Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

31. Juli 2010
von JvHS
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Begrüßung und Abschied – ein vorläufiger?

  

»Es gibt eine kreisförmige Wechselbeziehung zwischen Machen und Erkennen. Wenn man nicht macht, was man als notwendig, wenn auch mit persönlichen Unannehmlichkeiten behaftet, erkannt hat, dann kann man irgendwann auch nicht mehr erkennen, was zu machen ist.

Wer Anpassungszwängen taktisch nachgibt, wohl wissend, dass er ihnen mit vertretbarem Risiko widerstehen könnte und auch sollte, wird nach und nach die Unzumutbarkeit von Anpassungsforderungen gar nicht mehr wahrnehmen, d. h., die eigene Gefügigkeit auch nicht mehr als Fluchtreaktion durchschauen.

Alles erscheint normal: die Verhältnisse, denen er sich ergibt, und der Verzicht auf Gegenwehr, den er eben gar nicht mehr erlebt.« (Horst-Eberhard Richter: Psychoanalyse und Politik)

Revision: 220619

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25. Januar 2020
von JvHS
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Wer in Deutschland als Faschist bezeichnet werden darf – Gerichtsurteil zu AfD-Höcke

Zutiefst Schwarz ummäntelt ist die braune Seele – da hilft auch kein blaues Lichtlein.

Nur zur Erinnerung: Immer öfters wird der Ruf aus der AfD-Wählerschaft hörbar: man sei kein Nazi und Faschist. Und dennoch muss einer der ihrigen, den sie unterstützen und wählen, sich genau dieser Wertung beugen. Ein Gerichtsurteil (Quelle: Spiegel) hat bestätigt, dass die Bezeichnung der Person B. Höckes als “Faschist”  auf einer “überprüfbaren Tatsachengrundlage” beruhe. Nachvollziehbar sei die “faschistische Agenda” durch zahlreiche Zitatstellen und somit gerichtsbekannt.  

Fazit: Faschisten muss man Faschisten nennen!

Dass es in Dunkeldeutschland auch anders gehen kann und Alternativen zur “AfD”  und der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit und Hetze bestehen, das belegen die Projekte eines engagierten Sozialarbeiters in der Stadt Grimma(Sachsen). (Quelle: NZZEr wirbt für eine diskursfreudige und konstruktive Zukunft für die Jugend und für ein menschenzugewandtes Miteinander außerhalb der AfD.

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25. Januar 2020
von JvHS
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Das ehemalige Leitmedium der freien Presse ist endgültig in der Yellow-Press Szene angekommen

“Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.” – Nietzsche, Menschliches – Allzumenschliches; I, Aph. 483

“Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.” -Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse; Aph. 146

Es kündigte sich schon seit Jahren an: “Der Spiegel” – das ehemalige Leitmedium der deutschen Printpresse ist weit in die Sumpflandschaft der Yellow-Press-Inhalte abgerutscht! (Auch wenn in der Abteilung “Kultur” erschienen, was daran noch Kultur ist, ist der nachvollziehbare “Kulturwandel” dieser Rubrik.)

Auch wenn die Springer Verlag AG ihren Anteil am “Spiegel” besitzt, liegt die Mehrheit des Aktienbesitzes in der Hand der Mitarbeiter KG. Ob der Kotau vor einer Zielgruppe der Oberflächlichkeit und Niedriginstinkt-Zugewandtheit sich als erfolgreich für neue Abonnenten erweisen wird, ist stark zu bezweifeln.  

In Anlehnung an Nietzsche passt die Formulierung: “Exstirpation des Geistes zugunsten des »Profit-Reiches«.”  

“Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas seltenes – aber bei Gruppen, Parteien, Völkern… die Regel.” – Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse; Aph. 156

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16. Januar 2020
von JvHS
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Eiszäpfchen II – im Januar

Ein Gutachten-Streit um die Verstrickung des Hauses Hohenzollern in Faschismus und Nationalsozialismus findet zur Zeit statt!

Status vom 03.01.2020

Ein Interview mit einem der Gutachter verweist auf die Reaktionen der juristischen Vertretung des Hauses Hohenzollern, die sich im wesentlichen auf Unterlassungsklagen gegen wissenschaftliche Thesen richten, die seitens der Hohenzollern als nicht förderlich für die Wiedergutmachungs- und Entschädigungsstrategien gesehen werden. Als Kritik an diesem juristischen Vorgehen wird auf die “Maulkorbziele” für Wissenschaftler hingewiesen, sowie auf eine Gefährdung der wissenschaftlichen Freiheit, die durch juristische Strategien eingeschränkten werden soll.

Status vom 16.01.2020

Von der Gier und dem Verlust der Anständigkeit war die Debatte heute im Bundestag geprägt. Als ein Zerrbild der Schäbigkeit zeigte sich diese Debatte, die lt. Spiegel online “eine große Nähe zwischen CDU/CSU und der AfD” einerseits, und eine Diskrepanz und ein Zetern zwischen der Linken und der SPD andererseits belege und einen “Hauch Weimar” widerspiegele.

Damit hatte es den Anschein, dass wieder einmal das Schauspiel vom verlorenen Anstand und der Ausbeutung des Rechtsstaatsprinzips aufgeführt wurde.  Ein neoliberales Grunddilemma, die Geschichte zu verdrängen und “Mitgefühle” für den Hohenzollern-Adel und seine Nachkommen zu äußern, schafft eine Allianz der Unanständigen, welche gewillt ist, das “Eigentum” der Hohenzollern, das aus zweifelhaften Vorgängen in vielen Jahrzehnten der letzten Jahrhunderte entstanden ist, heute wieder mit Entschädigungsleistungen aus dem Steueraufkommen zu vergolden. Die durch die Kriegsverursacher erfolgten Schädigungen und Verletzungen der vielen Millionen aus dem Volk und ihre Verluste, die sollten dagegen aus dem Vermögen der Hohenzollern als Wiedergutmachung erfolgen. Allein dieser Gedanke kommt den Mitgliedern der Allianz der Unanständigen nicht einmal in den Sinn!

Eiszäpfchen – November 

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15. Januar 2020
von JvHS
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Vom Gierigen und Schmierigem – oder Finanzgerichtsurteil zu CUM-CUM + CUM-EX-Skandale

 

Die Tatausführenden der CUM-CUM + CUM-EX-Handlungen (Banken, Anleger, Berater-Kanzleien, Lobby-Politiker etc.) haben geklagt, um feststellen zu lassen, dass die CUM-EX + CUM-CUM Vorgehensweisen nicht illegal sein sollen! Beide Tatbestände stehen im Verdacht, gegen “jede logische Möglichkeit *” und jede  “zivilrechtliche als auch steuerrechtliche Systematik *” bewusst verstoßen zu haben und damit eine Betrugsabsicht naheliegt. (* aus: Pressemitteilung des Finanzgerichtes )

Soweit zur Gier und zum Ausbeutungsverhalten der Figuren, die sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern wollen und das auch noch vom Rechtsstaat bestätigen lassen wollen! Vom kategorischen Imperativ haben die Damen und Herren des Neoliberalismus und Finanzkapitals noch nie etwas gehalten!

Pressemitteilung des Finanzgerichtes

Vollständiges Urteil

Kernsätze des Urteils als pdf-download

 

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