Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Der Märchenerzähler – ein Fingerzeig des hässlichen Amerika

„Alle politischen Gebilde sind Gewaltgebilde.“ – Max Weber, Politik als Beruf

Mit der Rede zur Lage der Nation (welcher Teil der Nation, wurde mehr als deutlich, wer die Rede diese Nacht verfolgte) und der absurden Selbstdarstellung zeigte sich das hässliche Amerika. Jenes, dass sich dafür feiert, dass es jegliche Empathie und Solidarität ausklammert und sich dabei auch noch auf Gottvertrauen beruft, wenn es seine Fratze der Selbst- und Fremdtäuschung zeigt. Im Stile der sich feiernden autokratischen wie autoritär-diktatorischen Selbstdarstellern beklatschte Submarine-Trump sich selbst. Da ziehen die russischen Vorbildern von Stalin über Chruschtschow bis Breschnew oder auch der Mielkes und Honeckers vor das geistige Auge.

Und die republikanischen Kongressabgeordnete und Senatoren feiern die Zerstörung der Demokratie, den Aufbau der Trump´schen Seilschaften und das rückständige Bild des White-Man-Powers ebenso, wie die „saubere-amerikanische Kohle“, eine ungewollte Doppeldeutigkeit der konservativen Kapitalbesitzer. Trump verspricht „blühende Landschaften“ in den USA. – aber nur für den Teil der Gesellschaft, die im reichen US-Amerika geboren wurden. 

Das Bild des hässlichen Amerikaners, des bigotten, „gottesfürchtigen“ Ausbeuters und „Verteidiger der persönlichen Vorurteile“ hat wieder Konjunktur. Die Milliardäre erziehen ihre Nachkommen, damit die Kluft und Trennung in ihrer Gesellschaft Bestand habe .

Spieglein, Spieglein an der Wand … ich bin der Größte im ganzen Land. Herr des Himmels, deinen Thron hol´ ich mir auch noch!

Die NZZ formulierte : „Trump erinnert an einen Hahn, der überzeugt ist, der Sonnenaufgang sei seinem Krähen zu verdanken“.

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