Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

7. September 2021
von JvHS
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Blogphilosophie

Dieser Blog generiert seine Texte mit dem Ziel, den Blick zu schärfen für aktuelle Entwicklungen im wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und historischen Umfeld sowie ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf die individuell bedingten Gestaltungen für ein gelingendes Leben. Basierend auf den Menschenrechten, den demokratischen Grundrechten und rechtsstaatlichen Verfassungen sowie den Erkenntnissen der Sozialwissenschaften und der Philosophie stehen Kommentare, Essays und Berichterstattungen dem Leser zur Verfügung. Bild- und Textsprache sind die Mittel der Darstellung. Sie stehen im Spannungsfeld von Vernunft und Emotionen. 
 
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1. Dezember 2022
von JvHS
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Flucht – Asyl – Einwanderung – Integration – ein ewiges Menschheits-Schicksal

Quelle: Hans Magnus Enzensberger „Die Große Wanderung. 33 Markierungen, in: Versuche über den Unfrieden“

 

Das Thema „Deutschland – ein Einwanderungsland“ ist längst kein einiges Thema. So kreisen denn auch die Debatten und Ansätze je nach Gesinnung und Ideologie um nachstehende Aspekte:

Gastfreundschaft galt und gilt in vielen Kulturen als heilig. Begleitet von ritualen Normen, die selbst einem Gast, dem Skepsis gegenüber angebracht war, eine sichere Bleibe im Falle der Not und der existenziellen Bedrohung ermöglichen sollte.

Gastfreundschaft bedeutete aber auch, dass damit kein unbegrenztes Bleiberecht verbunden war. In geografisch schwieriger Umgebung – Wüste, Steppe, keine Zivilisation und außerhalb von Ansiedlungen – garantierte die Gastfreundschaft das Überleben. Ein Anrecht zu bleiben, war nur gegeben, wenn die Aufnahme in die Sippe und Gruppe auf Dauer vereinbart wurde. Das aber war abhängig davon, welcher Gegenwert für das Bleiberecht und die Integration geboten wurde.

Gastfreundschaft wäre vergleichbar mit dem Asylrecht, um die unmittelbare existenzielle Bedrohung abzuwehren. Einwanderung nach bestimmten Regeln dagegen ist die Integration auf Dauer. Als Gegenleistung ist dafür ein Gegenwert in Form von Know how, familiärer Bindung oder Stärkung der Gesellschaftsform (Demokratie und Akzeptanz der Lebensweisen) einzubringen.

Einwanderung ist somit regelgeleitet eine Vereinbarung zwischen dem Einwanderungsland und dem Immigranten und ein Abgleich der gegenseitigen Bedürfniserfüllung. Eine Rechtsbasis garantiert ein gegenseitiges Recht, das rechtsstaatlich eingefordert werden kann. Dazu gehört für den Einwanderer in ein neues Land das Sprechen der Landessprache wie auch die Akzeptanz der Staatsform und des Rechtsstaates. Bei Verstoß gegen diese Vereinbarung kann per Rechtsprechung der Verlust des Einwanderungs-Status auch verloren gehen und eine Ausweisung zur Folge haben.

Clanstrukturen, Ablehnung des Rechtsstaates und strafwürdiges Verhalten sind Beispiele für den Verlust des Einwanderer-Status. Staatsangehörigkeit und der Pass als Dokument des Nachweises der Integration ist als letzter Beweis des Ankommens in der neuen Gesellschaft mit allen Pflichten und Rechten verbunden. 

Der jüngst verstorbene Literat Hans Magnus Enzensberger hat das Thema Einwanderung, Asylrecht und Integration in seinem Werk: Die Große Wanderung. 33 Markierungen, in: Versuche über den Unfrieden aufgegriffen.

Bertold Brecht beschreibt seine eigene Flucht und Einwanderung in die USA während des WW II (Weltkrieg 2).

Brecht ließ einleitend zu seinen „Flüchtlingsgesprächen“ einen seiner Protagonisten sagen:

„Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen. Der Pass kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Pass niemals. Dafür wird dieser auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und nicht anerkannt wird.“  

Bertolt Brecht und die „Flüchtlingsgespräche“ – von Controlling und Kontrolle

Sascha Lobo schildert autobiografisch in seiner Spiegel-Kolumne eigene Erfahrungen zum Thema „Einwanderung“

Ergänzung

Ausweisung und Rückführung – Wirklichkeit und Utopie

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30. November 2022
von JvHS
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Herbst – Gelb

Politik mit der Gemeinnützigkeit? Finanzamtbescheid zum Entzug der Gemeinnützigkeit als „Correctiv-Mittel“?

