Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

31. Juli 2010
von JvHS
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Begrüßung und Abschied – ein vorläufiger?

  

In Memoriam –  Blogseite  Johannes von Heinsberg?

Mit Wirkung vom 25. Mai 2018 tritt die DSGVO –  EU-Datenschutz-Grundverordnung  –  endgültig in Kraft.

Update vom 07.02.2019

Eine neue Entwicklung, die nichts Gutes erwartet lässt.

Julia Reda – EU-Abgeordnete – berichtet auf ihrem Blog: siehe hier!

Update vom 18.01.2019

Ein Zwischenstand über die Ergebnisse des Trilogs bei der EU lautet, dass erstmals die Verhandlungen und eine endgültige Abstimmung auf Eis gelegt wurden.

Julia Reda – EU-Abgeordnete – berichtet auf ihrem Blog: siehe hier!

Upgrade vom 20.06.2018

Und nun besteht die Gefahr für diesen Blog und hunderttausender solcher freien Meinungsäußerungen, dass die Tür ganz zugeht! Denn was im Rechtsausschuss des EU-Parlaments heute beschlossen wurde – unter kräftigem Lobbyismus des CDU-EUROPA-Abgeordneten Axel Voss – ist von deutlich stärkerem Tobak als die Einschränkungen und Unwägbarkeiten der DSGVO!!!

Weiterlesen →

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20. Februar 2019
von JvHS
Kommentare deaktiviert für Auf Koalitionsvereinbarungen wird …. GroKo-Verhalten- Was stört uns unser Vertrag von gestern!

Auf Koalitionsvereinbarungen wird …. GroKo-Verhalten- Was stört uns unser Vertrag von gestern!

“Was stört mich mein Geschwätz von gestern …” Konrad Adenauer machte es vor. 

Sehr geehrte Damen und Herren der Fraktionen und Parteien der GroKo (Großen Koalition = CDU/CSU + SPD) im Bundestag und der Abgeordneten im EU-Parlament!

Warum halten Sie Ihren Koalitionsvertrag nicht ein,  in dem Sie beschlossen haben, keine Uploadfilter im Rahmen des Artikels 13 der Urheberrechtsreform in der EU zuzustimmen? Sollten Sie von den Aktivitäten Ihrer eigenen Parteimitglieder im Europaparlament keine Kenntnis haben, sowie die Entscheidung im Kanzleramt und beim Justizministerium nicht wahrgenommen haben, dann ist es geboten, nachstehende Informationen zur Kenntnis zu nehmen.

Immerhin sind die vereinbarten Ausführungen in dem zur Abstimmung nun vorgelegten Textentwurf nicht nur ein Bruch mit dem Koalitionsvertrag, sondern auch verheerend für viele Plattformen im Internet, die zum Austausch vieler Hobbyisten dienen. Genau diese Plattformen, mit denen vielen Betreiber ihre Existenz sichern (und dahinter stehen kleine Unternehmer mit ihren Mitarbeitern und ihren Familien), werden durch die vorgesehenen Umsetzungen zerstört werden. Sie zielen auf Unternehmen wie Youtube, Google und Facebook, zerschlagen aber in ihrer Maßlosigkeit Teile des Internets, die zur freien Meinungsbildung gehören.

Hier die Informationen der EU-Abgeordneten und Co-Berichterstatterin Julia Reda.

Hier die Informationen über die Petition von rd. 4.8 Millionen Unterzeichnern, die der Justizministerin Barley in dieser Woche übergeben wurde.

Hier die Übersicht von bedrohten Foren, deren Existenz extrem gefährdet ist. Austauschforen für rund 7.1 Millionen Nutzer!

Kolumnisten auf Spiegel online

Sascha Lobo 1

Sascha Lobo 2

Sascha Lobo 3

IT-Experte Jörg Schieb auf wdr1

Aktuelle Nachrichten aus der EU:

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19. Februar 2019
von JvHS
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Verschlimmbesserung statt Balance zwischen Gemeinwohlinteressen und Urheberrechten

Was oben ist unten!

