Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

26. September 2020
von JvHS
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Einmal sollte ein Ende sein – und die Welt dreht sich dennoch weiter!

Das Jubiläum  des Blogs – 10 Jahre JvHS – ist längst gewesen. (31.07.2020). 

Wie so viele  Blogs wird auch dieser hier mal still und heimlich in der Versenkung verschwinden und dann bald vergessen sein. Das Netz vergesse nichts, wird kolportiert. Allein die schiere Menge der Informationen bedingt, dass jeder Kommentar unter den Ablagerungen der Zeit irgendwann verschüttet sein wird.

  • Im Westzipfel also nichts Neues!   

(Die letzte Stunde der Wahrheit – und nichts als die Wahrheit!) 

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16. Mai 2021
von JvHS
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Die Ungleichzeitigkeit und der Zustand der Aufklärung in der Gesellschaft – statt Vernunft nur noch Gefühlsdominanz

“Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.” – Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? 

“Skepsis ist der erste Schritt auf den Weg zur Philosophie” – Diderot

Sein und Wissen ist ein uferloses Meer: Je weiter wir vordringen, um so unermesslicher dehnt sich aus, was noch vor uns liegt; jeder Triumph des Wissens schließt hundert Bekenntnisse des Nichtwissens in sich – Isaac Newton

Was mittlerweile immer mehr in der Gesellschaft um sich greift, ist der Verlust von Solidarität einerseits und andererseits der Verlust der Fähigkeit, anderen Menschen zu verzeihen. Diese Psychohygiene ist ein Grundpfeiler für die Gesundheit des Einzelnen und der Gemeinschaft. Stattdessen geifern Hass, Gewalt, Betrug und Lügen durch die Gesellschaft und ihre Kommunikationskanäle. Nicht selten initiiert und gesteuert von Profiteure dieser menschenfeindlichen Verhaltensweisen.

Das Vereinnahmen des Denkens, welche ersetzt wird durch Ideologien, die den Menschen in ihrem Zusammenleben schaden, sowie durch die Besetzung von Begrifflichkeiten  und der Unklarheit in der Sprache verengen den Blick auf die Vorteile des wirklichen Querdenkens. Nicht die sich gleichnamig so benennende Bewegung von gewaltbereiten Schreihälsen ist damit gemeint, die nichts anderes zum Ziel hat als die Manipulation der Menschen, die sich durch wenige und einseitige Inhalte wie aufs Glatteis führen lassen, sondern das Prinzip der offenen, sich weiterentwickelnden Ideen und Konzepte einer aufgeklärten Menschheit und ihren positiven Möglichkeiten sind damit verbunden.

Die Ungleichzeitigkeit bei den Menschen in Bezug auf Wissen, Erkenntnisse und echten Querdenker-Ergebnissen führt in Zeiten wie der Pandemie und anderer Krisen zu mehr und mehr rein gefühlsgesteuerten, die Vernunft und das Denken im Sinne Kants (Aufklärung als Weg aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit) außer Kraft setzenden Beziehungen.

In der gefühlsdominierten Negativspirale ist dann Egomanie und nicht selten Gewalt im sozialdarwinistischen Sinne das Ergebnis. Das Selbstbildnis ist eines, das schnell durch übersteigerte Befindlichkeit und fehlendes Vertrauen in das Gegenüber geprägt wird und darüber ständig im Rollenwechsel von Täterschaft, Opfer sein und Helferrolle gefangen bleibt.

Die Radikalität, mit der Vernunft zurückgedrängt wird und an ihre Stelle das Modell gesetzt wird, dass die Natur – auch die des Menschen – sich durch starke und blinde Leidenschaft ausdrückt und diese die eigentlichen Antriebskräfte des Daseins sind, deren Steuerung allenfalls durch den Verstand ermöglicht wird, aber niemals dieser an erster Stelle stehen wird, kann beängstigend sein. Dieses Gedankenmodell machen sich bis heute Religion und Politik zunutze. Zu oft sind die Folgen dieser Vereinnahmung zu sehen an Kriegen und Krisen (wie zwischen Ideologien, Religionen und Staaten – aktuell: Palästina/Israel), ökonomischen Prinzipien (Neoliberalismus), gescheiterten zwischenmenschlichen Beziehungen, aber auch an der Konzentration von Macht in der Hand einzelner Personen wie Trump und ähnlichen Typen egomanischer Despoten.

