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Sprich nicht von Werten, wenn du nur deine Interessen, Vorurteile und Gewinnmaximierung meinst.

Demokratie im Visier - Freihandel dient nur den Konzernen

Demokratie im Visier – Freihandel dient nur den Konzernen

 

Sprich nicht von Werten, wenn du nur Zahlen im Kopf hast und du meinst, dass Moral und Ethik nur dein Geschäft stören.

Die A-Moral der Ökonomie eines Milton Friedman ist wie ein Anschlag auf Fairness, Menschenrechte, Menschenwürde, Nachhaltigkeit und Verantwortung für die Folgen deines Handelns.

 Sprich nicht von Werten, wenn die Integrität nur Geschwätz ist.

Update vom 24.11.2015:

Die in den obigen  Aphorismen angesprochenen Problematiken sind mit Inhalten zu belegen. Ein Beispiel für das Agieren von Personen, die mit ihrem Verhalten das Institut, die Einrichtung oder das Unternehmen kompromittieren und deren  Bedeutung desavouieren, ist u.a. in der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen TVs (ARD und ZDF) auch und nicht zuletzt zu den abscheulichen Terrortaten zu sehen.

Gerade unsere öffentlich-rechtlichen Anstalten haben mit Augenmaß und der aufklärenden Sachlichkeit verpflichtet zu berichten. Dies kann nur möglich sein, wenn mit Ausgewogenheit und deren Kontrolle eine Berichterstattung sich auf solide und seriöse Quellen stützt. Wenn aber, wie im Ablauf zu den erbrechend langen, wenig Substanz enthaltenen, dauerberieselnden  Terrorberichterstattungen und geschwätzigen Experteninterviews und den sinnentleerten Zeitfüllungen nachvollziehbar wurde, dass die agierenden Mitarbeiter, ihrem eigenen stark eingeschränkten Weltbild geschuldet, Nachrichten formulieren, die nur ein bestimmtes Denken und eine bestimmte Gesinnung verbreiten, dann darf mit Fug und Recht von einer tendenziösen Meinungsmache gesprochen werden.

Dass dies sowohl in ARD und ZDF passierte und passiert, wird im Bericht „Widersprüchliches beim ZDF“ wie auch in einem ähnlichen Fall zur gleichen Thematik beim Bericht „Propaganda und Wahrheit“ sichtbar. In letzterem Bericht wird formuliert:

Zitat: Was steckt tatsächlich hinter den „Spezialisten“ von Intel Center oder dem SITE Institut, die die „Terrorbotschaften“ angeblich im Internet aufspüren, sie dann auf ihre „Echtheit“ prüfen und deren Aussagen von den Medien bereitwillig zitiert werden? Ekkehard Sieker ist der Frage im Sommer dieses Jahres für Hintergrund (Heft 3/2009) nachgegangen. Zitatende

In beiden Fällen stützen sich die Mitarbeiter von ZDF und ARD auf „Quellen“ wie Intel Center oder dem SITE Institut, die mehr als dubios sind. Es sind privatwirtschaftlich agierende US-Unternehmen mit zweifelhaften Ruf, wie im ersten Bericht zum ZDF deren Verantwortlichen selber recherchierten.

Um diese „blinden Flecken“, auch auf dem „zweiten Auge“, nicht zu übersehen, braucht es keine tumben Pegida-Rufe und noch weniger die wachsende Anzahl der „Außer für Dummies“-Partei-Rabauken, sondern eine kritische Gegenöffentlichkeit wie sie in den „Nachdenkseiten“, dem Portal „derblindefleck“, „Mehr Demokratie“ und vielen anderen Seiten besteht.

Die Gewaltbereitschaft bei den Rechtskonservativen wie den Alt- und Neonazis nimmt wieder zu; das Abgleiten in Gleichgültigkeit und das Wegsehen bei Gewalt und Fremdenhass ist eine parallele Entwicklung. Die Kriegshetze und das Herbeireden von Krieg als Mittel der politischen Umsetzung wird von den Regierungen öffentlich propagiert und in Handlungen umgesetzt. Die Bündnisfrage wird geschürt und immer wieder muss sich vor Augen geführt werden, dass in der westlichen Welt die Kriegswaffenherstellung einen erheblichen Anteil am BIP hat. Alternativen der friedlichen Entwicklung und der Deeskalationen stehen nicht mehr auf der Agenda vieler Regierungen. Aber auch hier ist der Fingerzeig wichtig: Regierungen sind kein neutrales „Es“, sondern Personen mit bestimmten Absichten und Ansichten. Und es sind immer nur wenige Menschen, die sich hinter einem Staatswesen verstecken. Es ist nicht das Volk und es sind nicht die Bürger und Menschen, die den Krieg wollen.

Entscheidungen für das Überwachungssystem der NSA, die Freihandelsverträge CETA, TTIP und TiSA sind Angelegenheit des Volkes und nur dieses hat in Form einer Volksabstimmung das Recht, solche Entwicklungen zu bejahen oder abzulehnen.

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