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FDP? – stört die Moral, ist das Gewissen egal.

„Wir haben eine doppelte Moral: eine, die wir predigen, aber nicht anwenden, und eine, die wir anwenden, aber nicht predigen.“ – Bertrand Russell

Ein Aphorismus wie für die FDP gedacht? Werden die Taten illegal, dann stört jede Moral und dem Herrn Lindner ist das Gewissen total egal.

Dass Armin Laschet, der Mann ohne Kanzler-Eigenschaften, seinem Motto treu bleibt: „Was tun, immer das war gerade opportun„, ist nichts Neues. Dass jedoch die FDP ohne erdenkliche positive Leistung in den Umfragen eine zweistellige Zustimmung erreicht, ist nicht im Geringsten nachvollziehbar.

Dabei sind Skandale um bekannte Protagonisten durchaus keine Seltenheit in dieser Partei der auf Neoliberalismus reduzierte Liberalität. Ein exemplarisches Beispiel für fragwürdiges Verhalten war nicht nur die ehemalige FDP-Spitzenpolitikerin Silvana Koch-Mehrin, (Verlust des Doktorgrades; Mandatswahrnehmung EU-Parlament u.a.), sondern auch der aktuelle Vorsitzende Christian Lindner mit seiner Nähe zum Maskenskandal im Frühjahr dieses Jahres. 

Gewichtiger aber ist die praktizierte Doppelmoral, die im nachstehenden Fall berechtigten Zweifel an einer positiven Reputation der FDP aufkommen lässt! 

Zitat

Die FDP der Jahre 2009-2013 ist Zusagen und Zahlungen nicht nachgekommen, die vor allem der betrieblichen Altersvorsorge für die ehemaligen Mitarbeiter dienen. Im Rahmen der drohenden Insolvenz der Partei nach dem Rauswurf aus dem Bundestag, könnte – im Vergleich mit dem Unternehmensrecht (immerhin versteht sich die Partei ja im Markenkern als Vertreter des unternehmerischen Mittelstandes!) – von einer Insolvenzverschleppung gesprochen werden. Ein durchaus strafwürdiges Delikt!

Wie entzieht man sich der Verantwortung? Durch Nutzung einer Gesetzeslücke?

Nun – die FDP als Partei des neuen Bundestages ab 2017-2021 ist kein Rechtsnachfolger der alten Partei! (Warum eigentlich nicht?) Mit welchen Folgen für die offenen Forderungen? Mehr als 5,9 Millionen Euro wurden nicht in die Altersvorsorge gezahlt und bleiben weiterhin unerfüllt – zu Lasten der ehemaligen Mitarbeiter!

Das ist doch mal ein exemplarisches Beispiel für Doppelmoral, wer die Sprüche des Vorsitzenden Lindner bedenkt!

Zitatende (Quelle

Fazit: Das Duo Laschet / Lindner in der nächsten Regierung wäre wie die Faust aufs Auge des Neoliberalismus: im Sinne der gleichen Gesinnung und des derben Spruchs: „passt wie Arsch auf Eimer“. Das kann dem zukunftsorientierten Bürger weder recht sein, noch passend erscheinen. Controlling ist von der FDP nur  bei den Hartz-IV-Geschädigten erwünscht, nicht bei der eigenen Buchführung und der Partei eigenen Haushaltsführung und ihren Verpflichtungen als Arbeitgeber!