Johannes von Heinsberg – Bildsprache – Wortsprache

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

Minneapolis – Die dominierenden „Un-Geister der Gegenwart“ sind von allen „guten Geistern“ verlassen

Die Analyse und die Aufarbeitung von zeitgeistigen Wellen der Autokratie, Despotie und Diktatur werden angesichts der Machtfülle von Trump, Putin, Erdogan und Konsorten drängender.

Die strukturellen Veränderungen in der Gesellschaft und der Umbau der freien und offenen Gesellschaft (realisiert als Demokratie) hin zur Despotie und Diktatur durch diese Figuren und ihre Mittäter (Elon Musk als exemplarisches Beispiel) stellen dabei die eine Seite der veränderten US-Realität dar.

Die beteiligten Institutionen (Unternehmen, Universitäten, Medienanstalten) und ihre sichtbaren Prozesse zum Abbau von Freiheit und der Umbau von der Demokratie hin zu einem autokratischem Unrechtsstaat beschreiben und dokumentieren die andere Seite der Medaille der US-Realität. Sie ergeben zusammen ein sozialgeschichtlich verstörendes Bild der Zeit.

Ein weiterer Baustein zur Analyse des aktuellen Zeitgeistes verlangt – ebenso notwendig wie wichtig – dass der Fokus und die Aufmerksamkeit auf die Täter, Helfer und Mitläufer zu richten sind. Die jeweilige biografische Entwicklung einzusehen (KI-Gemini oder Wikipedia), ermöglicht das Denken und Handeln der Täter, Helfer und Mitläufer zu erfassen. Der Einblick in die egoistische Weltsicht dieser Figuren wird so belegbar.

Zudem beschreiben sie auf dieser Ebene das sichtbare, menschenfeindliche Agieren dieser Subjekte und die Folgen und konkrete Auswirkungen für Mensch und Gesellschaft, insbesondere in einer Diktatur (Russland, Türkei, Nordkorea, China und die USA  – auf den Weg in die Diktatur) –  die der Machtgier und ihren menschenverachtenden Plänen und Taten so gut wie keine Grenzen setzen.

Und wie schon unter Hitler oder auch Cäsar belegen die Fakten, dass ohne die breite gesellschaftliche Unterstützung der Mitläufer und die Zusammenarbeit mit den politischen wie ökonomischen Schlüssel-Netzwerken das jeweilige Regime nicht tun konnte, was es tat. Das gilt für Trump genauso wie für Putin und die anderen Diktaturen in Asien und auf den anderen Erdteilen.

Durch Trumps Dekret-Politik und dem latent vorhandenen Rassismus bei seinen Anhängern fühlen sich die Aufräumkommandos der ICE mit ihren Vorstellungen aus der Alptraum-MAGA-Ideologie dazu ermächtigt, von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, wenn die subjektive Wahrnehmung signalisiert: „Achtung, Ordnung herstellen“!

Eine Folge dieses Selbstermächtigungsgefühl mit Affinität zur Selbstjustiz ist dann, dass eine US-Mitbürgerin und Mutter von drei Kindern und keine Migrantin der offensichtlichen Aggression des ICE Mitglieds ohne Chance ausgesetzt war und erschossen wurde! Da blitzt aus allen Ecken und Winkeln die Ideologie der „Rück-Eroberung“ der Nation durch Waffengewalt  wieder auf. Und bestärkt ein  voreiliges Tun auf der Grundlage des Verständnisses, das „Un-Recht des Stärkeren“ anstelle der „besonnenen Stärken des Rechtsstaates“ zu praktizieren.  

Die von Trump, Putin und Konsorten losgetretenen „Un-Geister der Gegenwart“ sind von allen „guten Geistern“ verlassen! 

Ergänzung zu Trumps Denken und Handeln: vom 09.01.2026 / 10:35 Uhr

Das freidrehende Denken und Handeln einer Person und seine Vorstellung von Machtausübung mit Auswirkung auf mehrere Milliarden Menschen kann nur eine Schlussfolgerung haben, dass dieses Figuren an den weiteren Willkürhandlungen gehindert werden müssen. (Trumps Sicht auf die Vereinnahmung Grönlands und die Ankündigung weiteren völkerrechtswidrigen Vorgehens!) Grundsätzlich machte Trump im Gespräch so deutlich wie kaum je zuvor, dass internationale Verträge und das Völkerrecht für ihn keine Bedeutung haben. Er fühle sich in der Außenpolitik lediglich seinem eigenen Gewissen verpflichtet, sagte er, und dass er „kein internationales Recht“ brauche. 

