Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht – wer ständig heuchelt, dem vertraut der Mensch zurecht nicht!

„Die Grenzen zwischen Arroganz und Ignoranz sind fließend.“ – Alfred Polgar

„Der Diskurs ist ein sachliches Ringen um den sinnvollsten Standpunkt. Eine Debatte im Bundestag ist ein Austausch von Ignoranz.“ – JWB

„Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.“ – Theodor W. Adorno, Minima Moralia

Sollen der Bürger, die Menschen als Wähler Verwerfliches und strafrechtlich bewährtes Verhalten von Politiker mit dümmlicher Selbstdarstellungs-Arroganz einer Grünen-Kanzlerkandidatin vergleichen? Oder Verfehlungen von politischen Mitbewerbern ums Kanzleramt mit strafrechtlich deutlich schwereren Vergehen gegeneinander aufwiegen? Soll Schlechtes mit noch Schlechterem vergolten werden?

Oder gibt es doch eine Berechtigung auf die Heucheleien der gegnerischen Parteien hinzuweisen und deren jahrzehntelange Stapelung ihrer Leichen im Keller zu benennen, als da unter vielen anderen wäre: die 100000 DM –Spende im Rahmen des Kohl-Lügen-und Spendenskandals durch den aktuellen Bundestagspräsidenten Schäuble (CDU).

Da begeht Armin Laschet (CDU) strafrechtlich relevantes Vergehen (anscheinend Veruntreuung, Verdeckung von Straftatbeständen zur Vermeidung einer Anklage, Versuch des Benotungsbetruges im Rahmen einer Semesterleistungsbenotung zum Nachteil der betroffenen Studenten) und steht dennoch im Amt des Ministerpräsidenten NRW und zukünftig wahrscheinlich als Bundeskanzler der Regierung vor, ohne dass dies diskutiert und bewertet wird?

Da begeht ein Bundesminister im Amt des Verkehrsminister (CSU-Scheuer) nachweislich und bewusst Handlungen zum Schaden des Landes, wird in dieser Verantwortung durch die EU zur Schadensersatzleistung von fast 500 Millionen zum Nachteil und Schaden des Steuerzahlers verurteilt und auch diese untragbare Person wird dafür nicht  juristisch belangt.

Auch die nachweislichen Vergehen zum Schaden des Volkes durch die Maskenbeschaffungsbereicherungen im Verantwortungsbereich der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Mrd.-Höhe bleiben ohne juristische und persönliche Konsequenzen. Und selbst aus der Opposition sind Profiteure wie Christian Lindner (FDP) und weitere aus dem Parteien-Verbund CDU/CSU auf korruptionsaffinen Wegen  zur Bereicherung unterwegs, ohne dass dies Konsequenzen für die meisten daran beteiligten Abgeordneten hätte! Selbst in diesem Themenumfeld ist anscheinend der Sohn von Armin Laschet nicht unbelastet von Vorwürfen, die einen juristischen Anfangsverdacht rechtfertigen.

Und auch die Koalitionspartei SPD hat mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz einen Mitbewerber bei der Bundestagswahl im Rennen, der ebenfalls mit dem Skandal um die Hamburger Warburg-Bank in den CUM-Ex-Betrug und seine Rolle als Erster Bürgermeister der Stadt Hamburg einen mächtigen Klotz am Bein in Sachen Vertrauenswürdigkeit mit sich rumschleppt.

Im Vergleich zu den Verfehlungen der Person Annalena Baerbock sind die Vergehen und Straftatverdächtigungen durch die angerichteten Schäden von Laschet, Spahn, Scheuer und Schäuble ein ganz anderes Kaliber! (Und die möglichen Schäden für das Volk durch einen zukünftigen Wirtschafts-, Arbeits- und Finanzminister Friedrich Merz sind noch gar nicht zu ermessen!) Jedoch ist es kaum verwunderlich, dass die Schandtaten der letztgenannten Personen kaum deren Reputation bedrohen, weil sie im Medienbereich nicht relevant und nachdrücklich zur Sprache gebracht werden.

Als wählender Bürger kann nur das Fazit gezogen werden, dass alle genannten nicht nur moralisch als gewogen und für zu leicht befunden werden können. Sie sind in den schon mehrfach gezeigten Handlungsweisen nicht zur Ausübung dieser wichtigsten Funktionen im Staat geeignet. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht – und wer mehrfach heuchelt, dem vertraut man nicht. 

Als Mutmacher sei den Wählern in Erinnerung gerufen:

„Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.“ – Theodor W. Adorno, Minima Moralia

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