Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Einsichten aus Kindermund

„Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie die Kindheit. Wir Großen sollten uns daran erinnern, wie das war.“ – Astrid Lindgren

Was kann besser ein Lächeln ins Gesicht zaubern, als das Nachdenken der Kinder über die von ihnen erlebte Welt? Die Ergebnisse ihres Nachdenkens sind Anlass zum echten Querdenken, sprich, dem seriösen Durchdenken als Chance zur Erweiterung der Einsichten für die Erwachsenen. 

Die 2-Monatszeitschrift „Philosophie Magazin“ nutzt ihre letzte Seite für die Antworten von Kindern auf gestellte Fragen. 

Frage: „Wie wird man eine gute Mama und ein guter Papa?“

Antwort: „Das kann man nicht lernen. Wenn man ein Kind bekommt, ist das so, wie wenn einem was runterfällt. Man muss einfach machen und hoffen, dass alles klappt.“ (Mädchen, 6 Jahre)

Frage: „Was ist der größte Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen?“

Antwort: „Kinder können Quatsch machen und wissen, dass Erwachsene ihnen aus der Patsche helfen. Erwachsene müssen alles selber ausbaden.“ (Mädchen, 6 Jahre) 

Frage: „Würdest du gern alles wissen?“ 

Antwort: „Ich stelle mir das nicht schön vor, weil man dann ja gar nicht mehr neugierig sein kann. Ich frage mich oft, warum die Sonne so heiß ist oder warum meine Katze so oft traurig aussieht. Und dann denke ich gern darüber nach. Wenn ich alles wüsste, wäre mir sicher sehr langweilig.“ (Junge, 10 Jahre)

Frage: „Welches Tier ist dem Menschen am ähnlichsten?“

Antwort: „Der Esel, ganz klar. Der ist genauso störrisch wie wir und trotzdem manchmal auch kuschelig. Leute sagen immer, dass uns Affen ähnlich sind. Das finde ich aber nicht. Kein Mensch kann so gut klettern!“ (Junge, 7 Jahre)

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