Johannes von Heinsberg – Bildsprache – Wortsprache

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

23. Juli 2024
von JvHS
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Monochrom

Ausstellung 2011Ludwig Forum in Aachen (c) Foto JvHS /2011  monochrome Ästhetik 

Objekt der Ausstellung im Ludwig Forum „Hyper Real – Kunst und Amerika um 1970“ 

Polaroids – Stilmittel der Fotografie in den 1970er

 

 

 

21. Juli 2024
von JvHS
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Neoliberalismus und „Trumpismus“ – unheilige Allianz der Demokratiezerstörung

So wie der Begriff „Neoliberalismus“ für den Finanzkapitalismus steht mit Konzentration auf die Strategie der Privatisierung von Gemeinwohlstrukturen (Wohnen, Gesundheit, Bildung, Verkehr, Energie und IT-Datenverarbeitung), der Schwächung der Arbeitnehmervertretung und der Staatsregierungen, so steht „Trumpismus“ für die Übernahme staatlicher Strukturen (Legislative, Exekutive und Judikative) und für den Umbau der rechtsstaatlichen Demokratie zu einer personenorientieren Führung durch einen Egomanen mit einer autoritären und pseudo-religiösen  Ausrichtung.

Ein Teil der US-Staatsbürger wollen einen autoritär geführten Staat an dessen Spitze sie einen egomanen Demagogen installieren wollen,  einen verurteilten Straftäter und Brandstifter, der Gewalt gegen Mitbürger unterstützt, wenn diese zu seinem Vorteil erfolgt. Seine Mittel sind Hetze gegen anders Denkende und Tolerierung der Gewalt durch Neonazis und Faschisten. Sein Ziel ist die Spaltung der Gesellschaft nach dem Motto – wer nicht für mich ist, wird ausgeschaltet.

Um die demokratischen und verfassungsgeschützten Regeln zu brechen, wie z. B. den Diskurs und die Gespräche,  fördert Trump die Entwicklung der gruppenbezogenen Gewalt gegen politische Konkurrenten als  Lösung von Konflikten. Fairness ist nicht sein Ding. Dagegen wohl die Polarisierung durch Diskriminierung und Entmenschlichung seines Gegenübers. Abwertung durch Sprache und ikonenhafte Gestik sind seine Mittel und zielen auf Emotionen. Fakten und Argumente werden ersetzt durch plakative Botschaften (MAGA = Make Amerika great again) und Wressling-Symbolik á la Hulk Hogan.  Das Ergebnis ist Hass und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Waffenbesitz und die Bereitschaft, sie gegen Mitmenschen zur Durchsetzung der eigenen Ziele zu nutzen, werden von Vorurteile und Fremdenhass begleitet.

Stereotype als Mittel – wie Wiederholung von Schlagworten und pseudo-religiöses Mantra -verdrängen das Nachdenken. Angst verdrängt Vernunft und Fakten und lässt Lügen einfacher glauben. Massenveranstaltungen (wie Paraden in den Unrechtsstaaten, oder Event artige Parteiveranstaltungen der US-Republikaner und der rechtsextremistischen Parteien in der D und der EU) sind  schon immer der Boden für Diktaturen und unterdrückende und autoritäre Formen gewesen.

Die Beiträge der NZZ (Neue Züricher Zeitung) sind beredte Beispiele für eine unheilvolle Entwicklung der westlichen Demokratien.

Beitrag 1 der NZZ – Was hält Demokratien noch zusammen?

Beitrag 2 der NZZ – Der Umbauplan Trump und was Trumpismus bedeutet

Beitrag 3 der NZZ – Die Strippenzieher aus den Idee-Schmieden der Faschisten und Neoliberalisten 

Der ewige Faschismus und Rechtsextremismus + Merkmale des Ur-Faschismus – in Memoriam Umberto Eco

Demokratie – ein besonders schützens- und verteidigungswerter Gesellschaftsvertrag für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Frieden

Donald Trump: you are guilty! Trump – in allen 34 Punkten schuldig gesprochen!

