Anne Wills Talk zum Thema Thüringens Wahl-Desaster – Weidel needs a lot of pity or a shot of love!

Wenn Frau Weidel als einzige Gemütsregung, die sie  -wie von Botoxgaben festgezurrt- in der Talkrunde bei Anne Will zum Thema des Wahldesaster in Thüringen zeigte, das süffisante Dauergrinsen sein kann, dann spiegelte es die geistige Verarmung ihres Denkens und die dümmliche Arroganz in jeder Faser ihrer Fassade wieder. Sie füllte exemplarisch –  aufgrund fehlender inhaltlicher und ethischer Substanz – die eigentliche Bedeutung des Kürzels „AfD“ mit dem spärlichen Fetzen dessen, was die Essenz der Partei wahrscheinlich darstellt: eine „Armseligkeit für Deutschland“.

Nun ist in diesem Jahr das Erinnern an Beethovens 250. Geburtstag zum öffentlichen Anliegen erklärt worden, das dennoch aktueller für die Zerrissenheit der Politik nicht sein kann, wer an die 9. Sinfonie denkt, die mehr ist, als nur ein feiertägliches Andenken an die „Ode der Freude“ von Schiller. Aber selbst dies scheint niemals Gegenstand der „Denkarbeit“ innerhalb der AfD und nie über ein pathetisches Gesülze hinausgehend zu sein – und deshalb scheint gerade die „Erinnerungsfähigkeit“ der AfD lediglich auf die unsägliche Verzerrung der göbbelschen Verzerrungspropaganda der neunten Sinfonie Beethovens sich zu kaprizieren, in der das Pathetische der Faschismus-Gesinnung (wie in Gaulands Zitat:” Wir holen uns unser Land wieder…”)  in Beethovens Musik und Schillers Verse während des damaligen Nazi-Terrors hineingezwängt wurde. Nur  als  Zerrbild und in Form des Vorgebens inhaltlicher Tiefen vermittelt die AfD als scheinbar einzige Fertigkeit, mit der sie und Figuren wie Gauland und Konsorten  agieren, die Destruktivität und den Zerstörungswillen innerhalb des politischen Praktizierens und gegenüber allem Sozialen und Christlichen .   

Wie gesagt: armselig bis in die tiefste politische Tumbheit.