Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Am Morgen II

“Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er einmal war und heute nicht mehr ist. `Denn Heimat ist, was jeder glaubt zu kennen, aber worin noch niemand wirklich jemals war´. Aus der Entfernung von Zeit und Ort stammt die nostalgische Verklärung von Heimat. Ein solches Verlustgefühl führt zur Selbsttäuschung und dem Ersatz-Gefühl durch Besitztum. Die Anhäufung von Besitz äußert sich im Sammeln – denn wer nur für sich sammelt, dem fehlt der Blick fürs Wesentliche – der Mitmenschlichkeit und Solidarität.” (JWB)

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