Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Corona-Fallzahlen-Entwicklung in den Kreisen HS-AC-DN

18.05.2020 17.00 Uhr  

Ab dem 19. Mai 2020 wird die Aktualisierung im Schaubild nicht mehr fortgeführt. Ersatzweise und mit umfangreicheren Informationen sei auf die Seiten des Medienhauses Aachen (Aachener Zeitung/Heinsberger Zeitung) verwiesen.

Bleiben Sie aufmerksam und schützen Sie sich durch Abstand, zu Hause bleiben und praktizieren Sie so solidarisches Handeln. 

Die aufgeführten Zahlen stellen die Anzahl der positiv Getesteten dar. Wie viele tatsächlich infiziert sind, bleibt unbekannt!

Zudem ist hinsichtlich des Verständnisses zu den erfassten Zahlen das Interview mit dem Mathematiker Gerd Bosbach, Professor für Statistik und Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung an der Hochschule Koblenz, Standort Remagen (RheinAhrCampus) interessant, in dem Bosbach (der auch wissenschaftlicher Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes war) fordert, dass:

Zitat: “Weitreichende Entscheidungen bedürfen gesicherter Grundlagen. Genau das ist bisher vernachlässigt worden. Die wiederholte Gleichsetzung der Zahl positiv Getesteter mit der Zahl der Infizierten vernebelt den Blick, die Zählweise bei Corona-Toten ebenfalls. Statt wichtige Zahlen anhand einer repräsentativen Stichprobe zu erheben, werden Daten aus einer völlig verzerrten Teststatistik übernommen. Der Maßstab der Regierung, ab wann eine Abschwächung der Maßnahmen geboten ist, basiert auf einer Scheinzahl von Infizierten, die aber nichts mit der Realität gemein hat. Und den Zeitraum der Verdopplung der Zahlen von zehn Tagen auf 12, 13oder 14 zu verändern, wirkt willkürlich. Das kann der Demokratie Schaden zufügen und ihre Gegner von rechts stärken.” Zitatende (Quelle: NDS)

Die Fallzahlen der RKI (Robert-Koch-Institut): Fallzahlen in Deutschland und den Kreisen

Gesamtdeutschland mit den Fallzahlen in den Städten und Kreisen  (Zahlenmaterial des Berliner Tagesspiegel)

Hinweis auf die rechtliche Situation im Rahmen der Ausgangsbeschränkungen – Stand am 21.03.2020: 

“Für den Laien gilt: Wer Adressat einer behördlichen Corona-Bekämpfungsmaßnahme ist, dem ist aus strafrechtlicher Sicht zunächst dringend zu raten, der Anordnung Folge zu leisten.” (Quelle: lto – legal tribune online – Rechtsportal)  

Weitere Informationen für D / EU / Welt:

Hier eine besonders aktuelle Quelle der Fallzahlen

Darüber hinaus sind europa- und weltweite Fallzahlen bei der Berliner Morgenpost nachvollziehbar. 

Was soziale Distanz, also Kontaktvermeidung oder das gegenteilige Gruppentreffen bewirken können, hat die Washington Post in einem Simulationsmodell aufgezeigt. Daran kann auch dem Uneinsichtigsten klargemacht werden, wie die Ansteckungszahlen bedrohlich steigen können. Oder wie dies vermieden werden kann.

Hinweis auf die rechtliche Situation im Rahmen der Ausgangsbeschränkungen – Stand am 21.03.2020: 

“Für den Laien gilt: Wer Adressat einer behördlichen Corona-Bekämpfungsmaßnahme ist, dem ist aus strafrechtlicher Sicht zunächst dringend zu raten, der Anordnung Folge zu leisten.” (Quelle: lto – legal tribune online – Rechtsportal)  

»Es gibt eine kreisförmige Wechselbeziehung zwischen Machen und Erkennen. Wenn man nicht macht, was man als notwendig, wenn auch mit persönlichen Unannehmlichkeiten behaftet, erkannt hat, dann kann man irgendwann auch nicht mehr erkennen, was zu machen ist.

Wer Anpassungszwängen taktisch nachgibt, wohl wissend, dass er ihnen mit vertretbarem Risiko widerstehen könnte und auch sollte, wird nach und nach die Unzumutbarkeit von Anpassungsforderungen gar nicht mehr wahrnehmen, d. h., die eigene Gefügigkeit auch nicht mehr als Fluchtreaktion durchschauen.

Alles erscheint normal: die Verhältnisse, denen er sich ergibt, und der Verzicht auf Gegenwehr, den er eben gar nicht mehr erlebt.« (Horst-Eberhard Richter: Psychoanalyse und Politik)

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