Johannes von Heinsberg – Bilder und Texte

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

26. September 2020
von JvHS
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Einmal sollte ein Ende sein – und die Welt dreht sich weiter!

Das Jubiläum  des Blogs – 10 Jahre JvHS – ist längst gewesen. (31.07.2020). Als Bürger unter diesem Format, der auch auf den Schultern von Riesen der Philosophie, der Literatur und der Aisthesis kaum zu vernehmen war, und nicht zuletzt über die Rolle als  Rufer in der Wüste des menschlichen Seins nicht hinaus kam, ist es obsolet gewesen, extra darauf hinzuweisen.  

Es scheint nun klug zu sein, ein Ende der bisherigen Form zu finden. Wie so viele  Blogs wird auch dieser hier still und heimlich in der Versenkung verschwinden und bald vergessen sein. Das Netz vergesse nichts, wird kolportiert. Allein die schiere Menge der Informationen bedingt, dass jeder Kommentar unter den Ablagerungen der Zeit irgendwann verschüttet sein wird.

Möglich, dass ab sofort nur Bilder und Fotos hier sprechen. Sagt man nicht, dass Bilder mehr als 1000 Worte sagen? Mal sehen, was wird. Alles ist möglich. Aber auch nichts.

So beginnt mit dem morgigen Tag,  dem 27. September 2020, ein geeigneter Tag und ein passender Anlass, das Ende der bisherigen Blogform zu besiegeln. Thomas Brasch hat diesem Datum ein Gedicht gewidmet. Es hat den Titel:

Der Schöne 27. September

  • Ich habe keine Zeitung gelesen.
  • Ich habe keiner Frau nachgesehen.
  • Ich habe den Briefkasten nicht geöffnet.
  • Ich habe keinem einen guten Tag gewünscht.
  • Ich habe nicht in den Spiegel gesehen.
  • Ich habe mit keinem über alte Zeiten gesprochen und
  • Mit keinem über neue Zeiten.
  • Ich habe nicht über mich nachgedacht.
  • Ich habe keine Zeile geschrieben.
  • Ich habe keinen Stein ins Rollen gebracht. 

                                                              Thomas Brasch

  • Im Westzipfel also nichts Neues!                                                                                                                                                              (Die letzte Stunde der Wahrheit – und nichts als die Wahrheit!) 

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28. November 2020
von JvHS
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Schufa Holding AG versucht Ausweitung der Datensammlung durch Zugriff auf Bankkonten

Zugriffsversuch der Schufa Holding AG auf die Bankkonten der Menschen – Löcher in das Private reißen und die Hoheit der persönlichen Finanzen aufbrechen zu wollen! 

“Die heutige Quelle der Macht ist nicht mehr Geld in den Händen von wenigen, sondern Informationen über viele Menschen zu erlangen.” (JWB)

“Es wäre klug und ein Schritt zur Erhaltung der persönlichen Freiheit, weder geistig noch finanziell über seine Verhältnisse zu leben.” (JWB)

Die Schufa Holding AG ist eine Auskunftei, die ihren Vertragspartnern aus der Finanzwelt, dem Handel und anderen Wirtschaftsunternehmen Informationen über die Bonität (Kreditwürdigkeit, Zahlungsverhalten, Schulden und Insolvenzen als Risikobewertung)  von Kunden und Lieferanten gibt.  Die Aktienanteile werden von Banken, Versicherungen und Handel gehalten, die sich damit ein Instrument der Datensammlungen über möglichst alle geschäftsfähigen Menschen und juristischen Personen geschaffen haben.

Welche Art der Daten und welche Bewertungsmerkmale angewandt werden, ist hier aufgeführt. (Wikipedia).

Die Auskunftei versucht darüber hinaus an weitere Daten und Berechtigungen zu gelangen. Der neueste Versuch umfasst einen Weg, Zugriff auf die Giro- und Bank-Konten der Menschen zu erhalten. In den Medien wird über diesen Versuch in Kooperation mit dem Telekom-Unternehmen Telefonica/O2 berichtet.

Die Ausweitung der Geschäftsschwerpunkte der Schufa Holding AG würde eine noch größere Entscheidungs-Macht in Sachen „Freiheit der finanziellen Angelegenheiten der Menschen“ beeinflussen ermöglichen.

Dass darüber hinaus Grenzüberschreitungen der Datenschutzregelungen zu hinterfragen sind, scheint notwendig zu sein.  

 

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28. November 2020
von JvHS
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Vom Kuhhandel als Tätigkeit zwischen politisch-gesellschaftlichen Mitspielern, die sich als Ehrenleute, Elite und Kumpanen verstehen

Wo überall ist der Kuhhandel ein Gegenstand der Geschäftstätigkeit? Na klar, zwischen Viehzüchtern und Milchbauern oder dort wo landläufig der Handschlag als Vertragsabsprache zum Alltag eines Viehhändlers gehört. Nur wie der ins Wasser geworfene Stein seine Kreise zieht, so bleibt ein Kuhhandel als Handlung nicht nur bei dem Besitzerwechsel der Kühe stehen. Die Futterwirtschaft und die Hersteller von Dünger und von legalen und illegalen Mitteln der Pharmapalette haben den Kuhhandel als Mittel zum Zweck verinnerlicht.

