Johannes von Heinsberg – Bildsprache – Wortsprache

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

13. Januar 2026
von JvHS
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Verbrettert und vernagelt – Alltagsschnipsel aus dem Kosmos der Despoten

Statt Weitsicht – Bretter vor den Köpfen: Willkür-Realitäten unter Trump und Putin

„… immer war die Willkür fürchterlich.“ – Friedrich Schiller

„Die höchsten Güter der Menschheit sind menschlicher Willkür entzogen.“ – Seneca 

 

In Memoriam: Robert Gernhardt

USA

„Es gibt kein gefährlicheres Beispiel,
als wenn egomanische Figuren ihre Weltsicht mittels Willkür und Gewalt einführen.“ JWB

Trump sprach zu seinen Eleven:
Ihr seid alle dabei gewesen!

Trump droht allen fremden Wesen:
Haut ab, lernt erstmal lesen.

Trump verspricht den Europäern:
Merkt es euch, ich werde mich nicht ändern.

Russland

„Der Staat hat ihnen verboten zu schreiben, er verbietet, die Wahrheit zu sagen, das ist Willkür, aber sie sprechen anläßlich dieser Willkür unbekümmert von den Rechten und Prärogativen des Staates – und es will einem einfach nicht in den Kopf.“ – Anton Tschechow 

Putin fordert in seinen Datschen:
Ihr sollt nach meinen Reden klatschen!

Putin warnte den Iran (*):
Trump verspreche, ihr seid bald dran!

Putin lamentiert im Irgendwo:
Blinis isst man nicht mit Majo!

(*) Trump zu den Vorgängen im Iran – oder die Ironie nach dem Motto: Das gleiche Versagen im Umgang mit der eigenen Bevölkerung ist längst nicht das Gleiche!

Version vom 13.01.2026 / 19:25 Uhr  

10. Januar 2026
von JvHS
Kommentare deaktiviert für María Corina Machados Irrweg und Irrsinn, ihren Friedensnobelpreis an Trump weitergeben zu wollen!

María Corina Machados Irrweg und Irrsinn, ihren Friedensnobelpreis an Trump weitergeben zu wollen!

„Es ist eine uralte List der Despotie, ihre Opfer zu schmähen und zu erniedrigen und ihre Unterdrückung zu rechtfertigen.“ – Hedwig Dohm (1876 in „Der Frauen Natur und Recht. Zur Frauenfrage.“) 

Welches Sakrileg und welche Herabwürdigung die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado mit ihrer geplanten Übergabe des Friedensnobelpreises begeht, scheint ihr nicht richtig klar zu sein. Leider macht sich die Friedensnobelpreisträgerin 2025 María Corina Machado – Oppositionsführerin in Venezuela mit dem verurteilten Straftäter Trump gemein! Welcher Hohn dieses Vorhaben von ihr enthält, lässt sich erst ermessen, wenn die Begründung für die Ernennung und Preisübergabe in den Fokus gerückt wird: 

Zitat:

„Sie erhalte den Preis für ihren „unermüdlichen Einsatz“ für die demokratischen Rechte des venezolanischen Volkes, sagte der Komiteevorsitzende Jorgen Watne Frydnes. Die venezolanische Oppositionsführerin gilt als entschiedene Widersacherin des autoritären Präsidenten Nicolás Maduro. „Als Anführerin der Demokratiebewegung in Venezuela ist Machado eines der außergewöhnlichsten Beispiele zivilen Mutes im Lateinamerika der jüngeren Zeit“, heißt es in der Erklärung des Komitees.

„In einer Zeit, in der die Demokratie bedroht ist, ist es wichtiger denn je, diese Gemeinsamkeit zu verteidigen“, appellierte das Nobelkomitee. Wenn autoritäre Regime die Macht ergreifen, sei es entscheidend, mutige Verteidiger der Freiheit anzuerkennen.“

Zitatende

Es ist der pure Hohn, wenn sie diesen Preis an einen egomanischen Despoten wie Trump übergibt, der die Demokratie in den USA in allen Grundlagen zerstört: die Rechtsstaatlichkeit seiner Kontrolle und Auslegung unterwirft, die demokratische Verfassung umgeht und ersetzt durch willkürliche Dekrete, die Freiheit der Mehrheit der US-Amerikaner bedroht, das Völkerrecht und die Menschenrechte missachtet, die Meinungs- und Pressefreiheit einschränkt und alle, die aus berechtigten Gründen in Opposition zu ihm treten – ob im Inland oder Ausland – verfolgt und bedroht.

