutig geworden sind, wird das zu spüren sein, was für die Zukunft wichtig ist: der Fortschritt der Menschheit.”

Treten Sie ein in diesen Blog.

Vor allem und zunächst finden Sie Fotos; dann aber auch Texte wie Excerpte, Gedankensammlungen, Aphorismen und Kommentare. Im Mittelpunkt meiner Interessen stehen: Menschen. Ihre Philosophie. Ihre Lebensweisen. Ihre Sichtweisen. Anmerkungen über Kunst. Die Kunst zu fotografieren und über die Fotografie als Kunst.

Manches schreibe, beschreibe ich und weise darauf hin auch und im besonderen in Abgrenzung zu anderen Meinungen.

Herzlichst

Ihr Johannes von Heinsberg (JvHS)

SeitTest-Zertifikat
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Kultur und Kunst im Krankenhaus – GK

Wer im St.-Elisabeth-Krankenhaus in Geilenkirchen als Patient oder als Besucher Zeit verbracht hat, hat wahrscheinlich schon einmal den Namen „KiK – Kultur und Kunst im Krankenhaus“ gelesen oder gehört.

Was ist und wer aber macht denn nun“ KiK -Kultur und Kunst im Krankenhaus“?

KiK besteht als Gruppe aus z.Z.  5 Personen, die sich im Krankenhaus die Aufgabe gestellt hat, neben der medizinischen Versorgung durch das Krankenhaus den Patienten und den Besuchern während ihres Aufenthaltes kulturelle Veranstaltungen anzubieten. Die Gruppe möchten mit Herz und Verstand Bereiche im Menschen ansprechen,  die die Seele berühren und somit zur Genesung des Patienten beitragen.

Unter der Leitung von Herrn Krankenseelsorger Meinolf Schrage und der Mitarbeit von Hedwig Heinrichs, Johannes Bindels, Walter Everhardt und Heinz-Leo Gerards werden seit dem Jahr 2000 Kunst- und Fotoausstellungen, Lichtbildervorträge, Lesungen, Konzerte  aus dem Blues-, Jazz-, Country- und  Irish Folkbereich, sowie Konzerte in klassischer Musik geplant und angeboten.

Die musikalischen Veranstaltungen finden ausschließlich in der Kapelle des Krankenhauses statt, die über eine einzigartige Akustik verfügt. Alle Konzerte werden live, via Bildschirm, in die Patientenzimmer übertragen.

Die Kunstausstellungen werden mit einer Vernissage eröffnet und die Fotos oder Bilder finden Sie im Lichthof zwischen den Stationen C3/B3. Ein Besuch ist während der Öffnungszeiten des Krankenhauses jederzeit möglich.

Auf die Veranstaltungen wird rechtzeitig durch Plakataushang und persönliche Einladung hingewiesen. Die Berichte zu den Veranstaltungen finden Sie in der lokalen Presse.

KiK ist eine ständige Einrichtung im Krankenhaus St.-Elisabeth und die Mitarbeit erfolgt ehrenamtlich. Jedes Jahr finden vier bis fünf Vernissagen und zwei bis drei Konzerte  statt.

Zur Zeit ist die Ausstellung des Kunstfotografen Walter Scheufen noch bis zum 30.06.2012  zu sehen. Das letzte Konzert der Irish Folk- Gruppe „Fragile Matt“ fand am 03.05.2012 um 19.30 Uhr statt. 1,5 Stunden lang nahmen die Irish-Folk Gruppenmitglieder die Zuhörer auf eine Reise in die Musikgeschichte Irlands mit. Die Lebensweise, die Themen der Songs und die persönlichen Erfahrungen der Irish Folk-Gruppe ließen in einem interaktivem Geschehen die Musik für die Zuhörer und Zuschauer lebendig werden. Weil auch dieser Auftritt ein großer Erfolg war, ist im Mai 2013 ein nächstes Konzert vorgesehen.

 

Ansprechpartner für Rückfragen ist Herr Krankenseelsorger Meinolf Schrage, Tel. 02451 / 622-280.

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Kaiser Karl u.a. im Krönungssaal Aachen

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graublau monochrome

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Wir sind die Urheber – Aktion

Wir sind die Urheber ist eine Aktion der Künstler und Autoren gegen die Bestrebungen, das Urheberrecht auszuhebeln.

Der Aufruf erfolgte im genau dem Medium, welches die Plattform dafür schafft, dass dem ungefragten Kopieren und den nicht genehmigten Nutzungen des geistigen Eigentums Tür und Tor geöffnet wurde.

Die Antworten auf die Aktion sind postwendend erfolgt, was nicht wundert in Zeiten des Bloggens und der Gezwitscher-Debatten-Kultur.