Risse in der Demokratie – Gefährdung durch Egomanen und Feinde der demokratischen Gesellschaften

 

20. Juli 2024
von JvHS
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Alltagsschnipsel – Lago am Morgen oder die politisch-gesellschaftliche Lage der USA am Abend

„Ein stiller See verbirgt sich … Ein Seufzer aus vollem Herzen, der Hauch eines unruhigen Gedankens – und es geht vom Ufer ab, gleitet über den See, von den milden Lüften einer unnennbaren Sehnsucht leise getrieben; man verschwindet in der geheimnisvollen Einsamkeit des Waldes, wird von den leichten Wellen des Sees geschaukelt, der von dem tiefen Dunkel des Waldes träumt. – Man wendet sich nach der andern Seite hin, da breitet das Meer sich unendlich vor dem Auge aus. – Was liebt die Liebe? – Unendlichkeit. – Was fürchtet die Liebe? – Eine Grenze.“ – Søren Kierkegaard 

Was Trump seinen Fans von der Realität erzählt, ist oft geradeso täuschend und gelogen, wie wenn man bei einem Schrotthändler auf einem Schilde liest: hier wird schmutzige Wäsche weiß gewaschen

Wer auf Trumps Aussagen vertraut, wird nach seiner Wahl und den negativen Folgen für die US-Gesellschaft nachträglich erkennen müssen, wie Trumps Wiederwahl und das von ihm beeinflusste Leben von den Getäuschten erst rückwärts erkannt wird (*), weil sie – wie so oft in der Menschheitsgeschichte – vergaßen, darüber zuvor nachzudenken, dass das Leben nur vorwärts gelebt wird

Trump ist ein verurteilter Straftäter! Sein Ziel ist vor allem, mit der Macht als Präsident die Verurteilungen wieder zurück nehmen zu lassen und seine schmutzige Wäsche weiß zu waschen. 

Trump zu wählen bedeutet: sich in die Unfreiheit zu begeben! Der einzige, der davon profitiert, ist Trump!

„Die Menschen sind doch unverständig. Von den Freiheiten, die sie besitzen, machen sie nie Gebrauch, fordern aber die, welche sie nicht besitzen. Denkfreiheit haben sie: sie fordern Redefreiheit.“ – Søren Kierkegaard

(*) Fußnote zum 20. Juli 1944 

Der 20. Juli – ein Tag, der exemplarisch dafür steht, wie Ereignisse erst rückwärts betrachtet verstanden und verortet werden – und vorwärts ihre  Schatten vorauswarfen aufs Leben so vieler Menschen im letzten Drittel des 2ten Weltkrieges.  

 

19. Juli 2024
von JvHS
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Hamzas Humor statt Hamas Terror! – Erkenntnisgewinn anders und menschenfreundlicher!

Rodin – Der Denker / Beitrag: Erstveröffentlich | 20. November 2023 / reloaded am 19.07.2024

Aktuell schlagen sich Menschen zuerst auf eine Seite einer Ideologie, einer Religion oder einer Gesinnung, danach schlagen sie hasserfüllt und blind vor Wut auf den vermeintlichen Feind ein!

Das Prinzip der emotional befeuerten Unversöhnlichkeit zeigt sich ebenso in Diskursen, in Demonstrationen wie in Terroranschlägen und Kriegen. Politische, religiöse und wirtschaftliche Machtinhaber nutzen diesen Zustand der ferngesteuerten Massenhysterie zur Machtsicherung und für ihre egoistischen Ziele.

Auf der Strecke bleiben immer mehr Vernunft und Mitmenschlichkeit. Mit wachsendem Elend, Leid und wachsender Gewalt überwiegen Verzweiflung und Vertrauensverlust auf allen Ebenen. Neben der Zerstörung der psychischen Stabilität durch erlebte Traumata erfolgt gleichzeitig die Destabilisierung der Gesellschaft und der Demokratie.

