Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Relative Realitäten – oder statt Gesinnung von positiven Beispielen lernen und Ideologie der Vernunft unterordnen

Es wird in Deutschland und der EU oft genug der Wirtschaft und dem Finanzkapital aufs Maul geschaut und bei politischen Entscheidungen den Wünschen jener  in der neoliberalen Ökonomie Einflussreichen entsprochen. Leider ist diese Gesinnung nicht sehr erfolgreich gewesen in der Pandemie.

Das Schielen auf Wirtschaft und Finanzkapital  steht den Vernunftgründen für eine andere Politik der Eindämmung von Pandemien diametral entgegen. Daraus resultierten bis heute zu oft halbherzige und verspätete Verordnungen in den westlichen Demokratien. Dass es auch anders geht, darauf verweist NZZ-online (Neue Züricher Zeitung) mit dem Beispiel Chinas! Dem Motto “Erst das Virus erfolgreich bekämpfen, dann die Wirtschaft ankurbeln” folgend, ist China erfolgreich gewesen und schaffte im Corona-Jahr 2020 insgesamt ein Wachstum von 2,3 % übers Jahr gesehen. 

Zurzeit kämpfen Deutschland, die EU und andere westliche Demokratien mit den massiven Folgen, dass falsche Rücksichtnahmen verhinderten: “Liebe ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!”  umzusetzen. Alle Verantwortlichen scheuten wohl, das Risiko einzugehen und dem Ansatz zu folgen, dass beim “kompletten Lockdown für drei-vier Wochen ohne jegliche Kontakte und in überwachter Form der Quarantäne das Virus besiegt sein werde” wie eine These von Wissenschaftlern lautete.

Nun ist eine solche Maßnahme in der Demokratie nicht einfach umzusetzen, dessen ist sich jeder wohl bewusst. Das aber vor allem in konzertierter Aktion EU-weit in der Zeit von Juni bis August vorzubereiten, und dann im Zeitraum von Mitte August bis Ende September umzusetzen und im Vorfeld dafür zu werben, das ist komplett versäumt worden. 

Aktuelle Situation und Simulation im Klassenzimmer (vom August 2020)

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