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Sascha Adameks Buch „Scharia-Kapitalismus“ –Transparenz der Finanzierungswege zur Destabilisierung des gemäßigten Islams

Sascha Adameks Buch „Scharia-Kapitalismus“ –Transparenz der Finanzierungswege zur Destabilisierung des gemäßigten Islams – enthält die Forderung, dieses Thema nicht den Rechtsradikalen und völkisch-nationalen Parteien zu überlassen!

 

Der Journalist Sascha Adamek – auch Autor der Bücher „Der gekaufte Staat“ und „Die Facebook-Falle“ u.a.  – hat in seinem Buch „ Scharia-Kapitalismus“ die Strategien des salafistischen Islamismus näher durchleuchtet. Staaten wie Saudi-Arabien und Katar sind die reichen Finanzierer einer tyrannischen und menschenfeindlichen Religionsauslegung des Islams. Der Salasfismus als extremistische und terrorunterstützende Islamabspaltung – Hamas und IS sind die exemplarischen Beispiele für eine Umsetzung dieser Ziele – breitet sich in Deutschland und in der EU mit destabilisierendem Einfluss auf die Demokratie aus.

Adamek belegt in seinem Buch, wie die Finanzierungswege durch welche Geldgeber gelegt werden. Sein Ziel, Transparenz zu schaffen und aufzuzeigen, welche zerstörende Wirkung die salafistischen Einrichtungen (Moscheen) insbesondere auf den säkularen und liberalen Islam und in der Folge auf die Demokratie in Deutschland haben, ist ein Schwerpunkt in diesem Buch. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Forderungen, diese Entwicklung mit den Mitteln des Rechtsstaats zu begrenzen. Dazu gehöre auch die ethische Selbstverpflichtung der deutschen Wirtschaft, keine Geschäfte mit Staaten wie Saudi-Arabien oder Katar zu machen, wenn diese nicht im Gegenzug sich verpflichten, die Finanzierung der Verbreitung der Scharia-Idee in Deutschland und der EU zu unterlassen.

Unter anderem fordert er, dass die Genehmigungen zur Errichtung und zum Kauf von Immobilien durch Salafisten sowie deren Vereinseintragung und Satzungen auf Gemeinnützigkeit und Gefährdung der Demokratie überprüft werden müssen. Zudem sind die Bilanzen und Finanzierungen offenzulegen, aus welchen Quellen die Gelder stammen. So lautet eine Konsequenz seiner Recherchen, dass entsprechend der Nachweisforderung in Italien gegen die Mafia und deren Geldwäsche, dass auch die Finanzquellen der Salafisten und ihnen nahestehender Einrichtungen diesem Prinzip zu unterwerfen sind und die dafür gesetzlich notwendigen Regelungen bundesweit einzuführen.

Nicht zuletzt appelliert Adamek an die liberale Gesellschaft und deren politischen Vertreter, das Thema und das Feld des Zurückdrängens der Scharia-Gesellschaft nicht den rechtspopulistischen und rechtsradikalen Gruppen und ihnen nahestehender Bewegungen wie Pegida oder den in national-völkischen und rechtsradikalen Sumpf geratener, nahestehender Parteien wie der AfD zu überlassen.

Mit denen man nicht reden kann, denen muss der demokratische Staat die Grenzen aufzeigen. Ordnungskraft statt Bürgerwehr! Und liberale Führungsethik statt dumpfrechte Gesinnung – bei allen Diensten!“

Interview auf heise.de

Teil1

Teil 2 

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