Und was in diesem Umfeld der Viecher funktioniert, das lässt sich leicht adaptieren auf andere Bereiche zwischenmenschlicher Tätigkeiten. Zum Beispiel als Verfahrensabsprache bei der Beeinflussung von Lobbyisten auf die Gesetzgebung, als Begleiterscheinung in den Absprachen von Koalitionen  und manchmal auch in Gerichtsverfahren und deren Vorfeldern, um ein vereinbartes Ergebnis schon mal vorab per Handschlag zu sichern. Der Rest ist Formsache und gut eingespielter Ablauf.

Neu-Deutsch ist das dann eine Win-Win-Situation für alle – egal in welcher Münze sie sich zeigt – außer für die Gerechtigkeit oder der auf der Strecke gebliebenen Rechtsprechung und dem Recht. Und natürlich dem jeweiligen Opfer, das hat überhaupt nichts vom Kuh- und Viecherhandel. Opfer kann natürlich auch der Staat sein, wer an die Steuerhinterziehung wie jener von Uli Hoeneß, oder an die Fehl-Steuerung in die Haftungs- und Kostenverursachung eines CSU-Amigos á la Andreas Scheuer in Sachen Maut-Skandal denkt.

So erhält die Aussage, dass der Mensch auf Hoher See und vor Gericht in der „Hand Gottes“ sei, eine neue Variante. Die ominöse „Hand Gottes“ ist schon mal öfters im Spiel, wenn es um Vorteilsverschaffung auf unlautere Art und Weise geht, wie der kürzlich verstorbene Diego Maradona seine Regelverletzung im Nachhinein beschrieb.

Den Fingerzeig auf diese selten bekannte Realität gibt Thomas Richter in seiner Kolumne

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26. November 2020
von JvHS
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Covid-19 – Aerosole als Transportmittel und Ansteckungsgefahr interaktiv simuliert darstellen!

 

Eingefangen

Scheinbar ist die Akzeptanz für dubiose Informationsschreihälse gestiegen, weil sie in ihrer maßlosen Ignoranz sämtliche nachvollziehbaren Fakten nicht beachten wollen. Erst recht propagieren diese Menschen ihre verqueren Ideen und lehnen alle Vorsichtsmaßnahmen ab. 

Die  weltweit steigenden Zahlen der Infektionen und der Todesfälle aufgrund der Virusverbreitung zeigen aber ein anderes Bild der Wirklichkeit. Diese Fakten erreichen eine Gruppe von Menschen nicht oder werden von ihnen ignoriert. Sie wollen und können sich nicht sachlich damit auseinandersetzen. Sie schieben jegliche Verantwortung beiseite. Es fehlt einerseits die Bereitschaft, sich der neuen Situation anzupassen oder kreativ neue Lebensgewohnheiten zu entwickeln. Andererseits fehlt die Fähigkeit, daraus entstandene Konflikte gewaltlos zu lösen.

Setzen Sie sich das Ziel, nicht zu diesen Menschen zu gehören. Sie können dies mit ein wenig Sachverstand schaffen.

Es ist nachvollziehbar, dass Menschen aufgrund ihrer unterschiedlichen Persönlichkeit, ihrer unterschiedlichen Erkenntnisfähigkeit und ihrer Existenzängste ihr altes Leben wieder zurück haben wollen. Das aber interessiert das Virus nicht! 

Aerosole sind der am meisten wirksame Verbreitungsweg des Virus. In der Zeitschrift “Die Zeit” – online ist dieser Ansteckungsweg in einem Artikel illustriert. Dort wird interaktiv (man kann selber verschiedene Parameter/Vorgaben machen), eine Simulation ermöglicht, wie in geschlossen Räumen (Klassenräume, Wohnung, Büro) die Gefahr wächst, sich anzustecken! Ebenso wird gezeigt, wie die Gefahr sich anzustecken sinkt, wer die richtigen Schutzmasken trägt. Diesen Artikel zur Kenntnis zu nehmen, dürfte auch für Gegner der AHA-Regeln hilfreich sein und zum Nachdenken anregen.

Denken Sie positiv und ziehen Sie ihre Schlüsse, ohne gleich auf Populisten und “Querdenker-Parolen” hereinzufallen. Nutzen Sie Ihren Verstand und wägen Sie sachlich ab, was Ihnen, den Familienmitgliedern und der Gesellschaft gemeinsam am meisten nutzt!

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25. November 2020
von JvHS
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Ökozid – ein Film über Ursachen, Versagen und Verantwortung von Staaten zum Thema Klimawandel

Ist das 1,5°Ziel noch erreichbar? titelt der Spiegel in einem Online-Beitrag vom 25.11.2020.

