Relative Realitäten – oder die Kraft der Ästhetik

Von der Kraft aus einer anderen Zeit

 

Moralische Gesetze wirkten noch

in uns und den anderen 

Menschen doch in der Welt

wirkte Symbolik statt Vernunft.

 

Moral und Ethik sind vergessen

verdrängt durch Free-TV-Mixturen

und übriggebliebene Bruchstücke der Gefühle

wirken statt Vernunft.

 

Der Tanz ums goldene Kalb

vom ungebändigten Virus verwirbelter Verstand

regiert die Lust am Chaos und Drogen

wirken statt Vernunft.

 

November ist und weder

Beethovens Neunte noch die Gestirne

über uns besänftigen die Hirne

es wirken weder Gefühle noch Vernunft.

 

Manisch-depressiv wechseln

Freudentanz und Trauermarsch doch

„Freude schöner Götterfunke“  wirkt mit

Aisthesis  auf Vernunft und Verstand.