Statt „Helden, geht denken!“ breitet sich verbohrtes und eindimensionales „Heldengedenken“ wieder aus. Statt Descartes „Cogito, ergo sum“ (Ich denke, also bin ich) ersetzen „egomanische Identitäts-Idole“  (á la Trump ) und deren brandstiftenden Reden und Botschaften bei ihren Eleven das eigene Denken und das verantwortliche Handeln und den Respekt vor das jeweilige „Ich“ des Gegenübers!

Zudem werden bei den „gleichgeschalteten“ Gruppierungen der Trump-Fans das Hinterfragen seiner Aussagen, oder berechtigter Zweifel und Skepsis an der Person Trumps und an seinem Verhalten ausgetrieben. Propaganda und  Manipulation setzen auf Image und ersetzen wahrhaftige Identität. Im Gleichschritt der Masse wird die Unfähigkeit gesteigert, zu akzeptieren, dass das Leben eine ständige Veränderung ausmacht und es keine absolute Gewissheit geben kann.

Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit sind immer neuen Gefährdungen ausgesetzt. Es gilt den Feinden der freien Gesellschaft sich zu erwehren. Descartes meinte, dass zum Menschsein das skeptische und zweifelnde Denken gehöre und formulierte für diese Entwicklung: „Dubito, ergo sum!“, anstatt vorgekauten Parolen zu folgen!

In dem Buch „Platon und Schnabeltier – gehen in eine Bar“, wird Erkenntnistheorie als Teil der skeptischen Philosophie so vermittelt:

„Ein Mann fällt in einen Brunnen. Beim Fallen gelingt es ihm, sich an eine Wurzel, die aus der Wand ragt, festzuhalten. Er droht aber weiter abzustürzen, weil langsam seine Kräfte schwinden sich festzuhalten. Verzweifelt ruft er >>Ist da oben jemand?<< Er hört eine Stimme die durchdringend erdröhnt >>Ich, dein Herr, bin hier. Lass die Wurzel los, ich werde dich retten.<< Der in der Luft hängende und absturzgefährdete Mann überlegt kurz und ruft dann: >>Ist noch jemand anderes da oben?<<

Hamza Raya (Schweizer und Comedian) (ab 29:00 min) praktiziert diese Form der Erkenntnisgewinnung durch dialektische Witze und Tabu-Brüche und nimmt dabei Anti-Semitismus, Rassismus und Vorurteile aufs Korn. Obwohl sie auf den ersten Blick als antisemitisch, rassistisch und vorurteilshaft erscheinen, lösen sie gerade bei jenen, die dadurch gefährdet sind, ein Lachen aus. Denn Selbsterkenntnis durch Lachen nimmt die Angst und befreit.

Kulturzeit – TV-Format auf 3Sat zeigt einen anderen Weg auf, mit Konflikten umzugehen und über den Rand des Drama-Dreiecks aus „Täter-Opfer-Helfer“-Rollen zu schauen und Lösungen zu gewinnen.

Witze wie (die Hamza Raya als Frage an einen jungen Mann >People of Colour < stellt): „Was ist der Unterschied zwischen einer Pizza und einem schwarzen Vater? – Die Pizza kann die Familie ernähren!“

Was zunächst – weil formal zutreffend – als menschenfeindlich und diskreditierend erscheint, weil einem von Rassismus Betroffenem ein Witz mit rassistischem Inhalt erzählt wird, löst dies beim Zuschauer Irritation aus. Aber genau dieser Witz bewirkt beim Gegenüber ein herzhaftes Lachen. Mit dem Mittel der Zuspitzung wird Irritation erzeugt, die aber ein Nachdenken auslöst – weil der rassistische Kontext in einem kommunikativen Umfeld geschieht, das  nicht bedrohlich wirkt.

Und das gemeinsame Lachen über die versteckte Bedrohlichkeit kehrt die Möglichkeit der rassistischen Wirkung um. Es wird Erkenntnis vermittelt, die eine konstruktive und positive Emotion anspricht und eben nicht die spaltende und verletzende Gewalt der Diskriminierung!