Die Stellungnahmen und Argumente prallen stellvertretend für die verschiedenen Motivationen aufeinander. Auf der einen Seite die Kulturschaffenden, die das legitime Recht besitzen, dass ihr Schaffen und ihre Ergebnisse angemessen entlohnt werden. Damit sitzen sie aber gleichzeitig im gemeinsamen Boot mit jedem der sein Einkommen über seine Arbeitskraft sichern muss. Eine Solidarität mit jenen, die aufgrund eines perfiden Entlohnungssystems á la Zeit-und Leiharbeitsverhältnisses schon zu oft nicht mehr vom Lohn alleine existieren können, wäre durch die Teilnehmer des Aufrufs aber ebenso wünschenswert.

Auf ihrer Seite stehen leider auch die Verwertungsindustrien und – dienstleister wie der kritikwürdigen GEMA und den Abmahnungsmaschinerien gewisser RAe-Kanzleien, die mittels ihrer Strukturen und Verfahrensweisen längst nicht nur die Interessen der Urheber vertreten, sondern zu einer Pestbeule des Kulturbetriebs und der Freizeitkultur geworden sind. Die Urheberrechte und die damit verbundenen Verwertungswege sind zum Geschäftsmodell der zuvor genannten geworden. Den Autoren und Künstlern ist die Hinterfragung und die Notwendigkeit alternative Wege zu gehen – zum Abbau der durch die Verselbständigung der Verwertungsindustrie sich insgesamt nachteilig für Kulturschaffende wie Kulturnutzende zeigende Entwicklung -  nicht abzunehmen.

Auf der anderen Seite steht eine Denkweise, die pseudoargumentierend hinsichtlich der Freiheit des Internets agiert, dass die Freiheit des Netzes nicht durch die Berücksichtigung des Urheberrechtsgedanken  eingeschränkt werden darf. Die Unsachlichkeit sowie die Unversöhnlichkeit spiegelt sich im nachstehenden Zitat des Bloggers Udo Vetter wider:

Zitat: “Die heute noch so stolzen Urhebern müssten dann die bittere Erfahrung machen, dass das freie Netz wichtiger ist als ihr unbestrittener Beitrag zur Kultur. Das Motto wäre dann: Besser jeder kann frei online seine Meinung sagen, als dass alles den Bach runtergeht, bloß weil ein paar Schriftsteller meinen, sie hätten den unbedingten Anspruch an die Gesellschaft auf ein solides Auskommen pro Essay oder Roman.” Zitatende

Eine freie und zufällige Gruppierung, die im Parteienspektrum gerade Fuß fasst, macht sich genau mit dem “Entweder-Oder” im Sinne der freien unentgeltlichen Nutzung anderen, wenn auch immateriellen, Eigentums einen Namen und bekommt parlamentarische Vertretungsdimensionen, die zudem das konstruktive Regieren immer schwieriger macht. Dumm nur, dass niemand darauf hinweist, dass Gauner auch Gauner genannt werden müssen und der immanenten Unmoral auch noch durch das Wählen dieser Vereinigung Vorschub geleistet wird.

Wir müssen zwar mit der eigenen Widersprüchlichkeit und Unvollkommenheit leben, aber moralische Verantwortung fußt einerseits nicht auf vollständige Erkenntnis, erst recht nicht auf Selbsterkenntnis und jene ist auch nicht Voraussetzung, moralisch handeln zu können. Erkennen können, was Unrecht ist, ist dem “common sense” schon immanent, zumindest wer in unserem Kulturkreis aufgewachsen ist. Jemanden eine Sache oder eine Idee oder eine geistige Leistung wegzunehmen – also sowohl auf der materiellen Ebene wie auf einer immateriellen Ebene – sich anderes Eigentum anzueignen, ohne eine Gegenleistung oder eine Genehmigung zu haben, bleibt Diebstahl. Und Diebe muss man Diebe nennen, da hilft auch keine beschönende Umschreibung als Pirat .

In der sachlichen Auseinandersetzung kann nur gewünscht werden, dass dies mittels des reflektierenden Denkens geschieht. Impulse setzen durchaus auch Aufrufe wie oben gezeigt. Insofern kann dieser Aufruf nur unterstützt werden, was der Autor mit seinem Beitrag belegt.

 

Update 19:49 Uhr / 11.05.2010: Es ist gut, wenn die Debatte versachlicht wird. Die gibt es nicht für lau.

 

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Selbst – und Fremdtäuschungen

Das Leben – ob in Foren oder im realen Leben – ist nicht selten eine große Sammelbüchse von Selbst – und Fremdtäuschungen.

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