Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Raum und Zeit -n

„Der Unterschied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist für uns Wissenschaftler eine Illusion, wenn auch eine hartnäckige.“ – Albert Einstein

„Der Weg ist lang, die Zeit ist kurz.“ – Julian Kamphausen

 

Was ist konservativ? … Mit seiner Zeit gehen wollen, heißt, schon überholt zu sein.“ (Eugène Ionesco) 

Wer bedenkt, dass vorstehender Aphorismus schon eine Ernüchterung bedeutet und den Hinweis enthält, dass real  Veränderung ständig stattfindet, welche Rückständigkeit und vertane Lebenszeit besteht dann, wer am Alten festhält oder dieses wieder zu beleben sucht!

So ist besondere Achtsamkeit notwendig, wer sich nicht von dem Begriff „konservativ“ täuschen lassen will. Die Bedeutung des Begriffs ist immer abhängig von der Person, die ihn benutzt.

Wenn Gauland, Weigel und Konsorten ihn benutzen, dann spielen die überholten Lebensentwürfe vom „Junkerdasein“ ebenso eine Rolle, wie die pathologischen Fantasien der machtgierigen Weigel, von Storch und Höcke. Ihre Vorstellung von Herr und Knecht als System ist so rückständig wie perfide. Nichts anderes bedeutet auch der Ausspruch Gaulands am Wahlabend im September 2017: „Wir holen uns unser Land zurück!“

Aber auch diejenigen in der CDU/CSU, die einen Merz (wehe den Mietern und der Mietpreisbremse!)  aus der Versenkung holen oder die Selbstdarstellung eines Jens Spahn unterstützen, der gockelhaft und narzisstisch  das Motto „konservative Werte wieder stärken zu wollen“  hinausposaunt, sie praktizieren nichts anderes als Sand in die Augen der Bevölkerung zu streuen. „Konservativ“ heißt dagegen decodiert, die Orientierung auf die Klientel der Vermögenden zu intensivieren und den  Finanzkapitalismus noch effizienter zu praktizieren. Der Rest der Bevölkerung ist ihnen egal!

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