„Du angeblicher Hort der Tugend, wo unschuldige Kinder zu ihrer ersten Lüge gefoltert werden, wo die Willenskraft durch Despotie zerbröckelt wird, wo engstirniger Egoismus das Selbstgefühl töten.“ – Johan August Strindberg

Machado macht sich selber klein, wenn sie ihren Friedensnobelpreis an Trump weiterleitet! Wenn sie glaubt, dass sie den Preis nicht verdient habe, sollte sie ihn an das Komitee in Stockholm zurückgeben, einschließlich der damit verbundenen Geldsumme! Das Auswahlkomitee hat ausdrücklich Trump nicht den Preis anerkennen wollen. Was auch immer  Machado mit der Weitergabe sich erhofft, ihre geplante Weitergabe ist ein Sakrileg und eine Herabwürdigung der Verdienste aller Preisträger vor ihr! Sie brüskiert zudem das Auswahlkomitee!

„Im Übrigen würde sie damit auch gegen die Statuten des Nobelpreiskomitees verstoßen: »Ein Nobelpreis kann weder aberkannt, geteilt noch an andere übertragen werden. Sobald die Vergabe bekannt gegeben wurde, ist die Entscheidung endgültig«, teilt das Nobelpreiskomitee auf seiner Website  mit. Dort heißt es weiter: »Gemäß § 10 der Statuten der Nobelstiftung ›ist gegen die Entscheidung eines Preisverleihungsgremiums hinsichtlich der Vergabe eines Preises kein Rechtsmittel zulässig.‹« Auch habe Alfred Nobels Testament keine solche Möglichkeit erwähnt.“ (Quelle: Spiegel)

Sie stellt mit diesem Vorhaben ein exemplarisches Beispiel dafür dar, dass sich kungeln, unterwerfen und ducken der falsche Ansatz zur Befreiung von Despoten ist. Das müsste sie aus den Erfahrungen mit dem Despoten im eigenen Land doch kennen!

Version vom 10.01.2026 / 11:00 Uhr 

8. Januar 2026
von JvHS
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Minneapolis – Die dominierenden „Un-Geister der Gegenwart“ sind von allen „guten Geistern“ verlassen

Die Analyse und die Aufarbeitung von zeitgeistigen Wellen der Autokratie, Despotie und Diktatur werden angesichts der Machtfülle von Trump, Putin, Erdogan und Konsorten drängender.

Die strukturellen Veränderungen in der Gesellschaft und der Umbau der freien und offenen Gesellschaft (realisiert als Demokratie) hin zur Despotie und Diktatur durch diese Figuren und ihre Mittäter (Elon Musk als exemplarisches Beispiel) stellen dabei die eine Seite der veränderten US-Realität dar.

Die beteiligten Institutionen (Unternehmen, Universitäten, Medienanstalten) und ihre sichtbaren Prozesse zum Abbau von Freiheit und der Umbau von der Demokratie hin zu einem autokratischem Unrechtsstaat beschreiben und dokumentieren die andere Seite der Medaille der US-Realität. Sie ergeben zusammen ein sozialgeschichtlich verstörendes Bild der Zeit.

Ein weiterer Baustein zur Analyse des aktuellen Zeitgeistes verlangt – ebenso notwendig wie wichtig – dass der Fokus und die Aufmerksamkeit auf die Täter, Helfer und Mitläufer zu richten sind. Die jeweilige biografische Entwicklung einzusehen (KI-Gemini oder Wikipedia), ermöglicht das Denken und Handeln der Täter, Helfer und Mitläufer zu erfassen. Der Einblick in die egoistische Weltsicht dieser Figuren wird so belegbar.

Zudem beschreiben sie auf dieser Ebene das sichtbare, menschenfeindliche Agieren dieser Subjekte und die Folgen und konkrete Auswirkungen für Mensch und Gesellschaft, insbesondere in einer Diktatur (Russland, Türkei, Nordkorea, China und die USA  – auf den Weg in die Diktatur) –  die der Machtgier und ihren menschenverachtenden Plänen und Taten so gut wie keine Grenzen setzen.