Zitat Trumps:

Auf die Frage, ob aus Trumps Sicht irgendwelche einschränkende Faktoren seiner weltweiten Macht existierten, antwortete er: „Ja, da ist eine Sache. Mein eigener Sinn für Moral. Mein eigener Verstand. Das ist das Einzige, was mich stoppen kann.“ Auf Nachhaken der Journalisten räumte Trump anschließend zwar auch ein, dass die US-Regierung sich an internationales Recht halten müsse. Aber: „Es hängt davon ab, was Ihre Definition von internationalem Recht ist“, sagte er und relativierte damit seine Antwort dann gegenüber den Fragestellern.“

Wann begreift die Mehrheit der Menschen, dass sie nur durch Zusammenschluss und Zusammenhalt über die Grenzen der Nationen und der kulturellen Unterschiede hinweg den Widerstand organisieren können. Beginnend im eigenen Land und sich weltweit unterstützend sollte die Entmachtung dieser Figuren organisieren werden!

Jedes Kungeln mit der aktuellen US-Regierung und jedes Stillhalten und nur Zuschauen bei der Zerstörung des weltweiten Ordnungsrahmen von Völkerrecht und Menschenrecht  ist ein Irrweg! (Leider macht sich die Friedensnobelpreisträgerin 2025 María Corina Machado – Oppositionsführerin in Venezuela – mit dem verurteilten Straftäter Trump gemein und klein und will ihren Friedensnobelpreis an Trump weiterleiten! Wenn sie glaubt, dass sie den Preis nicht verdient habe, sollte sie ihn an das Komitee in Stockholm zurückgeben, einschließlich der damit verbundenen Geldsumme! Das Auswahlkomitee hat ausdrücklich Trump nicht den Preis anerkennen wollen. Was auch immer  Machado mit der Weitergabe sich erhofft, ihre geplante Weitergabe ist ein Sakrileg und eine Herabwürdigung der Verdienste aller Preisträger vor ihr!)

Ob diese Personen – die Gesichter der neoliberalen Klientel-Politik im Kanzleramt – die „Un-Geister“ von den „guten Geistern der Gegenwart“ unterscheiden können, bleibt zurzeit im Ungewissen! 

Ergänzung II

Anders als die in der Grafik gezeigten CDU-Politiker (Linnemann und Merz) sieht der CDU-Ministerpräsident Daniel Günther aus dem Bundesland Schleswig-Holstein das Wohl der gesamten Bevölkerung als wichtigstes Thema und wichtigste Aufgabe für Regierungen an. Diese Haltung kommt im nachfolgenden Zitat der Aussage Günthers bei der ZDF-Talkshow-Sendung „Markus Lanz“ zum Ausdruck:

Zitat:

„Wir Politiker haben die Pflicht, unsere Demokratie zu schützen. … Wenn wir uns nicht zusammenreißen und uns zivilgesellschaftlich zusammenschließen, um uns gegen solche Exzesse zu wehren, dann werden wir die Demokratie in Deutschland in den nächsten 10 Jahren nicht wiedererkennen. … Eine Demokratie funktioniert nur, wenn ihre Institutionen funktionieren. Da sind Leute, die es nicht gut meinen mit unserer Demokratie.“ (Quelle: Telepolis)

Zitatende

Daniel Günther spricht vor allem den Missbrauch der Meinungsfreiheit an, hinter der sich Angriffe gegen die freie und offene Gesellschaft in Form der Demokratie verstecken. Vor allem ungeregeltes Zulassen von Fake-Infos, von Lügen, Manipulationen und Gewaltverherrlichung bei den „sozialen Medien“ dürfte nach Günther nicht ohne Widerstand seitens der Politik und Medien hingenommen werden.  Die USA unter Trump im Bündnis mit den US-Tech-Unternehmen seien nicht an europäischer Stabilität interessiert, sondern agieren – auch unter Schwächung der Demokratie – einzig mit dem Ziel, ihre Machtinteressen durchzusetzen. (Quelle: Telepolis)

Version vom 10.01.2026 /10:10 Uhr  (Korrekturen und Ergänzungen / Machado und ihre geplante Weitergabe des Friedensnobelpreis an Trump)

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