“Das Freisein von etwas erfährt seine Erfüllung erst in dem Freisein für etwas. Freisein allein um des Freiseins willen aber führt zur Anarchie.” – Dietrich Bonhoeffer

“Das hochfliegende Wort »Freiheit« bedeutet hienieden, fürcht’ ich, immer weniger, je mehr man sich’s ansieht.” – Wilhelm Busch

“Der freie Mensch handelt niemals arglistig, sondern stets aufrichtig.” – Baruch de Spinoza, Ethik

Denn es gibt keine Freiheit, wenn sie nicht vom [von Seilschaften freien] Staat geschützt wird; und umgekehrt: nur ein Staat, der von freien Bürgern überwacht wird, kann diesen überhaupt ein vernünftiges Ausmaß an Sicherheit gewähren.” – Karl Raimund Popper

Das was nunmehr – nach den gewaltigen Protesten mit rund 5 Millionen Unterzeichnern der Petition gegen das vorgesehene Mittel der Uploadfilter-Lösung – die in die Kritik geratene Abstimmungsvorlage ersetzen soll, ist von noch weitergehenden Folgen gekennzeichnet als es bisher geplant war.

Der zwischen Kommission und dem Parlament vereinbarte endgültige Text zur Urheberrechtsreform ist der Supergau für ein freies Internet. Der Bericht auf dem Portal “Internet-Law” lässt deutlich erkennen, dass bei dem Willen der EU (des “Staates”),  alles zu kontrollieren, jegliche Vernunft verloren gegangen ist. Ohne Rücksicht auf Verluste wird das Internet nur noch den Machtinteressen weniger Verlagskonzernen unterworfen. Willige Vertreter wie Axel Voss leisten dann die Vorarbeit.

Wie schon auf diesem Blog dargestellt, kommt von den Urheberrechten und der Beteiligung an eine Vergütung bei den wirklichen Rechteinhabern (Journalisten, Schriftsteller, Musiker etc.) kaum etwas an, sondern lediglich bei den Verlagen und Rechteverwertern. Zudem wird mit der Kontrolle, welche Informationen auch Unregelmäßigkeiten, Korruption oder Seilschaften zum Nachteil der Bevölkerung aufdecken könnten, die Transparenz verhindert.

So kommt denn der Kommentator auf “Internet-Law” zu folgendem Fazit:

Zitat:

“Das Urheberrecht beachtet die Interessen der Allgemeinheit in immer geringerem Maße. Das ist für eine Informationsgesellschaft generell keine gute Nachricht. Es gelingt speziell der EU-Gesetzgebung nicht, die notwendige Balance zwischen den Gemeinwohlinteressen und den Interessen der Rechteinhaber herzustellen.”

Zitatende (Quelle)

Update vom 20.02.2019

Stunk im eigenen Hinterhof – CDU/CSU 

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19. Februar 2019
von JvHS
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Über die Doppelmoral der FDP

Skandale hat die neoliberale Partei FDP im Deutschland der 1980er Jahre schon begleitet, wer an den Fall Otto Graf Lambsdorff im Rahmen der Flick-Affäre denkt.

Nun hat die Partei unter Christian Lindner einen weiteren Skandal, der vor allem in der neuen Dimension nach dem Muster: Gewinne privatisieren – Schulden sozialisieren abgewickelt wurde. (Das hat scheinbar Tradition, da zwar Graf Lambsdorff gerichtlich zu 180000 DM Geldstrafe verurteilt wurde, jedoch von seinem Ministerium 515.000 DM Prozesskostenhilfe zur Deckung seiner Anwaltskosten zugesprochen wurde. Vorgestreckt aus Steuergeldern. Die Rückzahlung dann wohl aus den Forderungen an die eigene Partei FDP finanziert! Dass diese dann Insolvenz anmeldete, um den Forderungen zu entgehen, ist nicht bekannt, im Gegensatz zu den im Regen stehenden ehemaligen Mitarbeitern. Quelle: Spiegel )