Zur Bewältigung dieses Konfliktes haben Philosophen darüber nachgedacht, um moralisch-ethische Prinzipien zur Gestaltung und Beantwortung der Frage – wie wollen wir leben? – zur Verfügung zu stellen. Die Antworten der Aufklärung von Kant über Rousseau bis Diderot haben bis heute keinen vollständigen Erfolg gehabt. Ergebnisse wie Menschenrechte, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sind immer wieder aufgeweicht und zurückgedrängt worden. Selbst Diderots Konzentration auf die Formel, was tut den Menschen gut und was schadet ihnen,  zu prüfen und als alleiniges moralisches Prinzip zu etablieren, um ein lebenswertes Leben führen zu können, ist bis heute der Ungleichzeitigkeit zum Opfer gefallen.

Diderot habe – so der Autor Philipp Blom in seinem Buch “Böse Philosophen” – für radikale Aufklärung gestanden, welche geprägt gewesen sei von der Gestaltung des Lebens – frei von Angst vor dem Unbekannten und ein klares und gelassenes Erkennen des Platzes der Menschen in der Natur als hochintelligentes und empathisches Wesen. Niemand sei berechtigt, Macht über andere auszuüben und einzig das Prinzip der Solidarität mache ein konstruktives Zusammenleben möglich. Vorhandene Leidenschaften sollten durch Regeln und Selbstkontrolle in Schach gehalten werden. Und die Gestaltung und Entfaltung der menschlichen Lebenskraft in einem Universum, das nicht “in sieben Tagen” erschaffen worden sei und in dem ein gutes Leben nur in einer humanen Gesellschaft möglich sei, die von gegenseitigem Respekt und frei von Sklaventum und Unterdrückung sein müsse, ist die Vision der radikalen Aufklärung und Transparenz, die bis heute nichts von ihrer Relevanz verloren habe.

Durch die sozialen Medien, durch die Konzentration der wirtschaftlichen Macht auf wenige global Player, durch die Verdrängung der Daseinsfürsorge des Staates und die damit verbundenen Privatisierungen auch in den Bereichen der Grundbedürfnisse (Wohnen, Arbeit, Bildung, Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, Altersvorsorge) scheint die Gesellschaft wieder weit hinter die Ziele der Aufklärung Diderots zurückgefallen zu sein. 

“Für einen guten und edlen Menschen ist nicht nur die Liebe des Nächsten eine heilige Pflicht, sondern auch die Barmherzigkeit gegen vernunftlose Geschöpfe.” – Isaac Newton 

“Der Mensch ist ein mit Vernunft begabtes Tier, das immer die Geduld verliert, wenn es der Vernunft gemäß handeln soll.” – Oscar Wilde

Zur Verantwortungsethik gehört, sich selber in die Pflicht zu nehmen. Wer nur noch “chillen” will, ist dadurch gefährdet, auf einem schmalen Grat zu wandeln, in dem auf der einen Seite die Selbstachtung verloren geht, auf der anderen Seite der Absturz  in den  Egoismus droht. 

Ein paar Aphorismen zu den Begriffen von Gefühl und Vernunft! Mögen die Leser sich dran entlang hangeln und zum Diskurs kommen über die Bedeutung des Jeweiligen. 

“Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.” – Leonardo da Vinci

“Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.” – Hippokrates

“Das Gefühl findet, der Scharfsinn weiß die Gründe” – Jean Paul 

“Die Wahrheit ist vorhanden für den Weisen, die Schönheit nur für ein fühlendes Herz.” “Der Mensch ist, der lebendig fühlende, der leichte Raub des mächtigen Augenblicks.” Friedrich Schiller

“Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig.” Kurt Tucholsky

“Ein Glück für die Despoten, dass die eine Hälfte der Menschen nicht denkt und die andere nicht fühlt.” Johann Gottfried Seume

“Ist’s nicht sonderbar? Die Menschen schämen sich weit öfter, Gefühle zu zeigen, als Gefühle zu heucheln.” Otto Weiss

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“Vernunft hat einen ganz klaren Sinn. Vernunft ist die Wahl der richtigen Mittel zu einem bestimmten Zweck. Die Wahl des Zwecks hat damit nichts zu tun.” Bertrand Russel

“Die Gewohnheit ist stärker als die Vernunft” George Santayana

“Nie kommt ein Mensch aus Vernunft zur Vernunft.” Montesquieu 

“Durch Vernunft, nicht durch Gewalt soll man Menschen zur Wahrheit führen. Wenn man mir sagt, es gebe Dinge, die über unsere Vernunft hinausgehen, so kann mich das nicht veranlassen, Unsinn zu glauben” Denis Diderot

“Das, was ist zu begreifen, ist die Aufgabe der Philosophie, denn das, was ist, ist die Vernunft.” Hegel

“Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.” Galileo Galilei 

 

 

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14. Mai 2021
von JvHS
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Patentschutz oder Patientenschutz – Pharmazeutische Märchenerzählung im Schatten des Patentschutzes

Dass der Patentschutz aufgehoben werden kann, ist eine Tatsache (*). Sinnvoll und genau dafür auch vorgesehen im Falle einer Pandemie wie bei Covid-19. Die Umsetzung und Realisierung der Aufhebung sind aber von den Regierenden gesetzlich zu regeln und es aktiv angegangen werden. Dagegen agieren die Lobbyisten der Pharma-Industrie – bisher immer erfolgreich, auch was Medikamente betrifft, die kaum neu entwickelt werden, wenn sich ergibt, dass auch andere Krankheiten im Therapiefenster des Medikamentes stehen können. 

Wenn Kanzlerin Merkel eine Aufhebung ablehnt, dann sollte daraus ableitbar sein, dass der Patentschutz vor Patientenschutz geht und eher Rendite geschützt werden soll, vor allem, wenn staatliche Fördermittel ggf. im Spiel waren, wie wohl auch bei der Entwicklung von Covid-Impfstoffen.

(*) “Die vertiefende rechtliche Analyse zur Aussetzung des Patentschutzes in einem Pandemiefall wie den durch Covid-19 verursachten liefert nun LTO – Legal Tribune Online. Nationales und internationales Recht sehen seit längerem Regelungen vor, um mit einer Lage wie der Covid-19-Pandemie differenziert umzugehen.”

Im Schatten des Patentschutzes werden anscheinend gerne Märchen erzählt, wie ein Artikel beim “Der Freitag” dies darstellt. 

Weitere Informationen zum Thema auf diesem Blog 

Hier und hier!

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13. Mai 2021
von JvHS
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Die neoliberale Umdeutung des Begriffes “Generationengerechtigkeit”

Es ist wie immer, die Kohorten des Neoliberalismus – auch durch die Gesinnungsethik bei den Wissenschaftlern und Juristen zu finden, die den Neoliberalismus in ihre Theorien eingebaut haben  – beginnen zunächst mit der Umdeutung der Begriffe. So wird jener Begriff der „Generationengerechtigkeit“, der für den Bereich des Klimawandels in der Tat berechtigterweise seitens des Bundesverfassungsgerichtes eingebracht wurde, auch übertragen auf einen anderen Bereich. Er wird genutzt zum Angriff auf das Rentensystem und dessen Grundprinzip der Solidarität. Das Interesse der Neoliberalen an der Zerstörung des Solidarprinzips und an dessen Ersetzung durch private Altersvorsorgemodelle ist besonders groß.

Und wie immer agieren die neoliberalen Vertreter damit, dass sie auch auf das Rentensystem den Begriff der „Generationengerechtigkeit“ anwenden, um Druck auf die Menschen auszuüben. Aber anstatt auf die tatsächlich vom Privatrentensystem profitierenden Gesellschaftsgruppen Einfluss zu nehmen, hetzten sie die Betroffenen gegeneinander auf. Neoliberale Parteien wie die CDU/CSU benutzen dann das Narrativ von der „Generationengerechtigkeit“ verquer dafür, das Rentenalter weiter rauf zu setzen.

Alternativ wäre dagegen die Regelung notwendig, das bestehende solidarische Prinzip der Renten zu stärken, in dem alle – die Freiberufler, die Vermögenden, die Unternehmer und alle, die Einkommen aus Kapital und Eigentum, das über die Selbstnutzung hinausgeht – mit ihren Beiträgen das bestehende Rentensystem erhalten könnten, ohne die Drohkulissen von „länger arbeiten müssen“ bei „gekürzten Renten“ aufzubauen! Generationengerechtigkeit in diesem Sinne würde auf Solidarität setzen, anstatt auf Privatisierung! 

Nicht umsonst ist die Vertreterin eines philosophischen Egoismus neoliberaler Provenienz Ayn Rand, wieder hoch im Kurs bei den Profiteuren des Neoliberalismus. 

Zitat:

“Wenn irgendeine Zivilisation überleben soll, müssen die Menschen die Moral des Altruismus ablehnen.” Ayn Rand

„Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft”.
Zitatende 

Nach diesem Verständnis sind die zurückgetretenen Geldeinsammler und Profiteure im Maskenskandal der CDU/CSU  moralisch die “Guten”, die “Stützen der Gesellschaft” (*) und exemplarisch für die Mitglieder der “Achse des Guten”!  Und Trump ist in diesem Universum der “Göttervater”?

