„Es ist eine uralte List der Despotie, ihre Opfer zu schmähen und zu erniedrigen und ihre Unterdrückung zu rechtfertigen.“ – Hedwig Dohm (1876 in „Der Frauen Natur und Recht. Zur Frauenfrage.“)
Welches Sakrileg und welche Herabwürdigung die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado mit ihrer geplanten Übergabe des Friedensnobelpreises begeht, scheint ihr nicht richtig klar zu sein. Leider macht sich die Friedensnobelpreisträgerin 2025 María Corina Machado – Oppositionsführerin in Venezuela mit dem verurteilten Straftäter Trump gemein! Welcher Hohn dieses Vorhaben von ihr enthält, lässt sich erst ermessen, wenn die Begründung für die Ernennung und Preisübergabe in den Fokus gerückt wird:
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„Sie erhalte den Preis für ihren „unermüdlichen Einsatz“ für die demokratischen Rechte des venezolanischen Volkes, sagte der Komiteevorsitzende Jorgen Watne Frydnes. Die venezolanische Oppositionsführerin gilt als entschiedene Widersacherin des autoritären Präsidenten Nicolás Maduro. „Als Anführerin der Demokratiebewegung in Venezuela ist Machado eines der außergewöhnlichsten Beispiele zivilen Mutes im Lateinamerika der jüngeren Zeit“, heißt es in der Erklärung des Komitees.
„In einer Zeit, in der die Demokratie bedroht ist, ist es wichtiger denn je, diese Gemeinsamkeit zu verteidigen“, appellierte das Nobelkomitee. Wenn autoritäre Regime die Macht ergreifen, sei es entscheidend, mutige Verteidiger der Freiheit anzuerkennen.“
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Es ist der pure Hohn, wenn sie diesen Preis an einen egomanischen Despoten wie Trump übergibt, der die Demokratie in den USA in allen Grundlagen zerstört: die Rechtsstaatlichkeit seiner Kontrolle und Auslegung unterwirft, die demokratische Verfassung umgeht und ersetzt durch willkürliche Dekrete, die Freiheit der Mehrheit der US-Amerikaner bedroht, das Völkerrecht und die Menschenrechte missachtet, die Meinungs- und Pressefreiheit einschränkt und alle, die aus berechtigten Gründen in Opposition zu ihm treten – ob im Inland oder Ausland – verfolgt und bedroht.
„Du angeblicher Hort der Tugend, wo unschuldige Kinder zu ihrer ersten Lüge gefoltert werden, wo die Willenskraft durch Despotie zerbröckelt wird, wo engstirniger Egoismus das Selbstgefühl töten.“ – Johan August Strindberg
Machado macht sich selber klein, wenn sie ihren Friedensnobelpreis an Trump weiterleitet! Wenn sie glaubt, dass sie den Preis nicht verdient habe, sollte sie ihn an das Komitee in Stockholm zurückgeben, einschließlich der damit verbundenen Geldsumme! Das Auswahlkomitee hat ausdrücklich Trump nicht den Preis anerkennen wollen. Was auch immer Machado mit der Weitergabe sich erhofft, ihre geplante Weitergabe ist ein Sakrileg und eine Herabwürdigung der Verdienste aller Preisträger vor ihr! Sie brüskiert zudem das Auswahlkomitee!
„Im Übrigen würde sie damit auch gegen die Statuten des Nobelpreiskomitees verstoßen: »Ein Nobelpreis kann weder aberkannt, geteilt noch an andere übertragen werden. Sobald die Vergabe bekannt gegeben wurde, ist die Entscheidung endgültig«, teilt das Nobelpreiskomitee auf seiner Website mit. Dort heißt es weiter: »Gemäß § 10 der Statuten der Nobelstiftung ›ist gegen die Entscheidung eines Preisverleihungsgremiums hinsichtlich der Vergabe eines Preises kein Rechtsmittel zulässig.‹« Auch habe Alfred Nobels Testament keine solche Möglichkeit erwähnt.“ (Quelle: Spiegel)
Sie stellt mit diesem Vorhaben ein exemplarisches Beispiel dafür dar, dass sich kungeln, unterwerfen und ducken der falsche Ansatz zur Befreiung von Despoten ist. Das müsste sie aus den Erfahrungen mit dem Despoten im eigenen Land doch kennen!