Liegt der Wechsel des Grundverständnisses vom „Unterschied zwischen einer notwendigen Kritik auch an Inhalten … und einer Diskreditierung …zum Zweck der Verdrängung aus dem öffentlichen Diskurs mittels Entzug der Gemeinnützigkeit im Fall der journalistischen Plattform „NDS – NachDenkSeiten“ vor?  Stellungnahme des Mitherausgebers Albrecht Müller!

Dazu ein Kommentar der Online-Zeitschrift Telepolis aus dem Heise-Verlag.

 

 

 

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29. November 2022
von JvHS
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Armut und die Ferne der Politiker von der Realität – ein Selbstporträt eines Betroffenen in der FAZ

Ein Gastbeitrag des Autors CHRISTIAN BARON in der FAZ vom heutigen Tage lässt aus nächster Nähe das Leid, die Scham und das Ausgeschlossensein der Armen in Deutschland nachempfinden.

Wie weit die Politiker von der Realität der Armut und Armutsgefährdung in Deutschland entfernt sind, zeigen die unfassbaren Aussagen von Winfried Kretschmann (Die GRÜNEN und Ministerpräsident BW), „… der  in der aktuellen Krise den Armen empfiehlt, sich mit einem Waschlappen sauber zu machen, anstatt zu duschen…“ 

Gleiche unsensible und arrogante Gesinnung formulierte der EX-Bundespräsident Joachim Gauck „… der die Einkommensschwachen zum „Frieren für die Freiheit“ aufruft…“ im Rahmen der Energiekrise. 

 

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29. November 2022
von JvHS
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Freihandelsverträge und das Einknicken der GRÜNEN bei CETA

Mehr Demokratie 

Was 2016 mit enormen Widerstand der aufmerksamen Bevölkerung in der EU begann, die Pläne der Wirtschaft – sich durch Haftungsvereinbarungen schadlos beim Staat zu bedienen, wenn globale  Krisen und Kriege ihre Investments gefährden könnten, und dies durch private Schiedsgerichte mit einem pseudo-juristischen Anstrich zu versehen und einklagbar zu machen – durch Volksabstimmungen zu durchkreuzen, wurde durch massiven Lobbyismus konterkariert.

Nun sind andere Beteiligte in der Regierung, die bei ihren Wählern die Hoffnung entzündeten, dass sie sich dem Druck der Wirtschaftslobbyisten nicht kraftlos beugen würden, sondern notwendige Korrekturen beim Freihandelsvertrag CETA (EU und Kanada) durchsetzen könnten, wie z.B. den Wegfall der privaten Schiedsgerichte und Paralleljustiz sowie den Ausschluss der  undemokratischen CETA-Ausschüsse!

Pustekuchen, Die GRÜNEN sind als ehemalige CETA-Ablehner eingeknickt wie durchweichte Strohhalme. Klammheimlich und ohne weiteren Diskurs und mediale Begleitung soll der Bundestag am 01.12.2022 die Ratifizierung (die endgültige In-Kraftsetzung des Vertrages) beschließen! Und zwar ohne die notwendigen Korrekturen.

Es wird somit ein Vertrag ratifiziert, der in vielen Teilen gegen die Verfassung verstößt!

Zum Thema CETA und Freihandelsverträge auf diesem Blog!

CETA – ein Freihandelsabkommen steht wieder vor dem Bundesverfassungsgericht

Das Kabinett der Grausamkeiten und Ignoranz – warum Widerstand gegen CETA , TTIP und TiSA erste bürgerliche Pflicht ist!

CETA – Götterdämmerung der Demokratie und der Freiheit

 

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28. November 2022
von JvHS
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Angriffskriege bleiben Angriffskriege und Kriegsverbrechen bleiben Kriegsverbrechen – dagegen hilft auch keine Taube!

Eine Taube, die den Schnabel vollnimmt, ist noch lange kein Friedensengel!

Um es klar und deutlich zu machen: Russland hat den Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Punkt!

Die Verantwortung dafür liegt bei Putin und seiner Regierungs-Entourage. Ebenso liegt sie bei diesen Personen und Gruppen für die Kriegsverbrechen, die in der Ukraine begangen wurden und noch begangen werden. Von der Wagner-Gruppe über die Prigoschin-Gruppe bis zur Bande um Kadyrow und den originären Truppen der Armee.

Die historisch belegten und in relativer geschichtlicher Nähe begangenen Kriege anderer Nationen sind jeweils in ihrem eigenen Licht der Verantwortung zu betrachten. Diese immer wieder als Argumente für eine „Verteidigung“ Putins und seines Angriffskrieges gegen ein souveränes Land einzubringen, ist nicht nur infantil, sondern entbehrt jeder Legitimation. Da helfen auch keine Lügen und Propaganda.