Und wie schon unter Hitler oder auch Cäsar belegen die Fakten, dass ohne die breite gesellschaftliche Unterstützung der Mitläufer und die Zusammenarbeit mit den politischen wie ökonomischen Schlüssel-Netzwerken das jeweilige Regime nicht tun konnte, was es tat. Das gilt für Trump genauso wie für Putin und die anderen Diktaturen in Asien und auf den anderen Erdteilen.

Durch Trumps Dekret-Politik und dem latent vorhandenen Rassismus bei seinen Anhängern fühlen sich die Aufräumkommandos der ICE mit ihren Vorstellungen aus der Alptraum-MAGA-Ideologie dazu ermächtigt, von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, wenn die subjektive Wahrnehmung signalisiert: „Achtung, Ordnung herstellen“!

Eine Folge dieses Selbstermächtigungsgefühl mit Affinität zur Selbstjustiz ist dann, dass eine US-Mitbürgerin und Mutter von drei Kindern und keine Migrantin der offensichtlichen Aggression des ICE Mitglieds ohne Chance ausgesetzt war und erschossen wurde! Da blitzt aus allen Ecken und Winkeln die Ideologie der „Rück-Eroberung“ der Nation durch Waffengewalt  wieder auf. Und bestärkt ein  voreiliges Tun auf der Grundlage des Verständnisses, das „Un-Recht des Stärkeren“ anstelle der „besonnenen Stärken des Rechtsstaates“ zu praktizieren.  

Die von Trump, Putin und Konsorten losgetretenen „Un-Geister der Gegenwart“ sind von allen „guten Geistern“ verlassen! 

Ergänzung zu Trumps Denken und Handeln: vom 09.01.2026 / 10:35 Uhr

Das freidrehende Denken und Handeln einer Person und seine Vorstellung von Machtausübung mit Auswirkung auf mehrere Milliarden Menschen kann nur eine Schlussfolgerung haben, dass dieses Figuren an den weiteren Willkürhandlungen gehindert werden müssen. (Trumps Sicht auf die Vereinnahmung Grönlands und die Ankündigung weiteren völkerrechtswidrigen Vorgehens!) Grundsätzlich machte Trump im Gespräch so deutlich wie kaum je zuvor, dass internationale Verträge und das Völkerrecht für ihn keine Bedeutung haben. Er fühle sich in der Außenpolitik lediglich seinem eigenen Gewissen verpflichtet, sagte er, und dass er „kein internationales Recht“ brauche. 

Zitat Trumps:

Auf die Frage, ob aus Trumps Sicht irgendwelche einschränkende Faktoren seiner weltweiten Macht existierten, antwortete er: „Ja, da ist eine Sache. Mein eigener Sinn für Moral. Mein eigener Verstand. Das ist das Einzige, was mich stoppen kann.“ Auf Nachhaken der Journalisten räumte Trump anschließend zwar auch ein, dass die US-Regierung sich an internationales Recht halten müsse. Aber: „Es hängt davon ab, was Ihre Definition von internationalem Recht ist“, sagte er und relativierte damit seine Antwort dann gegenüber den Fragestellern.“

Wann begreift die Mehrheit der Menschen, dass sie nur durch Zusammenschluss und Zusammenhalt über die Grenzen der Nationen und der kulturellen Unterschiede hinweg den Widerstand organisieren können. Beginnend im eigenen Land und sich weltweit unterstützend sollte die Entmachtung dieser Figuren organisieren werden!

Jedes Kungeln mit der aktuellen US-Regierung und jedes Stillhalten und nur Zuschauen bei der Zerstörung des weltweiten Ordnungsrahmen von Völkerrecht und Menschenrecht  ist ein Irrweg! (Leider macht sich die Friedensnobelpreisträgerin 2025 María Corina Machado – Oppositionsführerin in Venezuela – mit dem verurteilten Straftäter Trump gemein und klein und will ihren Friedensnobelpreis an Trump weiterleiten! Wenn sie glaubt, dass sie den Preis nicht verdient habe, sollte sie ihn an das Komitee in Stockholm zurückgeben, einschließlich der damit verbundenen Geldsumme! Das Auswahlkomitee hat ausdrücklich Trump nicht den Preis anerkennen wollen. Was auch immer  Machado mit der Weitergabe sich erhofft, ihre geplante Weitergabe ist ein Sakrileg und eine Herabwürdigung der Verdienste aller Preisträger vor ihr!)

Ob diese Personen – die Gesichter der neoliberalen Klientel-Politik im Kanzleramt – die „Un-Geister“ von den „guten Geistern der Gegenwart“ unterscheiden können, bleibt zurzeit im Ungewissen! 

