Johannes von Heinsberg – Bildsprache – Wortsprache

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

30. Mai 2024
von JvHS
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Strack-Zimmermann im Bärendienst-Modus

Neuf -Brisach – Tours de l´Art

Like a „Predator bird-Attack“ stürzt sich die FDP-Doppelnamen-Dame und Europa-Wahl Spitzenkandidatin Frau Strack-Zimmermann (FDP) mit einer typischen  – und oft bei den extrem aggressiven Politikern á la Trump oder Gauland/Höcke (AfD) beobachtbaren –  Grenzüberschreitung auf den Kanzler Olaf Scholz und beleidigt diesen, in dem sie ihn mit autistischen Verhaltensmerkmalen belegt.

Und auf die öffentliche Kritik an der Grenzüberschreitung und politischen Brandstiftung kommt eine ebenso doppelmoralische wie verfemte Pseudoentschuldigung á la Kampfhund-Knurren, dass sie – die Strack-Zimmermann –  sich bei allen Autisten entschuldige für ihre Aussage. Eine Wahrheits-Lüge erster Güte mit klammheimlicher Schadenfreude und Hinterfotzigkeit. 

Die Dame benutzt eine gesellschaftliche Gruppe an Betroffenen und macht diese ungefragt zu ihrer Hilfstruppe für ihren zu verantwortenden Missbrauch und Griff in die kommunikative Kloschüssel. Da darf mit Fug und Recht eingebracht werden, dass weder eine Vorbildhaltung, noch eine Sozial- und Verantwortungskompetenz besteht. Dagegen blinkt ein Selbstverständnis durch, das von Arroganz, Ignoranz, Selbsttäuschung und Überheblichkeit geprägt ist.  

Wenn Menschen ihr ein lautes „Pfui-Deibel“ entgegen rufen würden, dürfte sie – die Doppelnamen-Trägerin – nicht verwundert sein. Der schon um die Existenz ringenden Drei Punkte-Partei F.D.P. und sich selber dürfte sie mit diesem Auftritt einen Bären-Dienst erwiesen haben!

30. Mai 2024
von JvHS
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Südliche Pfalz – zwischen Reben und Blütenfeldern und zwischen Ökologie und Ökonomie

Wechsellied beim Weine 

(Eduard Mörike)

  • Trink‘ ich ihn, den Saft der Reben,
  • gleich erwärmet meine Seele
  • und beginnt in hellen Tönen
  • einen Preisgesang der Musen.

 

  • Trink‘ ich ihn, den Saft der Reben,
  • alsbald streu‘ ich meinen Kummer,
  • all‘ mein Zweifeln, all‘ mein Sorgen
  • in den Braus der Meereswinde.

 

  • Trink‘ ich ihn, den Saft der Reben,
  • läßt mich Bakchos, der der Scherze
  • Bande löset Blumen atmend,
  • süß berauscht im Tanze schwanken.

 

  • Trink‘ ich ihn, den Saft der Reben,
  • wind‘ ich Blumen mir zu Kränzen,
  • schmücke meine Stirne, singe
  • von des Lebens stillem Glücke.

Aus der Sicht der Stoiker: 

„Drei Reben trägt der Weinstock, die eine bringt die Lust, die andre den Rausch, die dritte die Freveltat.“ – Epiktet

29. Mai 2024
von JvHS
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Germersheim – die selbst bezeichnete Festungsstadt am Rhein

Was interessiert Fremde oder Touristen an einer Stadt wie Germersheim, die sich in der „Selbstdarstellung: Festungsstadt“ nennt, um sie aufzusuchen? Germersheim liegt am Rhein im Einzugsbereich der Städte Landau, Karlsruhe Ludwigshafen/Mannheim und ca. 13 km südlich von Speyer in der Pfalz (Rheinland-Pfalz).  Als Kreisstadt des gleichnamigen Kreises leben dort rund 21000 Einwohner. Als Außenstelle der Uni Mainz ist sie zudem Hochschule für Übersetzung (Translation)  Sprache und Kultur mit 1900 Studierenden im Fachbereich FTSK.

