Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Wenn die Gesellschaftsverträge dem Neoliberalismus und autokratischen Staaten überlassen werden

Die Weltbilder der Überheblichkeiten haben sich über Jahrzehnte gehalten. Nun breiten sie sich, die Hinterzimmer verlassend, aus und finden ihre Filterblasen-Portale.

Dieser Artikel auf der unsäglichen Achse des Guten besagt nur, wie weitverbreitet die Anhänger des Neoliberalismus  sind. Das Weltbild der  Etablierten mit rechtskonservativer bis rechtsnationalistischer Orientierung und Verortung wird salonfähig gemacht. Die Propaganda der Einrichtungen á la “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft INSM” (mit agitierenden Figuren wie Wolfgang Clement) zeigt immer mehr Wirkung. Der Umbau des Sozialstaats BRD zum Land der unbegrenzten Privatisierungen durch die Finanz- und Kapitalwirtschaft unter Führung von Blackrock und Konsorten wird gerade von den Etablierten und Gewinnern des Neoliberalismus und der Erbengeneration begrüßt.

Hier und Teil 2 hier.

Dass Vorurteile gegenüber dem Sozialstaat und der „Ausbeutung“ durch die Hartz IV-Empfänger immer wieder gerne aus  den Reihen der o.g. Klientel geäußert werden, ist aktuell auch Gegenstand einer wissenschaftlichen Studie der Bertelsmann Stiftung. Die dortigen Erkenntnisse scheinen aber von den Anhängern des Neoliberalismus nur ungern zur Kenntnis genommen zu werden.

Die Nähe zu den Radikalen und Staatsgefährdern am rechtsnationalistischem Rand ist nicht zu übersehen. Die Ausgrenzung als Kategorie der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit ist belegbar.

Nicht erstaunlich dagegen ist, dass die eigene Sozialisation auf das Denken auch bei den Neoliberalen und den Verteidigern der Plattform „Achse der wirklich Guten“ zur Unfähigkeit des Hinterfragens der eigenen Weltbilder führt. So sehen die „Achsengeschädigten“ den Balken im eigenen Auge nicht, wohl jedoch das Wimpern-Härchen im Auge des Gegenübers.

 

image_pdf(c) JvHSimage_print(c) JvHS

Kommentare sind geschlossen.