Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Kampfhunde und ihre Trainer… Es ist nicht alles braun, was stinkt!

 

Frage: Wer würde gerettet, wenn Gauland, Weidel, Höcke, Seehofer, Dobrindt, Scheurer, Pofalla und Gesinnungskameraden übers Mittelmeer schipperten und das Boot umkippt? Antwort: Deutschland!

Die Kabarett-Sendung “Mitternachtsspitzen” vom Oktober 2018 setzte literarische  wie politische Akzente zum aktuellen Zustand Deutschlands, die sowohl sehenswert waren wie nachdenklich machten.

Mit einem Gedicht von Wilfried Schmickler zum Themenblock “Neue Rechte – Identitäre Bewegung – AfD-Schulterschluss-zur Rechtsradikalität des B. Höcke und AfD-Positionierung” begann ein Aufklärungsstück zum Rechtsruck in Deutschland.

Die Stimme aus dem Musenhain (Schmickler) rezitierte  … Es ist nicht alles braun, was stinkt ! (Video beim WDR)

Ein Gedicht für alle besorgten Bürgerinnen und Bürger, in Chemnitz, Köthen und den Rest der Welt.

Zitat:

Es ist nicht alles braun, was stinkt. So sind die nicht, so sind die nicht.

I wo, i wo die sind nicht so, so Arsch wie A, so Ohr wie O

So tumb, so taub, so hoch wie hohl

So strunz und doof wie Bohnenstroh

Ein tiefer Griff ins Schöpfungsklo

Ein Rudel aus dem Zombizoo

Ein Haufen Honk vom Honkdepot

Ein Auswurf coram Publico

Ein Furz auf unterstem Niveau

I wo, i wo, die sind nicht so

In Chemnitz und nicht anderswo

Nein, so sind die nicht,

so jämmerlich, so fürchterlich,

so höllenhündisch mörderisch,

so sind die nicht, so sind die nicht,

so kümmerlich, so lächerlich,

so unbegreiflich jämmerlich,

nicht über und nicht unterm Strich,

so sind die nie,  so sind die nimmer,

sie sind in Wahrheit noch viel schlimmer.

Zitatende (Quelle: Mitternachtsspitzen/WDR)

Aber schlimmer geht immer! So braucht der geneigte Leser nur auf dem rechten Gesinnungsblog “AdG” – “Achse des Guten” sich umzuschauen!

 Steigerung beim rechten Schlangenöl,

schafft für die AfD auch Wolfgang Röhl! (*)

An der Sprache erkennt man sie. Texte wie diese sind es, die das rechte Gift des Demokratiezerstörenden unters Volk bringen, mit Verve und Rhetorik und mit den schlangenhaften Halbwahrheiten, wie es schon einmal propagandistisch vorgemacht wurde und damals wie heute den Sozialcharakter der Gesellschaft verdorben hat. Sie haben zum Ziel, rechtsnationale bis rechtsradikale Weltbilder wieder Salon fähig zu machen, die sogenannte Mitte nach rechts zu rücken und die neoliberale Gesinnung, die sie durch solidarisches Verhalten in der Gesellschaft gefährdet sehen, durch den tumben Mob “verteidigen” lassen.

(*)  So geriert sich Wolfgang Röhl nach eigener Darstellung als studierter Journalist, der einmal 30 Jahre (1980 bis 2010) lang auch beim „Stern“ gearbeitet hat. Geflissentlich wird jedoch von ihm verschwiegen, dass er lt. wikipedia für den rechtsnationalen Blog von Sven von Storchs, dem Ehemann des AfD-Vorstand-Mitglieds Beatrix von Storch, geschrieben hat.

Zitat: „Von 2009 bis 2016 erschienen Beiträge von Röhl auf Sven von Storchs Blog Die Freie Welt.[2] Seit 2013 schreibt Röhl für die Zeitschrift eigentümlich frei[3] …“ Zitatende (Quelle: wikipedia)

Er bringt damit mehr als fragwürdige AfD-Positionen unter dem falschen Zungenschlag eines scheinbar liberalen Bürgers in die Öffentlichkeit, ohne sich als  Gesinnungsmitglied der AfD zu erkennen zu geben. Genau in dieses Verhalten passt denn auch die genutzte  Sprache: So wird die berechtigte Kritik an den Denunziations- und Einschüchterungsportalen der AfD lediglich “Echauffierung” genannt. Die Sprache – wie nicht selten beim  AdG-Portal – ist blasiert, arrogant, herablassend und nicht selten diffamierend, was die Positionen des kosmopolitischen und anders denkenden Gegenüber betrifft. Unterstellungen, mit stilistischer Feinheit geschrieben und mit zersetzender Wirkung, sind die Stilmittel der Schreibtischtäter.

So ergänzen sich Tumbheit und Brandstiftung. Und Brandstifter muss man Brandstifter nennen.

 

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