Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

AfD – Armseligkeit für „DSchland“ in der Hand der Strippenzieher und Brandstifter

Mit denen man nicht reden kann, denen muss der Staat seine Ordnungsmacht vor Augen führen!“

So langsam durchzieht auch die Redaktionen der etablierten und konservativen Blätter die Einsicht, hinter die Kulissen der AfD – der Ansammlung für Herrenzimmer-Anbeter und Titel-Sammler – zu blicken und die wahren Stichwortgeber in den Blick zu nehmen.

Nachdem schon vor Jahren auf die – sich als Theoretiker des rechten Nazi-Neusprechs gerierende – Figuren wie Kubitscheck und Gesinnungsgenossen seitens der soziologischen Wissenschaften hingewiesen wurde, bequemen sich nun auch Publikationen wie die Neue Züricher Zeitung (NZZ) zu einem Bericht über diese im Hintergrund agierenden Strippenzieher und Brunnenvergifter zu berichten.

Die Vernetzung der AfD-Spitze (von Meuthen über Gauland bis zur  Weidel und von Storch) macht deutlich, dass diese Partei der ehemaligen Professorenclique um Bernd Lucke und Olaf Henkel längst in die Fänge der Neu-Nazis um Kubitscheck, Höcke und Konsorten geraten sind.

Mit der Übernahme von erfolgreichen Strategien der kritischen Theorie der Frankfurter Schule und der Uminterpretation bestimmter Kategorien der gesellschaftlichen Beschreibung besetzen diese Figuren á la Kubitscheck, Philip Stein und Benedikt Kaiser die Begriffe  mit rechten Inhalten. So pumpen sie den Faschismus in die Mitte der Gesellschaft. Anfällig für diese Spaltung der Gesellschaft sind vor allem Teile der konservativ-nationalen Werteanhänger mit neoliberalen Gesinnungspotential. Auf der Plattform der „Achse des Guten“ (kritisch gegen diesen Trend: Michael Miersch – ehemaliger Autor, Redakteur und Herausgeber der Achse) verbreiten sie ihr Gedankengut, oft mit dem Duft des Vorurteils und der Arroganz vermengt gegenüber den weltoffenen und toleranteren Mitmenschen .

Die Spaltung geht bis in die Anhänger dieser Gesinnung bei der CDU (Ökonom Max Otte) und CSU. Wenn denn solche persönlichen und parteiorientierten Aktionen wie die durch Innenminister Seehofer hinzukommen, der einen nicht mehr tragbaren – offen mit der AfD sympathisierenden – Verfassungsschutz-Präsidenten mit  Fehlverhalten deckt, dann ist die Büchse der Pandora längst geöffnet.

Wer mit Nazis sympathisiert und sie wählt, muss Nazi genannt werden.

Und wo Seehofer sitzt, will Gauland hin.

 

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