Die Motive der geführten Kriege sind oft die gleichen: die der geopolitischen Machterweiterung. Die Rüstungsindustrie, die für die Umsetzung dieser Ziele die Waffen liefert, frisst die finanziellen Ressourcen der direkt beteiligten und betroffenen Nationen. Indirekt lösen Kriege immer auch weltweit Krisen, Hungersnöte und Leid aus. Darüber hinaus sind die wirtschaftlichen und ökologischen Belastungen  Auslöser für Krisen, wie wir sie gerade erleben. 

Wann ist die Friedensbewegung als demokratische Kraft wirksam?

Eine Friedensbewegung ist in der Vermeidung von Kriegen im Vorfeld immer eine mehr als notwendige Kraft. Deshalb sind die Menschen in jeder einzelnen Nation dafür verantwortlich, die Machtkonzentration auf Egomanen, Tyrannen und Autokraten zu verhindern und sich für Mitbestimmungsstrukturen einzusetzen, die dies ermöglichen, bevor mal wieder alles zu spät ist.

Wenn dies versäumt wurde und es zu Machtkonzentration wie in Nordkorea, in der Türkei, in China und auch in Russland und Weißrussland kommt, dann müssen die anderen Nationen und ihre Verbündeten in der Lage sein, einen solchen Angreifer in seine Schranken zu verweisen. Notwehr und Selbstverteidigung ist ein Recht, das in Anspruch genommen werden darf. 

Die Argumentationen auf den Kopf zu stellen und einen Angriffskrieg zu verteidigen, wie Russland ihn gegen die Ukraine begonnen hat, ist nicht nur kindisch, sondern destruktiv und wenig überzeugend. Auf einigen – ehemals aufklärenden Plattformen – haben sich die Vorzeichen geändert. Dazu gehören querfrontartig sowohl ehemals als links-liberal verortet die Nachdenkseiten (NDS), wie die rechts-national-konservative Achse des Guten (Achgut)

Eine Täter-Opfer-Umkehrung ist keine Dialektik, auch wenn sie so verpackt erscheint. Die Desinformationen scheinen sich von links bis rechts zu verbreiten, und sind in ihrer Wirkung zumindest virulent brandstiftend und einem Aggressor wie Putin dienlich. Lügen und Fehlinterpretationen zu verbreiten, macht die Verbreiter nicht unschuldig. Entweder sind sie unfähig, dies zu erkennen, oder sie agieren bewusst so, dann sind zu kritisieren für ihre Desinformationen.

Volker Eichener beschreibt die Vorgehensweisen in seinem Essay: Russlands Krieg gegen die Ukraine: Kann man mit habituellen Lügnern verhandeln? auf der Plattform Ruhrbarone!

Viktor Orbán und deutsche Intellektuelle fordern, eine Verhandlungslösung mit Russland zu finden, um den Krieg in der Ukraine rasch zu beenden. Solche Forderungen zeigen, dass wir mit der russischen Kultur des Lügens, des vranyo (враньё), nicht vertraut sind. Im Gegenteil, deutsche Putin-Freunde haben selbst schon die Kultur des Lügens übernommen, indem sie Verschwörungstheorien konstruieren, die dazu beitragen, dass die Wahrheit an sich destruiert wird. Welchen Wert hätte überhaupt ein Friedensvertrag, der mit einem habituellen Lügner abgeschlossen würde? ( Gastautor Volker Eichener ist Professor für Politikwissenschaft an der Hochschule Düsseldorf )

Wie solche Verschwörungshetze funktioniert und weshalb sie geglaubt wird, formuliert Volker Eichener in seinem Essay „Russlands Krieg gegen die Ukraine: Kann man mit habituellen Lügnern verhandeln?“:

„Verschwörungstheorien verletzen sämtliche wissenschaftlichen methodologischen Regeln. Und sie wimmeln von logischen Fehlern, obwohl sie sich durch Verwendung von Konjunktionen wie „weil“ oder „deshalb“ den Anschein logischer Argumentationsketten geben. Aber die Schlüsse, die sie ziehen, sind in der Regel Fehlschlüsse, insbesondere:

