Umberto Ecos Faschismuskriterien funktionieren auch für den brasilianischen Faschismus Bolsonaros

Mit der vorauseilenden Bereitschaft der DW (Deutschen Welle im Ausland) in Brasilien, ihren Kommentator und Kritiker des amtierenden Präsidenten Bolsonaro, den Schriftsteller J.P. Cuenca rauszuschmeißen und zu kündigen, zeigt sich, wie der Rundfunk als Medium manipuliert wurde, aber auch, dass die Verantwortlichen der DW Brasilien sich vllt. haben korrumpieren lassen. 

Umberto Ecos “Ur-Faschismus”-Beschreibung lässt sich auch auf das Regime in Brasilien übertragen:

  • Kult der Überlieferung (massive Unterstützung der amtierenden brasilianischen Regierung für die Igreja Universal do Reino de Deus.)
  • Ablehnung der Moderne / + Irrationalismus (massive Unterstützung der amtierenden brasilianischen Regierung für die Igreja Universal do Reino de Deus.)
  • Kult der Aktion anstatt selbstständiges Denken (DW in Brasilien unter Druck setzen)
  • Ablehnung von Kritik 
  • Populismus als ur-faschistische Methode und „Führerschaft“ als Ersatz für Mehrheitsentscheid
  • Verachtung des Schwachen / Elitedenken auf dem Hintergrund einer militaristischen reaktionären Ideologie

sind wiedererkennbare Kategorien des Systems Bolsonaros, wie es sich auch in der evangelikalen Religionsausprägung verdichtet.