Echte gewaltbereite und menschenfeindliche Rassisten, Anti-Semiten und Faschisten können oder wollen nicht über sich selber lachen! Gruppenbezogene und menschenfeindliche Machtinhaber können dies ebenso wenig! Humor und Lachen über sich selber, das ist Terroristen und Kriegsverbrechern fremd. 

„Zwei und Zwei sind fünf“, behauptet ein Verschwörungsanhänger. Sein Gegenüber ist ein freundlicher Mensch und baut ihm eine Brücke durch seine Gegenfrage, wie er zu diesem Ergebnis komme? – „Durch zählen“, erfolgt die Antwort des Verschwörungsanhängers. „Zuerst knote ich zwei Knoten in eine Schnur. Das mache ich auch bei einer zweiten Schnur. Beide knote ich zusammen und habe dann fünf Knoten!“ (Quelle: Platon und Schnabeltier)

Das gleiche fehlinterpretierte Beispiel findet sich als Prinzip der falschen Methodenanwendung im Folgenden wieder:

Der zutiefst von Glauben überzeugte Regelleugner stellt die Behauptung auf, dass fünf und fünf = elf seien! Ein gefaktes empirisches Experiment soll den Beweis erbringen: an der linken Hand zählt er vom Daumen beginnend bis zum kleinen Finger ab: „Zehn, neun, acht, sieben, sechs“, wechselt zu rechten Hand und sagt: „und 5 sind elf!“

„Pragmatische Wissenschaft“ wie auch Pragmatismus in der Politik führen zu Verhalten á la Erdogan, der so agiert: „Was tun? Immer das, was opportun!“ Oder kurz gesagt: ein Fähnchen im Wind des maximierten Nutzen für sich selber!

Erkennbar wird: Wahrheit und Vertrauen lassen sich nicht alleine anhand von zufälligen und willkürlichen Kriterien bestimmen, weil zu viele der  egomanischen Despoten und Machtinhabern (von Trump, Erdogan, Orban über Putin und Ismail Haniyya u.a. (Hamas) bis zu den provinziellen Figuren eines Höcke – AfD ) ihre Kriterien ausrichtend auf  ihre egoistischen Zielen formulieren. Als wahr wird verkauft, was den Menschen- und Demokratiefeinden zum Erreichen ihrer irrsinnigen Ziele dient!

Dem ist mit allem Engagement entgegen zu treten!

18. Juli 2024
von JvHS
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Von Kant zu Egomanen á la Trump und zurück

Aktuell ist eine Person im Blickpunkt der Menschen: Donald Trump. Beobachtbar sind sein Verhalten und seine Taten. Feststellbar und lesbar seine Aussagen in Wort (Reden bei Auftritten) und Schrift (auf den bekannten „social media-Kanälen“). Erschreckend sind dabei die vermittelten Signale und Botschaften aufgrund der Inhalte und Wirkung auf seine Anhänger und Teile der US-Gesellschaft. Stereotypen (MAGA – Make America great again / Kritik an ihn und Belege seiner strafbaren Handlungen sind für Trump „Fake News“) und Provokationen (Ankläger und Richter seiner Gerichtsverhandlungen sind unfähig, vorurteilsvoll und gehören abgelöst) prägen seine Auftritte. Respektlosigkeit und Aufwiegelung durch Aufforderung, die Verfassung zu missachten (Kapitol-Stürmung) zeigen seine Gesinnung: mit allen Mitteln (der Zweck heiligt die Mittel) erneut Präsident zu werden und die Demokratie nach seinen Vorstellungen umgestalten zu können!

Jedem aufmerksamen Beobachter stellt sich dabei die Frage: Was ist dieser Mensch namens Trump? Was der Mensch (namens Donald Trump) ist, lässt sich nach Kant nicht einfach beantworten. Kants Annäherung an die Antwort ist jene, die in die letzte Frage der essentiell vier Grund-Fragen des Philosophen Immanuel Kant mündete, die da lauteten:

  • Was kann ich wissen? (Kritik der Vernunft – Logik/Erkenntnistheorie)
  • Was soll ich tun? (Kritik der praktischen Vernunft – Gesinnungs- oder Verantwortungsethik)
  • Was darf ich hoffen? (Kritik der Urteilskraft – Religion oder KI)
  • Was ist der Mensch? (Leitlinien für eine gelingende Gestaltung menschlichen Lebens aufgrund von Menschenrechten, Demokratie und demokratischer Gesellschaftsvertrag beachten!)