Ergänzung II

Anders als die in der Grafik gezeigten CDU-Politiker (Linnemann und Merz) sieht der CDU-Ministerpräsident Daniel Günther aus dem Bundesland Schleswig-Holstein das Wohl der gesamten Bevölkerung als wichtigstes Thema und wichtigste Aufgabe für Regierungen an. Diese Haltung kommt im nachfolgenden Zitat der Aussage Günthers bei der ZDF-Talkshow-Sendung „Markus Lanz“ zum Ausdruck:

Zitat:

„Wir Politiker haben die Pflicht, unsere Demokratie zu schützen. … Wenn wir uns nicht zusammenreißen und uns zivilgesellschaftlich zusammenschließen, um uns gegen solche Exzesse zu wehren, dann werden wir die Demokratie in Deutschland in den nächsten 10 Jahren nicht wiedererkennen. … Eine Demokratie funktioniert nur, wenn ihre Institutionen funktionieren. Da sind Leute, die es nicht gut meinen mit unserer Demokratie.“ (Quelle: Telepolis)

Zitatende

Daniel Günther spricht vor allem den Missbrauch der Meinungsfreiheit an, hinter der sich Angriffe gegen die freie und offene Gesellschaft in Form der Demokratie verstecken. Vor allem ungeregeltes Zulassen von Fake-Infos, von Lügen, Manipulationen und Gewaltverherrlichung bei den „sozialen Medien“ dürfte nach Günther nicht ohne Widerstand seitens der Politik und Medien hingenommen werden.  Die USA unter Trump im Bündnis mit den US-Tech-Unternehmen seien nicht an europäischer Stabilität interessiert, sondern agieren – auch unter Schwächung der Demokratie – einzig mit dem Ziel, ihre Machtinteressen durchzusetzen. (Quelle: Telepolis)

Version vom 10.01.2026 /10:10 Uhr  (Korrekturen und Ergänzungen / Machado und ihre geplante Weitergabe des Friedensnobelpreis an Trump)

7. Januar 2026
von JvHS
Kommentare deaktiviert für Schneebedeckt – oder Flora im Schnee

Schneebedeckt – oder Flora im Schnee

„Ich wüsste gern, ob der Schnee die Bäume und die Felder liebt, wo er sie so zärtlich küsst.“ – Lewis Carroll

 

„Ohne den Winter wären die Tage länger und die Unterhosen kürzer.“ – anonyme Aphoristik

 

7. Januar 2026
von JvHS
Kommentare deaktiviert für „Befehlsnotstand“ als Abwehr der Mitverantwortung für Verbrechen entlarven – Inhalte der Realpolitik neu bestimmen!

„Befehlsnotstand“ als Abwehr der Mitverantwortung für Verbrechen entlarven – Inhalte der Realpolitik neu bestimmen!

Die Mehrheit der Menschheit hat einen Traum… Inhalte der „Realpolitik“ mitbestimmen!

Niemand hat das Recht sich hinter der Konstruktion des „Befehlsnotstandes“ zu verstecken, wenn er mitmacht bei Verbrechen aufgrund von Befehlen! Das aktuell exemplarische Beispiel ist Trumps Befehl zum Angriff auf Venezuela und die Entführung des Präsidentenehepaars durch Spezialeinsatzkräfte. Der Bruch des Völkerrechts ist evident.

Der Schritt, das „banale Böse“ zu realisieren, ist dann zutreffend, wer mit Bereitwilligkeit, Hingabe, Zielstrebigkeit, ohne Hemmung oder „ohne eigene Überlegung in großer Eile“ unmoralische Anweisungen umsetzt! Einem Befehl zu folgen, fordert keinen bedingungslosen, sondern einen mitdenkenden Menschen und insbesondere die Folgen der Befehlsausführung berücksichtigende – gerade im Hinblick auf die Schranken des geltenden Rechts und die ethischen „Grenzmarken“ des eigenen Gewissens – bedenkende Bewertung eines verbrecherischen Befehls.

Eine erkennbare „Ideologie“ der Menschenfeindlichkeit oder die bewusste Umgehung einer demokratischen Verfassung, in dem ein Despot mit unlauteren Mitteln und pseudomäßiger Verfassungstreue sich als „Oberbefehlshaber“ geriert und Verbrechen gegen die Menschlichkeit befiehlt, macht alle teilnehmende Kräfte mitschuldig. Wer einer solchen „ideologischen Haltung“ zustimmt, kann dies auch nicht als pluralistische Meinungsfreiheit deklarieren. Es ist und bleibt eine menschenfeindliche und Völkerrechts brechende Aktion.