Ein fiktiver Film mit dem Titel “Ökozid” behandelt das Versagen und die Verantwortungslosigkeit von Staaten, die am Klimawandel ihren Anteil haben. Er zeigt die Ursachen und die Versäumnisse von Regierungsleitungen in den Jahren 1997 bis 2020 und begleitet den Prozess um eine Klage der am meisten betroffenen Ländern gegen Deutschland. 

Die Klage erfolgt vor dem Internationalen Gerichtshof in Berlin des Jahres 2034:

„Wir eröffnen heute die mündliche Verhandlung im Verfahren der Koalition von 31 Klägerstaaten des globalen Südens gegen die Bundesrepublik Deutschland“, leitet Hans-Walter Klein, Vorsitzender Richter, den spektakulären Prozess ein.  Nach verheerenden Flutkatastrophen aufgrund von Sturmfluten ist der  Internationale Gerichtshofs von Den Haag an die Spree umgezogenen.

Vom Klimawandel besonders betroffene Staaten wie Bangladesch oder Somalia verklagen die BRD, weil sie nicht stärker gegen die Erderwärmung gekämpft habe. Der Film verfolgt in verschiedenen Sequenzen das Ziel, die Handlungen der Regierungschefs (Gerhard Schröder und Angela Merkel im Amt des Kanzlers/der Kanzlerin) zu beleuchten und die Lobbyarbeit der betroffenen Wirtschaftsbereiche (Energiewirtschaft mit Strom und Gas sowie die Automobilindustrie mit ihren nur auf Profit ausgerichteten Produkten) nachvollziehbar zu machen.

Als Spannungsmoment, jedoch durchaus denkbar als reale Beeinflussungskanäle, wird das Missbrauchspotential der sozialen Medien und ihre Wirkung gezeigt. Während im Hintergrund auf beiden Seiten die Strippenzieher taktieren, tritt die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel als eine wichtige Zeugin der Verteidigung auf. Gerhard Schröder wird als ihr Vorgänger ebenfalls geladen, erscheint aber nicht. 

Der fiktive Prozess ist spannend wie ein Politkrimi,  eingeblendete Original-Interviews und Ausschnitte echter Nachrichten dienen als „Beweismaterial“ der Klageseite und belegen den Versuch, so nah wie möglich an der Realität zu agieren. 

Ergänzung vom 26.11.2020

Hinweis auf ein  Buch mit dem Titel “Klimalügner”  

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25. November 2020
von JvHS
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Niemand steht über dem Gesetz! Für eine weltweite Geltung!

“Beredsamkeit, die nicht mit der Logik übereinstimmt, Wahrhaftigkeit, die nicht mit der Vernunft übereinstimmt, Mut, der nicht mit der Gerechtigkeit übereinstimmt, Gesetzlichkeit, die nicht mit der sinngemäßen Anwendung übereinstimmt, sind wie ein irrender Wanderer auf schnellem Rosse oder wie ein Wahnsinniger, der ein scharfes Schwert schwingt.” – Lü Bu We

“Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muss Gesetz sein, weil es recht ist.” – Charles de Montesquieu

“Was ist unser höchstes Gesetz? Unser eigener Vorteil.” – Johann Wolfgang von Goethe

“Wer sich aufs Gebiet des Verstandes begibt, muss sich den Gesetzen des Landes fügen.” – Wilhelm Busch

“Wer weiß, wie Gesetze und Würste zustande kommen, der kann nachts nicht mehr ruhig schlafen.” – Otto von Bismarck

Niemand steht über dem Gesetz, weder ein Präsident oder KanzlerIn als Staatsoberhaupt, noch ein Minister, noch Abgeordnete noch Unternehmensleitungen oder Religionsführer. Die Argumentation, dass während einer Amtszeit oder Wahlperiode jeder der oben genannten Funktionsträger Immunität habe, die ihn schütze (auch, wenn nachweislich Straftaten während dieser Zeit erfolgten?), sich vor der Justiz zu verantworten, weil sonst keine Amtsführung möglich sei, ist eine zwar praktizierte Realität, die dennoch zu hinterfragen ist. Diesen Status erst nach der Amtsperiode aufzuheben, ist eine Praxis, die zwar auch vorhanden ist (siehe den Fall Sarkozy in Frankreich), aber zu viele Möglichkeiten umfasst, sich der Verantwortung und Haftung zu entziehen. 

Das Instrument der Untersuchungsausschüsse wäre zwar ein gangbarer Weg, dies zu verhindern, ist aber aktuell zahnlos und oft genug nur Mittel zur Verhinderung von Aufklärung. (Untersuchungsausschuss zur Mautaffäre von Andreas Scheuer). Das kann nur geändert werden, wenn ein solcher Untersuchungsausschuss von unabhängigen Juristen und Fachleuten, die per Zufall ausgewählt werden, bestückt und geleitet wäre. Für die diesem so gestalteten Ausschuss zugeordneten Ermittler wären jede Einsicht und Auskunft zu erteilen und deren Durchsetzung mit allen exekutiven Rechten zu ermöglichen.  

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