Was die Person Trump ist, das ändert sich bei Trump so gut wie nicht! Was sich nicht bei Trump ändert, das ist sein Verhalten, mit allen Mitteln sein Ziel (durch die Spaltung der Gesellschaft), Macht zu erhalten, um seine persönliche und egomanische Vorstellung von Welt zu realisieren. Dazu gehören: sich niemals einschränken zu lassen, Reichtum zu nutzen als Mittel der Durch- und Umsetzung , Gegner zu beseitigen, strafbare Handlungen und Verfassungsbruch zu begehen, dabei die dafür notwendigen Konsequenzen vermeiden und sich somit letztlich über die Verfassung zu stellen. Notfalls durch Machtkonzentration auf seine Person die Gewaltenteilung (Legislative, Exekutive und Judikative zu kontrollieren) zu beseitigen durch Gesetze und zukünftige Verfassungsänderungen in diesem Sinne. (Und wenn Trump Änderungen im Verhalten präsentiert, z.B. im Vorfeld der Machtübernahme, dann ist die Änderung so plump und durchschaubar, dass damit ein Narrativ aus taktischen Gründen sichtbar wird! Beispiel: Die Ernennung des Vizepräsidenten unter Trump als Präsident sowie die Show, in der seine Enkelkinder den „Helden“, Opa Donald Trump, als gütigen und weisen Mann untermauern sollen.) 

Was der Mensch Trump ist, lässt sich weder induktiv (vom einzelnen Fakt auf das Gesamtbild Trumps schließen) noch deduktiv (vom allgemeinen Image auf die vielen individuellen Verhaltensbeispiele für Trumps Charakter schließen) endgültig evident bestimmen. Wer Trump und die Frage: was er ist, zu beschreiben sucht, und über belegbar Fakten zur Erkenntnis kommt, dass er eine Gefahr für die Demokratie in den USA ist, der sucht nach Karl Poppers deduktive Vorgehensweise aktiv nach Gegenbeispielen für seine Theorie – er versucht, sie zu falsifizieren, nicht, sie zu verifizieren.

Gleichzeitig führt dieses Vorgehen dazu, dass der forschende Beschreiber Trumps seine Hypothesen immer auf eine Weise formuliert, die sie falsifizierbar machen: Das heißt, dass er sie nicht gegen Gegenbeispiele immunisiert, indem er diese einfach wegdiskutiert oder dogmatisch für ungültig erklärt. Auch dies trägt dazu bei, dass die Hypothesen (die Beschreibung Trumps) wissenschaftlichen Kriterien genügt – selbst wenn sie irgendwann widerlegt wird, was ja nur der natürliche Gang der Erkenntnisgewinnung ist.

Beschreibbar wird dieser Komplex durch die ersten drei Fragen nach Kants Weg und den dort implizierten Vorgehensweisen.  Mittels Falsifizierung, Verifizierung und Objektivierung erfolgt als Prozess die Annäherung an die wahrhaftige Beantwortung, was ist der Mensch  „Trump“ – oder was ist Trump als „Mensch“? 

Ergänzung vom 19.07.2024 

Spiegel zur Rede Trumps bei der Nominierung als Kandidat der Republikaner

Neue Züricher Zeitung NZZ mit Hinweis auf die „Qualität“ der seltsamen Schar von Redner beim Republikaner-Parteitag 

Das Ding an sich: Erkenntnistheorie zwischen Verstand und Bauchgefühl – oder der kategorische Imperativ

Was ist der Sinn des Lebens?

Das Sein bestimmt das Bewusstsein – antidemokratische und extremistische Parteien belügen die Menschen

 

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