  • Cui-bono-Fehlschluss. Weil jemandem ein Ereignis nutzen mag, ist nicht gesagt, dass der Nutznießer das Ereignis auch verursacht hat. Beispiel: „Selenskyj kann durch die Explosion im Hafen von Odessa die Russen der Aggression bezichtigen. Also hat er sie selbst inszeniert.“
  • Argumentum ad ignorantiam: Eine Behauptung ist nicht deshalb wahr, weil es (noch) keine Beweise gibt, welche die Behauptung widerlegen. Beispiel: „Das war eine ukrainische Sprengladung, die im Hafen von Odessa explodiert ist. Es gibt keinen Beweis, dass es eine russische Rakete war. Die Videos, die vom Meer aus anfliegende Raketen zeigen, sind gefälscht.“
  • Tu-quoque-Fehlschluss. Ein Verbrechen wird gerechtfertigt, weil andere auch Unrecht getan haben (sollen). Tatsächlich bleibt Unrecht Unrecht, unabhängig davon, ob andere auch Unrecht tun. Beispiel: „Ja, eine russische Rakete mag Zivilisten getötet haben. Aber die Ukrainer haben im Donbass einen Völkermord begangen.“ [Was nebenbei nicht stimmt, sondern die Ukraine wehrte sich gegen Angriffe durch russische Rebellen und von Rußland organisierte Angriffe, zudem auf ukrainischem Territorium, Hinweis Bersarin]
  • Ad-hominem-Fehlschluss: Die Gültigkeit von Aussagen wird bestritten, weil die Person, die sie geäußert hat, angegriffen wird. Beispiel: „Weil Wolodymyr Selenskyj Auslandsvermögen verschleiert hat, ist nichts von dem wahr, was die Regierung der Ukraine behauptet.“
  • Argumentum ad verecundiam: Eine Behauptung wird damit begründet, dass sie von angeblichen Autoritäten geteilt wird. Beispiel: „Dass die Ukraine den Angriff inszeniert hat, haben selbst arabische und indische Medien bestätigt.“ Abgesehen davon, dass die zitierten Autoritäten meist zweifelhaft sind, beweist das nichts, da sich auch Autoritäten irren können.
  • Non-sequitur-Fehlschluss: Es wird eine Behauptung mit einer Tatsache begründet, die gar keine Ursache dafür darstellt. Beispiel: „Die Ukraine hat den Angriff selbst verübt, weil sie mit westlichen Waffen versorgt worden ist.“ Das mit der Waffenversorgung stimmt, aber es hat nichts mit dem Angriff auf den Hafen zu tun.

Aus dem Drama-Dreieck von Opfer-Täter-Helfer-Rollen kann nur herausgefunden werden, wenn das Zurücktreten aus dieser Spirale und der Blick aus der Meta-Perspektive auf diese Spirale geworfen wird. Der diplomatische Kanal für diese Meta-Perspektive darf auch in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht geschlossen werden.

Wenn jedoch ein Krieg begonnen wurde, dann ist Selbstverteidigung das Recht jedes Angegriffenen. Und dann folgt unweigerlich das, was immer in jedem Krieg passiert: Das Leid der Menschen nimmt noch mehr überhand, als es im kriegslosen Normalleben schon von den meisten Menschen weltweit erlebt werden muss.

Und wie im Beitrag „Krieg oder kein Krieg“ des Kolumnisten Hartmut Finkeldey auf „tell Online“ zwar diskursiv angesprochen: Aber Krieg kann niemals nur das kleinere Übels sein! Entscheiden muss sich jedoch jeder in dieser Situation – aber sich genauso der Konsequenzen bewusst sein! Auf die verweist Finkeldey in seinem Text, in dem er George Orwell zitiert:

„We have become too civilized to grasp the obvious. For the truth is very simple. To survive you often have to fight, and to fight you have to dirty yourself. War is evil, and it is often the lesser evil. Those who take the sword perish by the sword, and those who don‘t take the sword will perish by smelly diseases.“

„Wir sind zu zivilisiert geworden, um das Offenkundige zu sehen. Denn die Wahrheit ist sehr einfach. Um zu überleben, muss man häufig kämpfen, und wenn man kämpft, macht man sich schmutzig. Krieg ist böse, nur ist er häufig das kleinere Übel. Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen, und wer nicht zum Schwert greift, stirbt durch faule Kompromisse.“ (Quelle: tell Online-Magazin)

Es bleibt die Frage offen, wie lange es Gültigkeit hat, dass das Wort und die Schrift das „argumentative Schwert“ sein kann, bevor dieser Ansatz dann seine Wirkung verfehlt? Eine Wahrheit haben Menschen schon vor unseren Krisenzeiten aus Erfahrung formuliert: es kann der bravste Mensch nicht in Frieden leben, wenn der böse Nachbar es nicht will!

Vom Dilemma, den Schnabel zu voll zu nehmen – oder kann das Wort nicht schon Schwert genug sein?

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