Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Und ewig pfeift das Freihandelsmurmeltier die gleichen Töne: private Schiedsgerichte wollen wir einrichten!

 

 
In Wirklichkeit lassen die Politiker der Globalisierung ihren Lauf. Sie bedienen sich schamlos eines Vokabulars der Freiheit, des Wohlstands für alle; dabei unterwerfen sie sich selbst und ihre Bürger den derart von ihren Fesseln befreiten Kräften der Ökonomie.
und
….den konservativen Dogmatismus, der den räuberischen Kapitalismus in neuem, scheinbar zivilisiertem Gewand wiederaufleben lassen will. Immer mehr Menschen begreifen, dass Freiheit und Laisser-faire nicht dasselbe sind. Der Neoliberalismus ist eine Eroberungswaffe, er verkündet einen ökonomischen Fatalismus, gegen den jeder Widerstand zwecklos erscheint.
Pierre Bourdieu – französischer Soziologe und Sozialphilosoph (1930 – 2002)

Wie in einer Endlosschleife agiert die EU-Kommission nach dem gleichen Muster: egal ob CETA, TTIP, TiSA oder jetzt JEFTA – private Schiedsgerichtsbarkeiten bleiben das Kernstück der Freihandelsverträge.

Auch beim JEFTA ( dem Freihandelsabkommen mit Japan) hat die EU-Kommission ihre Gesinnung – heimlich, die Gegenargumente ignorierend – ein Abkommen vorbereitet, welches ohne Diskurs mit der Öffentlichkeit zu führen, beim G-20 Gipfel in Hamburg verabschiedet werden soll.

Nein, die Gesinnung werden die Büttel der privaten Wirtschaft und ihre Absicherung durch das Prinzip: Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren, sprich: private Schiedsgerichte einzubauen, niemals aufgeben!

Gerade deswegen ist diesem Europa in seiner jetzigen Form und Verwaltungsstruktur nicht zu trauen! Europaweite Volksabstimmungen müssen anstelle der EU-Kommissions-Seilschaften gesetzt werden.

Auch hier sollten die Bürger wachsam bleiben! Widerstand und Widerspruch sind hier möglich!

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