Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Systemfehler – wahre Bedeutung der CSU und ihre reale Größe im Parteienvergleich

 

Zum in die Luft gehen...

Wer abhebt, wird angetrieben!

“Je weniger wir die Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen.” – Erasmus von Rotterdam,

Die Sonderstellung der CSU in Bayern, die in der Gründungsphase der Bundesrepublik vereinbart wurde, war damals schon ein Systemfehler (Als Randnotiz dazu sei noch erwähnt, dass Bayern als einziges Bundesland die Zustimmung zum Grundgesetz nicht unterschrieb!). Dieser Systemfehler wirkt bis heute zum Nachteil der Republik.

Quelle; Wikipedia Stichwort: Bundestagswahl 2017

Die CSU ist eine 6,5 % Partei (Stand: offizielle Zahlen zum Wahlergebnis 2017!) Sie wäre unbedeutend, würde sie nicht als Anhängsel der CDU zu hoch bewertet werden.

Die Bedeutung, die ihr zukommt, ist an dem ihr real zustehenden Anteil viel zu hoch bewertet. Das in der Regel mit drei Ministerämtern belohnten Anhängseldasein in der Union und die Fehlleistungen, die dort seit den Tagen Franz-Josef Strauß mit hohen Kosten für die Republik verbunden sind, zeigt die negative Dimension des Einflusses dieser Kleinpartei. Mit populistischer Tendenz in seiner Selbstdarstellung  als „starker Mann und ›Führer‹” bedient Söder noch immer ein Narrativ, das seit den 1930er Jahren in den Köpfen nationalistisch-konservativer Anhängern rumgeistert.  

Wer nun die Forderung unterstützt, den Egomanen und populistisch angehauchten Markus Söder zum Kanzlerkandidaten zu machen, hat nicht das Wohl der CDU und der Republik im Blick, sondern wägt die eigenen Vorteile für diese Seilschaft höher ein. Dafür stehen unter anderem Namen wie Reiner Haseloff (CDU-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt) und Tobias Hans (CDU-Ministerpräsident im Saarland).

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