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Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Wie Spekulationssysteme wirken – Bitcoin als exemplarisches Beispiel

Die Macher und Spekulanten um die „Kryptowährung: Bitcoin“ gehören hinter Gitter!

„Gier ist eine Form des Egoismus. Egoisten können nicht genießen. Habgier ist die andere Seite des Geizes.“ -JWB

„Der Wucherer ist mit vollstem Recht verhasst, weil das Geld hier selbst die Quelle des Erwerbs ist und nicht dazu gebraucht wird, wozu es erfunden ward. Denn für den Warenaustausch entstand es, der Zins aber macht aus Geld mehr Geld. Daher auch sein Name Geborenes, denn die Geborenen sind den Erzeugern ähnlich. Der Zins aber ist Geld von Geld, so dass er von allen Erwerbszweigen der naturwidrigste ist.“ – Aristoteles

Spekulationen sind ein Bestandteil der Börse – vielleicht sogar die Seele dieser Finanzprodukt-Sammel-/Verkaufsstelle. Dass dabei die menschliche Psyche als manipulative Schaltstelle von den Machern, Anbietern und Händlern genutzt wurde und wird, gilt schon seit Beginn dieser Vermögensspielwiese. Wer ein wenig Finanzmarkt-Geschichte kennt, weiß um das Platzen der ersten Blase (Börsencrash beim Tulpen-Hype in Holland im Jahr 1637)  beim Hochjubeln der Objekte, indem in einem Hype das letzte Quentchen Spekulations-Kapital hineingelotst wurde, oft von der Zielgruppe der besagten tumben Geistern im Gelde – oder auch: den letzten beißen die Hunde – genannt.

gemeinfrei – Brueghel Sieben Laster

Die moderne Variante des Herbeiführens einer Blase ist jene um die Kryptowährung „Bitcoin“ – eines völlig irrealen (und irrsinnigen) Produktes, das weder Geld, noch Währung ist. Was dieses virtuelle Gebilde darstellt, wie es „geprägt“ ist und welche Gefahren damit verbunden sind, hat Jens Berger von den NachDenkSeiten in einem höchst lesenswerten Artikel dargestellt.

Zur Zeit geht zudem eine Spam-Welle um die Welt, in der zum Mitmachen bei Bitcoin in belästigender Weise geworben wird.

 

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