Was ist der Kern des Problems? Die FDP der Jahre 2009-2013 ist Zusagen und Zahlungen nicht nachgekommen, die vor allem der betrieblichen Altersvorsorge für die ehemaligen Mitarbeiter dienen. Im Rahmen der drohenden Insolvenz der Partei nach dem Rauswurf aus dem Bundestag, könnte – im Vergleich mit dem Unternehmensrecht (immerhin versteht sich die Partei ja im Markenkern als Vertreter des unternehmerischen Mittelstandes!) – von einer Insolvenzverschleppung gesprochen werden. Ein durchaus straf-würdiges Delikt!

Wie entzieht man sich der Verantwortung? Durch Nutzung einer Gesetzeslücke? Nun – die FDP als Partei des neuen Bundestages ab 2017 ist kein Rechtsnachfolger der alten! Mit welchen Folgen für die offenen Forderungen? Mehr als 5,9 Millionen Euro wurden nicht in die Altersvorsorge gezahlt und bleiben weiterhin unerfüllt – zu Lasten der ehemaligen Mitarbeiter! Das ist doch mal ein exemplarisches Beispiel für Doppelmoral, wer die Sprüche des Vorsitzenden bedenkt!

Was wurde zudem nicht erfüllt? Ansprüche wurden nicht vom Gläubiger (einer Versicherung!) eingefordert, sondern verschleppt. Auch diesem Unternehmen ist also mal so richtig auf die Finger zu schauen.

Hier und hier sind vertiefende Berichte zu diesem ekligen Fall von Doppelmoral zu lesen.

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16. Februar 2019
von JvHS
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Am Tag

 

“Denn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur, wer sie heraus kann reißen, der hat sie.” – Albrecht Dürer, Vier Bücher von menschlicher Proportion

“Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen.” – Johann Wolfgang von Goethe, Brief an Karl Ludwig von Knebel, 2. April 1785

“Die Natur beginnt immer von neuem mit den gleichen Dingen: den Jahren, den Tagen, den Stunden.” – Blaise Pascal, Pensées

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14. Februar 2019
von JvHS
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EU-Trilog zur Urheberrechtsreform – Entscheidung mal wieder nur für die Konzerninteressen

Die Meinung und das Abstimmungsverhalten von mehr als 4.7 Millionen Bürger aus der EU juckt die EU nicht im Geringsten. Der Lobbyismus und seine willigen Helferlein bei den Abgeordneten (in persona Axel Voss – CDU EU-Parlamentarier und Berichterstatter in Sachen Urheberrechtsreform und die kontrovers bewerteten Artikel 11 und 13 hier: Uploadfilter) haben sich mal wieder durchgesetzt.

Wie Julia Reda – Co-Berichterstatterin und EU-Parlamentarierin – auf ihrer Seite berichtet, kommt eine völlig überzogene Form des Artikel 13, die rücksichtslos kleine Plattformen und Forenbetreiber in den Ruin jagen wird, zur Geltung.

Eine kleine Hoffnung, dass das EU-Parlament dem nicht zustimmen wird, ist zwar noch da, aber wie das System der Parteien-Demokratie wirkt und insbesondere die jeweiligen Fraktionsmitglieder im Parlament auf Reihe bringt, weiß der geneigte Beobachter der Parlamentsbetriebe nur zu gut.

Was in den nächsten Schritten geschieht, listet Julia Reda in aller Kürze und Klarheit auf. Bitte unbedingt lesen und den zuständigen Abgeordneten mitteilen, welche Folgen eine Zustimmung seinerseits im EU-Parlament für die Wiederwahl im Mai haben könnte.

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