Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

CDU – zwischen verdientem Beifall für Entlarvung der AfD und Wegschauen bei der eigenen Partei

 

Spaltpilze sind von Grund auf braun und giftig!

“Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen.” – Max Horkheimer (²)

Wenn der CDU-Landrat Stephan Pusch des Kreises Heinsberg die Kreistagsfraktion der AfD (*) und ihre dummdreisten Aktionen sowie das destruktive Verhalten dieser  Partei entlarvt, dann verdient dies selbstredend Beifall. Es zeigt die mehr als verwerfliche Gesinnung der AfD, die auch in Thüringen mit ihren rechtsradikalen und rassistischen Brandstiftungen ein ganzes Land in ein politisches Chaos gestürzt hat. Dort allerdings mit Hilfe und Unterstützung der CDU und der FDP, die sich vor den Karren der Demokratie zerstörenden Ziele der Höcke-AfD haben spannen lassen.

Im Gegensatz zum politischen Selbstverständnis des CDU-Landrates in Heinsberg scheint die CDU in Thüringen in ihrer Verbohrtheit, den „Feind“ nur auf der Seite des „Linke“-Ministerpräsidenten Ramelow zu sehen, und deshalb nicht weit entfernt von der destruktiven Geisteshaltung der Höcke-AfD zu stehen. Wie anders ist die Wahl des neoliberalen 5%-FDP-Kandidaten Kemmerich in Verbrüderung mit der Höcke-AfD, eines gerichtlich erwiesener Maßen Faschisten, zu verstehen.

So wie der CDU-Landrat Pusch mit seinem Widerstand gegen die destruktiven Verhaltensweisen der AfD-Fraktion deren unwürdige Haltung als Posse einer die Demokratie gefährdenden Gruppe entlarvte, so muss selbstverständlich auch gegen die unwürdigen Verhalten und undemokratischen Gesinnungen und Ziele innerhalb der eigenen CDU-Partei vorgegangen werden. Dann und erst dann, wenn die rechtsnationalistischen und gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in den eigenen Parteien angeprangert und verhindert werden, dann wird auch das Vertrauen in die parlamentarische Demokratie wieder ansteigen.

(*) Hinter der Bezahlschranke!

Was war geschehen? So schreibt die Heinsberger Zeitung in der Ausgabe vom 20.02.2020

Zitat: ” Ausgangspunkt der Posse war kein politisches Thema, sondern vielmehr ein Zustellbeleg eines Einschreibens. Letzteres hatte Landrat Stephan Pusch (CDU) der AfDFraktion nach dem Bekanntwerden eines FacebookKommentars des Geschäftsführers der AfDKreistagsfraktion Norbert Sablowski, in dem er „Linken Drecks Viechern” „Bambuleangedroht hatte, zukommen lassen.”  Zitatende

In diesem Schreiben hatte der CDU-Landrat Stephan Pusch die Fraktion der AfD aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen. Dann begann die erbärmliche Posse der AfD. Sie behauptete in öffentlicher Sitzung, dieses Schreiben nicht erhalten zu haben. Sie forderte den Landrat auf zu belegen, dass das Schreiben zugesandt worden sei. Was dann in der darauf folgenden Sitzung geschah, war dem bekannten Sprichwort “Wer anderen einen Grube gräbt…” sehr nahe. 

Hier kann der Beobachter nur schlussfolgern, dass das Kürzel “AfD” wohl für “Armseligkeit für Deutschland” stehen muss.

(²) Lesetipp

Prof. Rainer MausfeldAngst und Macht

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