Von Tätern, Helfern und Opfern – oder schöne neue Welt

Nach dem Neumond zum Beginn des Neuen Jahr… die dunklen Wolken der Demokratiegefährdung ziehen wieder auf.

Datenschutz und Digitalisierung, zwei Begriffe, die von Politikern im Land- und Bundestag und deren Denken und Abstimmungsverhalten Besitz ergriffen haben. Es sprudelt nur so aus ihnen heraus und die Lokalredaktionen haben ihre Aufhänger. Aber  wehe wenn sie (die Politiker) selbst betroffen sind, dann ist das Geschrei groß. Dann wird zur großen Staatsräson geblasen und das Drama nimmt seinen weiteren Verlauf. Da bleibt es nicht aus, dass dem Leser die landauf, landab durchgaloppierenden Schlagzeilen um die Ohren geschlagen wird. (Wobei ein Julian Reichelt, seines Zeichens Bild-Chefredakteur des Wahrheitsblättchens “Bild” , digital wie geprintet, sofort reflexartig den Feind im Osten verortet…! Wie demaskierend, dass gerade  die großen “Lügenpresse”-Schreier der PEGIDA-Marschierer dieses Blättchen zur eigenen Informationsbasis machen!)

Und schon sind wieder alle Zutaten für das Dramadreieck zusammen: Opfer – Helfer – Täter. Und alle Beteiligten können wieder in diesem Rahmen das “Bäumchen-wechsel-dich”- Spiel anstimmen und Märchen erzählen sowie Helden gebären.

Aus dem Innenleben der digitalen Welt rückt der Blogger Fefe (Felix von Leitner) im Interview dann die Kaleidoskop-Stückchen wieder ins rechte Licht. Auf der Plattform “MEEDIA” erklärt er seine Sicht der Dinge in der “schönen neuen Welt”.

Update vom 12.01.2019

Wenn Staatssekretäre des Bundesinnenministerium keine Ahnung von den Wirkungen des Bundestrojaners haben – oder bewusst die Öffentlichkeit belügen! Beides ist inakzeptabel und von den Bürgern nicht hinnehmbar.  Wo bleibt der Schutz der Bevölkerung vor Leuten wie jenem parlamentarischen Staatssekretär? (Ein parlamentarischer Staatssekretär ist ein Mitglied der Partei (hier der CSU), der aufgrund der Parteizugehörigkeit in dieses Amt auf Zeit gelangt! Offen bleibt die Frage, ob das entsprechende Fachwissen vorhanden ist!)

Dass Fehlleistungen und Gesinnungshandeln nicht nur bei der AfD als nationalkonservativ-rechtsnationale Vertreter zu verorten sind, zeigt das exemplarische Beispiel bei der CSU. Das “Trumpen” ist dieser Partei auch nicht fremd.