Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Quo vadis, Deutschland?

„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen.“ – Max Horkheimer

Oh je, es träumte der H.M.B… statt Achsenbruch hatte er nach eigener  Aussage nur einen an der Klatsche.

Dass Brandstifter schon immer gerne vom Zündeln träumen, das bedarf zur Erkenntnis keiner Wissenschaft. Während die bestehenden politischen Kräfte in den wechselnden Farbkombinationen mit der dominierenden schwarzen Note in den letzten 15 Jahren sich für die Verteidigung der Vermögen und der Etablierten des neoliberalen Weltbildes zum Büttel machten, ist die “Armseligkeit für Deutschland” mit ihren bauernschlauen und einfältig blasierten Gallionsfiguren von Alice im Lügenland, Alexander G. vom Gauland aus dem Chemnitzland und Frau von St. aus dem Strolchenland schon beim Flächenbrand angelangt. Da kommt die aufsteigende Hitze von innen und von außen und sie erwähnen sich schon im Aufwind ihrer Wünsche.

Als Methode des Windmachens nutzen sie Provokation und Grenzüberschreitungen. Der Aufschrei ist ja berechtigter Weise groß, wenn auch kaum noch wirksam in Richtung der Sozialcharakter-Demenz. Die Grenze in Richtung des Unsäglichen weiter und weiter zu verschieben mittels seiner Sprache, ist das Mittel im Gauland des Herrn G. Da wird nicht mal Halt gemacht vor dem “Copy and Past” aus dem Geschreibsel und Geschrei des H., seines Zeichens Reichskanzler seit dem 30.01.1933 bis zur totalen Zerstörung im Mai 1945 respektive des Selbstmord am 30.04.1945! Alexander G. vom Gauland aus dem Chemnitzland ruft Geister und Terror, die er nicht mehr los werden wird. Das ist die Struktur und die Auswirkung der Sozialcharakter-Demenz.

Während das Establishment in seiner Blase weiter Selbst- und Fremdtäuschung betreibt, seine Legalitätsmärchen weiter erzählt, Hochverräter die Karriere hochsteigen lässt, statt Pensionen zu streichen und  zu entlassen, und von der Judikativen und dem Fahrverbot für Dieselfahrzeuge die Grenzen der Kumpanei mit der Automobilindustrie vor Augen geführt bekommt, marschiert das Land weiter in die Rechtsradikalität und drohende Barbarei.

Und die Freistaaten B. und S. bauen daran kräftig mit. Und weil das Hemd dem schon ausdünstenden Körper vermodernder Provenienz immer näher ist als der Rock, bauen die Sesselbesetzer der Macht aus den schwarz-blauen Lebensentwürfen mit an den Fallgruben der identitären Demokratiezerstörung.

“Bald wird das Land wieder von wenigen Sinnlosen regiert”, schrieb Lion Feuchtwanger schon 1933 in seinem Roman “Geschwister Oppermann” angesichts des aufziehenden braunen Horizonts und seines Pöbels.

Und bald wird es wieder zu spät gewesen sein.

Die blasierten Statthalter der “Armseligkeit für Deutschland” sitzen schon auf der Lauer im Bundestag. Den Sozialcharakter Deutschlands haben sie schon verändert zum Rohen und Gewalttätigen. Dies mit Hilfe der Statthalter  des Establishment und des Beamtenapparats und die bezahlten Berater machen den Emporkömmlingen schon den Hof. Zwar noch in den Bierzelten und Hinterzimmern, aber bald kriechen sie immer ungenierter aus den Löchern  heraus.

Und irgendwann wird es dann wieder heißen, nicht das Volk – welches zwischendurch rief: Wir sind das Volk … – sei barbarisch in Wort und Tat gewesen sein, sondern die Regierung, seine Beamten und seine Söldner des beratenden Managements. Und was dann wieder zutreffend sein wird, sind die Analysen, dass die Gewaltexzesse nicht nur am Pöbel und Mob alleine lagen, es habe ebenso am braunen Weltbild von Hass und Gewalt der Statthaltern aus dem Alice-Wunderland und ihren propagierten Grundsätzen gelegen. Sie hätten die Maßstäbe der Demokratie zerbrochen und Willkür und Gewalt legalisiert.

Und was sie propagieren ist wieder die alte Leier und die Anstiftung zum Verhalten, das zurecht bezeichnet wird mit: “der größte Lump in diesem Land, ist immer noch der Denunziant!”

 

Quo vadis, Deutschland?

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