Die NZZ auf dem Weg zur rechtsnationalistischen Propaganda unter dem Deckmantel journalistischer Recherche

“Die Dummheit ist meist der Bosheit Schwester.” – Sophokles

“Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.” – Albert Einstein

“Alle Bosheit kommt von der Schwachheit.” – Jean-Jacques Rousseau, Émile

Da hat nicht nur ein einzelner Schreiberling den Verstand verloren, sondern auch die Redaktionsleitung der NZZ – einer in vielen Teilen zwar klar konservativen, NATO-freundlichen und neoliberalen Zeitung aus der Schweiz, aber durchaus sich seriös bemühend und deshalb lesenswert nach dem Motto: wer wissen will, wie die Konservativen und Neoliberalisten dieser Welt denken, der sollte die NZZ lesen – ist völlig schmerzlos in Sachen Brandstiftung in diesem konkreten Fall unterwegs. Und alles in der Maske des Herrn Biedermann.

Im Stil der verächtlich-arroganten Schreibtäterschaft der Plattform AdG werden die Bemühungen, auf die rechtsradikale und rechtsnationale Bewegung aufmerksam zu machen, lächerlich gemacht. Im besten Brandstifter-Verhalten gelangt ein Elaborat unsäglichen Versagens und gleichzeitigen Salonfähigmachens der rechtsnationalistischen Gesinnung in die Welt, wie es so selten dämlich und die Realität verkennend bisher nur der AfD und ihrem rechten Flügel zugeordnet werden konnte.

Unsäglich endet denn auch dieser Brandsatz gegen die kritische Vernunft mit dem Absatz:

Höchste Zeit für bürgerliche Demokraten und Antifaschisten also, all den Omas, Kuschlern und Säufern zuzurufen: «Ich bin rechts, und das ist gut so.» Lucien Scherrer, NZZ

Diese Gesinnungs-Propaganda als journalistische Arbeit zu präsentieren, verhöhnt jene, die investigativ den rechten Terror verorten in der Mitte der Gesellschaft, die insgesamt nach rechts verschoben wurde. Zudem zeigt seriöse journalistische Arbeit die Gefahren für die Demokratie auf und verweist auf die Mit-Verantwortung derartiger Schreiberlinge mit ihren sprachlichen Brandsatzgeschossen  á la Lucien Scherrer in der NZZ!

Dass Konservative auch anders agieren können, das belegt Ruprecht Polenz (CDU) mit:

Dem Berliner Büroleiter der Neuen Zürcher Zeitung hat er tags zuvor bescheinigt, Antifaschismus sei „nicht links, sondern eine Haltung, die alle Demokraten einnehmen sollten“. (Quelle: TAZ)

Ableitend dazu darf formuliert werden:

Antifaschismus ist eine demokratische Haltung und Verantwortung im Sinne des Grundgesetzes!

Faschismus und Rechtsnationalismus ist eine antidemokratische Gesinnung mit Gefährdungspotenzial für Demokratie und Grundgesetz!