Nur das ist echt zum “Schämen”, Frau Basad

Durch die Verinnerlichung des Neoliberalismus in allen Lebensbereichen und seine Auswirkungen auf die Individuen mit ihren Egoismen erfolgt dann das weltweite Versagen der Regierungen in der Pandemie. Das verheerende Management zur Bewältigung der Pandemie ist Ausdruck der vom Neoliberalismus (Urkapitalismus) geleiteten Gesinnung und Handlungsanleitungen á la “Kosten-Nutzen-Verhalten” nach dem Motto: “abwarten ist kostengünstiger als schnelle Reaktionen wie Aufbau eigener Produktionsstätten für Medikamente, Hilfsmittel zum Schutz vor Ansteckung etc. oder die schnelle Ausstattung von Schulen, um AHA-Regeln umsetzen zu können und die Zeiten des Lockdowns von Schulen dafür zu nutzen!

Ergänzung vom 16.05.2021

(*) Auf der Liste der Bundestagsabgeordneten, die bestätigt und im Verdacht stehen, mit Maskendeals ebenfalls in einen Skandal verwickelt zu sein, steht auch Christian Lindner (FDP). Wiedergewählt als Vorsitzender einer Partei, die als einzige Option zur Gestaltung der Ökonomie den Neoliberalismus schon seit Jahrzehnten die Fahne hochhält. So kommt jetzt schon das wichtigste Motto ihres Wahlkampfes über die Lippen ihres Vorsitzenden: “Keine Steuererhöhung”! Dass diese kommen wird, ist aber so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur soll die Klientel der FDP davon freigestellt bleiben. Erbschaftssteuer oder Vermögenssteuer oder Transaktionssteuer sollen auf keinen Fall die gutsituierten Profiteure des Neoliberalismus nicht treffen. Und so zielt diese wirtschaftsliberale Partei FDP auf die bisherigen Wähler der CDU/CSU, die sich dort nicht mehr aufgehoben fühlen. Mit einer erstarkten FDP würden Koalitionsverhandlungen mit anderen Schwerpunkten auf jeden Fall scheitern!

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13. Mai 2021
von JvHS
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Prüfung der Wahlprogramme und Stellungnahme ihrer Kandidaten für die Bundes- und Landtagswahlen

Die Rolle des Wählers gegenüber den Kandidaten zur Bundestagswahl dürfte ruhig mehr von kraftvollem Auftreten geprägt sein!

“Der Stimmzettel ist stärker als die Kugel.” – Abraham Lincoln

“Stimme erheben, statt Stimme nur abgeben.”

Höchst notwendig wie essenziell ist die Überprüfung der Wahlprogramme der Parteien von schwarz über rot, grün, gelb, rosa, blau und sonstige Farbvarianten auf Themen wie:

  • Vermeidung von Mietpreisexplosion und Deckelung der Anzahl der Wohnungen und der Mietpreissteigerungen bei Wohnungsgesellschaften und ihren Kapitalanlagen
  • Besteuerung von leistungslosen Vermögen (Anlagevermögen, Finanzkapitaldividenden, Transaktionssteuer, Gewinn/Renditebesteuerung etc.)
  • Energiewendekosten und welche Belastungsverteilung Parteien dafür vorsehen
  • Ablehnung der Abschaffung des Bargeldes (ist der letzte Brocken gegen die digitale und vollständige Kontrolle der Finanzen durch Staat und Wirtschaft!)
  • Ablehnung und Rückbau der Privatisierung in Verkehr, Gesundheit und sonstigen Infrastrukturen durch ÖPP – Öffentlich-Private-Partnerschaften
  • Konkrete Darstellung, wie die Verteilung des Schuldenabbaus geplant wird (welche gesellschaftlichen Teile wie belastet werden!)
  • Datenschutz und Schutz der Privatsphäre beachten und verstärken

Insgesamt sollte das Augenmerk bei den Wahlprogrammen darauf gelegt sein, dass die Daseinsfürsorge des Staates einen deutlich anderen Stellenwert erhält, als dies bisher der Fall war. Die einseitige Bevorzugung der Interessen der Ökonomie und deren Nutzung der Daten der Menschen zur Maximierung der Kontrolle sind nicht im Sinne der Bevölkerung und gilt es abzulehnen. Parteien, die dieses Ziel nicht formulieren, sind daraufhin zu hinterfragen.

Zum Thema: Bargeldabschaffung

Informationen auf der Homepage von Dr. Norbert Häring 

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