Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Politische Philosophie – Klugheit – Menschenfreundlichkeit als Handlungsgrundlagen

 

Philosophie ermöglicht den Menschen durch eigenes Denken klüger zu handeln, sowie bei ihren Entscheidungen Menschenfreundlichkeit zur Grundlage zu machen, um die Lebensentwürfe realisieren zu können, die den Menschen ein Leben in Frieden, Freiheit und sozialer Sicherheit gewährleisten. 

Spieglein, Spieglein in der Hand, wer ist das beste Beratungsunternehmen im Land? McKinsey, Ernst& Young, Roland Berger, KPMG oder die anderen Branchen-Wettbewerber? Vielleicht hilft die politische Philosophie und die eigene Klugheit jedoch mehr, das Handeln klüger  und universeller auszurichten und der Selbst- und Fremdtäuschung Einhalt zu gebieten!

 

Sapere aude, carpe diem und sonstige Gefahren von Ratschlägen

Die Beschränkung von Macht bei Figuren, die nur ihrer persönlichen Agenda folgen, ist erste Bürgerpflicht. 

Beispiele dafür gibt es zuhauf. Exemplarische Beispiele finden sich in vielen Staaten in politischen Ämtern oder als Eigentümer und CEO von Unternehmen. Bekannte Namen sind Orban in Ungarn, Erdogan in der Türkei, Putin in Russland, Lukaschenko in Belarus (Weißrussland), Trump in den USA oder Johnson in GB etc. Jedoch sind auch in den zweiten Reihen der politischen Ämtern genügend Beispiele für Machtmissbrauch zu finden. Ein Beispiel ist der Mehrheitsführer der Republikaner im Senat, Mitch McConnell.

Im Bereich der Unternehmen stehen Personen wie Larry Fink (BlackRock) für eine Machtkonzentration, die extrem einflussreich Millionen Menschen und ihre Leben beeinflussen, ohne dass eine Korrektur vorgesehen und möglich ist. Unternehmensgründer, die wie Amazon, Facebook oder Microsoft durch ihr Geschäftsmodell oder durch ihr Vermögen ebenfalls ganze Branchen als Monopolisten beherrschen, nutzen diese Macht aus, ohne dass eine politische Korrektur und Eingrenzung erfolgt. 

Und selbst in der dritten und vierten Reihe der Machtverliebten sind es Leute wie Norbert Röttgen, die ihre Agenda ohne Rücksicht auf Verluste als Antriebskraft nutzen. Da steht das Motto schon fast auf der Stirn geschrieben: jegliche Mittel sollen  den Zweck heiligen.

 

Ergänzung:

Davos in der Schweiz steht synonym für die Strategieentwicklung der Mächtigen, die sich jährlich seit 50 Jahren  beim Weltwirtschaftsforum treffen. Mit dem Gründer Klaus Schwab führte die Süddeutsche Zeitung ein Interview. Seit 50 Jahren werden öffentliche Reden geführt, die – wie im Interview – selbstkritische Töne und Versprechungen von der Veränderungsnotwendigkeit des neoliberalen Systems (dem ungebändigten Kapitalismus) bis zur Nachhaltigkeit durch die Unternehmen enthalten. In den nichtöffentlichen Absprachen der weltweiten Netzwerkern von Hedgefonds-Manager, Notenbanker, CEOs der Globalplayer aus Pharma- und Automobilindustrie, Staatenlenker, bis zu Militärs und ausgewählten Medienbesitzern werden dann die Vereinbarungen getroffen, die von Freihandelsverträgen bis zu geopolitischen Aktionen reichen, um den Status quo der Machtverteilung und des Neoliberalismus zu erhalten. Abzulesen ist dies in den darauf folgenden Monaten an den ausbleibenden zugesagten Veränderungen. So wird wohl auch das Weltwirtschaftsforum – und es geht nur um die Weltwirtschaft, nicht um den Abbau der sozialen Ungerechtigkeiten, die Beseitigung der Bildungsnot, die Vermeidung von Hunger und Kindersterblichkeit sowie um die Vermeidung von Kriegen – ablaufen unter dem Motto: the same procedure as every year.

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