Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Sicherheitsdiskurse der ganz besonderen Art – Freiheit oder Sicherheit

Freiheit- Gleichheit – Brüderlichkeit (Liberté, Égalité, Fraternité)  

Forderungen, die mit der Frage nach Sicherheit für Staaten, Gesellschaften und Einzelpersonen in Konkurrenz getreten sind.

Dass auch der Begriff Sicherheit aus völlig unterschiedlichen Sichtweisen nicht in den Diskurs genommen wird, hat mit der Parteienlandschaft zu tun, in der das Reflektieren über die Grundsatzfragen eines Gemeinwesens kaum mehr stattfindet.

Zitat: WiWo

Eine ungeschriebene aber allseits akzeptierte Spielregel des Politbetriebes scheint festzulegen, dass man jedes große Thema (zum Beispiel Sicherheit) sofort auf betriebsinterne Machtfragen (zum Beispiel den Streit um die Abschaffung der Landesverfassungsschutzämter zu Gunsten des Bundesverfassungsschutzes) herunter zu brechen habe. Wo es um wirklich Politisches und nicht um Machtoptionen, Wahltaktik und Regierungstechnik geht, gähnt in den Parteien die reine Leere.

Politische Positionen gedeihen also nicht etwa im real existierenden Parteienbetrieb, sondern verkümmern durch ihn.

Zitatende

So ist es nicht verwunderlich, dass die Sicherheitsbedürfnisse der Bürger völlig andere sind, als die der Politik. Oder der Medien, die aus Quoten- und Umsatzgründen die unsäglichen Formate der Polit-Talkshows auf das Thema Sicherheit hetzen.

Im Westen der Nation ist das Augenmerk der Bevölkerung und Teilen der Politik auf Tihange gerichtet. Deshalb ist die Forderung nach Sicherheit und die Frage nach den Quellen des Jod 131 (Iodine-131 (131I), a radionuclide of anthropogenic origin) eine inhaltlich völlig andere als die des Lobby-gestriegelten Bundesinnenminister.

Denn Herr De Maizière: Meine Daten gehören mir, weder dem Staat und erst recht nicht Privatunternehmen!

 

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