Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Das Unbehagen in der Gesellschaft und in der Kultur wächst – die Ampel-Koalition wird real!

Die Hölle ist dort, wo
Christian Lindner die Finanzen regelt,
Annalena Baerbock und Marie-Agnes Strack-Zimmermann Kriegspolitik propagieren,
Robert Habeck die Wirtschaft managt,
Karl Lauterbach Krankenhäuser schließt,
und organisiert wird alles von Olaf Scholz. (Quelle: NDS – Autor Jens Berger)

Es scheint so, dass unsere Gesellschaft – geprägt von den Einflussgrößen der IT und ihren Technologien der Schnelligkeit und Informationsmasse sowie der daraus resultierenden Oberflächlichkeit –  kaum noch der so funktionalen Determinierung  etwas entgegensetzen kann, um in Krisen nicht überfordert zu sein. Zudem sind als weitere Wirkungs-Faktoren Geschichtslosigkeit einerseits, sowie Ichbezogenheit andererseits mitverantwortlich für das Fehlen von Solidarität und Empathie – den wirksamen Fähigkeiten zum Zusammenhalt der Gesellschaft.

Was Sigmund Freud als „das Unbehagen in der Kultur“ beschrieb und auf der persönlichen Ebene als Überforderung des „Ichs“ durch die Normen des „Über-Ichs“ analysierte, beschreibt der Soziologe Armin Nassehi in seinem neuen Buch „Unbehagen. Theorie der überforderten Gesellschaft“ das im Umgang mit der Pandemie entstandene und feststellbare Unbehagen als ein soziologisches Problem. Nassehi definiert dieses Problem als Ergebnis, dass in der Corona-Pandemie die Gesellschaft nicht als „vollständig integrierbare Kollektivität“ verstanden werden kann. So formuliert Nassehi, dass notwendige Verhaltensveränderung in konsumähnlicher Form leichter zu erreichen sei, als durch Aufklärung und Überzeugungsarbeit. Vereinfacht: Das Prinzip des „Mehrwerterhaltens“ funktioniert auch beim Impfen – wer eine Currywurst oder ein Smartphone erhält, lässt sich schneller gegen Corona impfen. Alternativ kann das Prinzip „Bestrafung“ durchaus genauso erfolgreich sein. Es beruht auf der Erfahrung, dass einem Gebot gefolgt wird, wem es an den Geldbeutel geht, oder wer ausgeschlossen wird von den Annehmlichkeiten der Freizeitbeschäftigung. 

Die Widerstände von Teilen der Gesellschaft gegen Verordnungen und Angebote (Impfen) korrespondieren gleichzeitig mit dem Versagen der politischen Regierungsmannschaften in Bund und Länder einerseits, verstärkt durch korruptionsaffines Fehlverhalten von Abgeordneten, die sich bereicherten bei Maskendeals. Zudem sind ursächlich die Weltsicht von destruktiven, demokratiefeindlichen Parteien á la AfD wirksam, welche über die IT-technologischen Kanäle wie Twitter und andere soziale Medien Fake News verbreiteten und in Sachen Impfverweigerung maßgeblich mitverantwortlich wurden.

Die Gesellschaft ist in ihrer Beschaffenheit überfordert, was sich an der Ignoranz und dem Egoismus der karriereorientierten Berufspolitiker auch in der Ampel-Koalition und  ihrem geplanten Personal zeigt. Zu den strukturellen Schwächen der Demokratie in Deutschland gehört, dass die Parlamentarische Demokratie von der Parteien-Demokratie abgelöst wurde. Die neue Regierungskoalition wird eine Koalition der faulen Kompromisse sein, in der die handelnden Figuren nicht im Sinne der Aufgabenstellung agieren werden, sondern ihre von Gesinnung und Weltsicht-Scheuklappen geleiteten Interessen folgen werden.

Das Unbehagen in der Gesellschaft wird schnell umsichgreifen nach Beginn der Regierungsperiode, auch weil diese neue Koalition kaum hoffen lässt, dass die Ursachen, die durch die alte abgewählte Regierung als Erbe weitergegeben wurden,  abgebaut werden, und nicht wie ein Booster bei der Spaltung der Gesellschaft wirken werden!

Mit der geplanten Personalbesetzung bricht sich das Unbehagen noch schneller in der Gesellschaft  seine Bahnen. Denn das Sprüche klopfen von „neuem Aufbruch“ und den dazu widersprüchlichen Aussagen der FDP, keine  Steuererhöhungen zuzulassen, lässt erahnen, dass jedes der sogenannten „Auftragsprojekte“ (Klimawende, Rentenreform, Gesundheit, Reduzierung der Spaltung der Gesellschaft) als nicht realisierbar sein wird aufgrund der fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten.

Wer an das fehlende Bekenntnis zur Friedenssicherung in dieser Koalition denkt, lässt das persönliche und gesellschaftliche Unbehagen zu großen Sorgen anwachsen. Es scheint nach dem Motto „alles bleibt – nur etwas anders geschminkt“ sich nichts zu ändern!

Ergänzung

Die Unsachlichkeit und Verantwortungslosigkeit – ein weiterer Grund für das Unbehagen in der Gesellschaft: 

Am Ende des Jahres wird jeder geimpft, genesen – oder gestorben sein.

Aussagen, wie die von Jens Spahn (CDU – Noch-Gesundheitsminister), sind weder politisch ziel fördernd, noch sind sie akzeptabel. Vor allem, weil viele Impfwillige erst im Jahr 2022, teils in einigen Regionen erst am Ende des ersten Quartals, einen Termin beim Arzt buchen konnten. Auch hier gilt ein weiteres Mal, dass das Missmanagement überwiegt, weil das Boostern erst 6 Monate nach der 2. Impfdosis formal von vielen Ärzten ermöglicht wird.

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