Von Steuergerechtigkeit und neoliberaler konservativer Einflussnahme

Hier ein Artikel, der im Zuge der Brexitverhandlungen und des fassungslos machenden Schauspiels zu sehen ist, dass die Beteiligten auf allen Ebenen – in GB wie auch auf EU-Seite – aufführen, welcher umso deutlicher die Korrumpierbarkeit und das unethische Gebaren der – sich selbst so nennenden- Eliten aus dem Wirtschaftsumfeld sichtbar macht.

Im Interview nehmen die Gesprächspartner Dr. rer. pol. Norbert Walter-Borjans, Dipl.-Volkswirt, SPD und der Journalist Dr. Joachim Paul Stellung zu:

  • Steuertrickser, Steuerbetrüger und Steuerräuber
  • Notwendigkeit höherer Infrastruktur- und Bildungsinvestitionen
  • Kontext der digitalen Revolution, Künstlicher Intelligenz und den sicher folgenden Verwerfungen auf den Arbeitsmärkten
  • Lobbyorganisationen wie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM, und dem Bund der Steuerzahler, BdSt. e.V.
  • Käuflichkeit der wissenschaftlichen Auftragsuntersuchungen und deren Verwendung als Argumentationsmuster im Abwehren berechtigter Forderungen durch neoliberale Interessensvertreter (Beispiel: „Studien namhafter Juristen zur rechtlichen Zulässigkeit von Cum-Ex-Geschäften, mit denen die Steuerkasse um über 30 Milliarden Euro ausgeplündert wurde“)
  • Eigentum und Verpflichtungen lt. Grundgesetzt und der gegensätzlichen Realität
  • Doppelrolle des Staates und seiner neokonservativen Aktiven in der Exekutive
  • Einfalt statt Vielfalt zur Gestaltung der Volkswirtschaften
  • Quelle für das Interview: Walter-Borjans Buch „Steuern – Der große Bluff”