Sich als Festungsstadt ergänzend darzustellen, ist der alles im 19. Jahrhundert erbauten Festung mit dem erhaltenen Rest der „Fronte Beckers“ geschuldet. Mehr als 20 Jahre wurde an der Festung gebaut, die vor allem Schutz vor weiteren Angriffen Frankreichs – wie unter Napoleon geschehen –  bieten sollte. Nach der Fertigstellung war sie aufgrund der fortgeschrittenen Militärtechnik schon veraltet. „Ihr Haupteffekt war nun, dass sie die Stadtentwicklung behinderte. Außerhalb der Festungsmauern durften keine Häuser und Fabriken errichtet werden und der Platz innerhalb war stark begrenzt.“ (Quelle: wikipedia

Die Festung wurde 1921 nach dem Ende des 1. Weltkriegs aufgrund des Vertrages von  Versailles bis auf wenige Gebäude geschleift. Wenn Straßenbaustellen oder Baumschneide-Arbeiten den Zugang nicht blockieren oder verhindern, kann ein Rundgang durch die Festungsanlage interessant sein. Ansonsten bleibt Germersheim ein Städtchen, das bequem zu Fuß innerhalb kürzester Zeit durchquert werden kann. Die dort lebenden Menschen sind freundlich, auch weil das aufgeräumt wirkende Stadtbild ein ruhiges Leben vermittelt.

28. Mai 2024
von JvHS
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Sylt – Synonym für den Verfall der demokratischen Gesellschaft?

Finanziell besser gestellt zu sein, schützt weder vor Dummheit, noch vor Straffälligkeit.

Gesellschaftliche Veränderungen hin zu ausgrenzender Gesinnung, fußend auf Vorurteilen und menschenverachtender politischer Einstellung sowie historischer Unkenntnis und sozialer Unfähigkeit fällen nicht vom Himmel, sondern breiten sich schleichend wie ein Pilzgeflecht zerstörend aus.

Die Vorgänge in Sylt um grölende und Symbole zeigende Nazi-Gesinnung sind Ausdruck der von Oberflächlichkeit und a-moralischen Handlungen geprägten Gesellschaftsschichten, die von dumpfer Gewaltbereitschaft bei öffentlichen rechtsextremen Veranstaltungen der Handlanger anti-demokratischer Parteien á la AfD bis zur Selbstentblößung der vermeintlichen „Elite“ der selbsterklärten Erfolgreichen des Neoliberalismus in angesagten Lokalitäten reichen!

Der Egoismus und die Denkhaltung der Egomanin Ayn Rand ergreift immer mehr das Denken und Handeln der Menschen auch und gerade in den westlichen Ländern des Industrie- und des Finanzkapitalismus. Die Privatisierung großer Bereiche der Daseinsvorsorge, der Medien (Privat-TV) und der Parteiprogramme hinterlassen ihre immer dominanteren Spuren der egomanischen Gesinnung. Die Maximen der Ellenbogen-Gesellschaft – „Das Ich bestimmt das Bewusstsein“ – werden in den unsäglichen TV-Formaten der „Privat-TV-Unternehmen“ vorgelebt.  Die Pläne in den politischen Institutionen, vor allem der Parteien des „Libertarismus“ und des „Neoliberalismus“ (der „Lindner-FDP“), den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ARD / ZDF / ARTE und der dritten Programme) zu zerschlagen und zu privatisieren, das fördert die falschen „Vorbilder“! 

Neben dem ökonomischen Monopoly-Ansatz  mit der Ausrichtung, dass Moralität in rationalem Selbstinteresse gründe, sowie der absoluten Ausrichtung der Menschen hin zum uneingeschränkten Individualismus, gesellt sich zusätzlich die Denkhaltung der „ewig Gestrigen“ – von der „Herrenzimmer-Mentalität“ eines Alexander Gauland und Beatrix von Storch – bis zu den Karrieristen á la Alice Weidel. In dieser Gemengelage  der Reichen mit den Faschisten der AfD und den Fantasten á la Rechtsextremist Björn Höcke sowie den ewig Gestrigen mit ihren Fantasien von „wir holen uns unser Land zurück“, kommt bei den irrationalen Anhängern und  potenziellen AfD-Wählern der Wunsch nach „Führer“-Diktaturen zum Tragen!

Die Verdrängung des Leids und des Terrors der Unrechts- und Terror-Regierungen unter Hitler und während der Stasi-Diktaturen wird nur noch übertroffen von der Unkenntnis über die historischen Ereignisse in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts! 

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