„Realpolitik“ verändern als von der Mehrheit der Menschheit in Freiheit und Selbstverantwortung gestaltete friedliche Koexistenz und Realität der Teilhabe am menschenwürdigen Leben  

Am Vorgehen des Trumpschen Völkerrechtsbruchs in Venezuela entzündet sich unter anderem auch die Debatte über die Bedeutung des Begriffs „Realpolitik“. Auf dem weiten Feld der Bedeutungshoheit schleicht sich seit vielen Jahrzehnten immer wieder die Argumentation in den Vordergrund, „Realpolitik“ dürfe nicht nach moralisch-ethischen Merkmalen gewertet werden. Es sei eben so wie es ist!   Übertragen heißt dies wohl, dass der Bruch des Völkerrechts, der Abbau der US-Demokratie, sowie Angriffskriege und Menschenrechtsverletzungen durch egomanisches, skrupelloses und machtgieriges Verhalten die Inhalte der „neuen Realpolitik“ seien, die man nicht ändern könne.

Die USA unter Trump und einer demokratisch abgedrifteten Partei der Republikaner agieren nicht anders, als die Konkurrenten China und Russland, die ihren Machteinfluss auf die übrigen Ländern behalten oder auszuweiten versuchen. Mit gleichen Mitteln wie Russland und China zu agieren – militärische Macht einzusetzen, finanzpolitische Erpressung zu nutzen, Verfügungsgewalt über instabile Regierungen herbeizuführen und geopolitische Einflussnahme auf die Rohstoffe in der Welt zu sichern – verändern das Denken und Handeln in extremer Weise. Anstatt Diplomatie und Partnerschaften vertragsmäßig als Ordnung weltweit zu stärken und den Rest der Welt von dieser Vorgehensweise zu überzeugen, geht die USA den Weg der Konfrontation gegen China und Russland. Trumps „Dealer-Weltbild“ als Ersatz für Diplomatie und Vertragstreue versickert im „Sumpf der Großmachtträume Putin“, weil dieser Trumps „Dealer-Mentalität“ ausnutzt und Trump von Russland in die Knie zwingenden Aktionen durch Täuschung abhält.

Trump und seine Republikaner sind gefangen in dem MAGA-Weltbild, dass jede Schwächung der EU und der NATO gut für sein MAGA-Ziel seien. Solange er Russland und Putin seine Spielchen über die Aufteilung der Welt gewähren lässt, wird er in selbst täuschender Überheblichkeit immer mit einem möglichen Verhältnis von 2:1 (Russland/China gegen die USA und einer geschwächten NATO) rechnen müssen, die seine MAGA-Welt demaskieren und verschwinden lassen werden.

Da längst von diesen drei Atommächten im Zuge ihrer Hybris von Despotie, Terror der Überwachung und Diktatur der Weg in die kriegerische Auseinandersetzung beschritten wurde, auch weil die Institutionen der UNO und das Völkerrecht schon als Grundlage einer friedlichen Koexistenz von jenen Veto-Mächten beschädigt wurden, können nur noch die Menschen selber jeweils in ihren eigenen Ländern dafür sorgen, dass Machtkonzentration auf einzelne skrupellos Egomanen oder Gruppierungen rechtzeitig verhindert wird. Die Kraft der Menschenfreundlichkeit, der Empathie, der Solidarität, Freiheit und Teilhabe am menschenwürdigen Leben  für alle – und nicht nur für Privilegierte – sollten die Inhalte der „Realpolitik“ ausmachen! Die Beharrlichkeit eines Mahatma Ghandi, mit friedlichen Mitteln die Veränderung herbei zu führen, kann dafür Vorbild sein!

Martin Luthers Kings „I have a dream“-Bewegung lässt sich übertragen auf das Ziel: „Realpolitik“ nicht mehr durch die Struktur der  Parteien-Dominanz als entfremdete und demolierte Demokratie hinnehmen, sondern sie zu retten durch die direkte Demokratie! Der Souverän sollte die Inhalte der politischen Realität durch Bürgerräte mitbestimmen können, so muss die Devise lauten! 

Version vom 07.01.2026 / 12:10 Uhr 
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