Johannes von Heinsberg – Bildsprache – Wortsprache

Fotografie und Philosophie – Sehen und Erkennen

3. April 2025
von JvHS
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Trumps Weltsicht, Umverteilungsplan im Welthandel und das Gedankenexperiment zur Machtkonzentration in den USA

Die Ergebnisse, die Typen wie Trump glauben erreichen zu können durch ihre Rücksichtslosigkeit und ihr verbohrtes Festhalten an selbst überschätzenden Aktivitäten, sind oft die gleichen und am Ende erfolglosen Ergebnisse, wie sie Hitler, Stalin, Putin und andere größenwahnsinnige Egomanen erzielten:

  • gruppenbezogene menschenfeindliche Vernichtung materieller und ethischer Werte;
  • Gewalt und Willkür gegen alle – auch gegen Verbündete- die berechtigt Widerstand  und Verteidigung aktivieren;
  • Machterhalt und Machtfesthalten werden bei allen Autokraten und Diktatoren die gleiche Entwicklung nehmen: mit Manipulation, Betrug und Lügen zur Macht gelangen; mit gleichen Mitteln versuchen, sie zu behalten; auf dem Weg, sie zu verlieren, werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit erfolgen und der Umbau von der Gewaltenteilung hin zur Machtkonzentration auf einen einzigen Typen versucht durchzusetzen !

In einer solchen Umgebung wird dann Humor lebensnotwendig, um nicht den Verstand zu verlieren, was bei den Diktatoren längst schon geschehen ist. Denn niemand kann sich sicher sein, nicht der Willkür anheim zu fallen. Ein Typus von Witz ist bezeichnet für diesen Entwicklungsstand in der Gesellschaft. Das Muster dieser Witze ist immer der Dreiklang der Dialektik: These, Anti-These und Synthese!

Gedankenexperiment des Humors: einen Witz erzählen anstelle von Albträumen

In der Todeszelle sind drei willkürlich Verurteilte zusammengelegt worden. Ein  Neoliberalist, ein Anhänger des Kommunitarismus und ein amerikanischer Jude. Sie werden vom Priester, der sie in der Zelle  aufsucht, gefragt, was ihre letzten Wünsche seien?

Der Neoliberalist antwortet: „Meine Asche soll auf Hayeks Grab verstreut werden.“

Der Anhänger des Kommunitarismus formulierte seinen letzten Wunsch so: „Und meine Asche soll auf dem Grab von Amitai Etzioni verteilt werden“!

Der amerikanische Jude bat darum, dass seine Asche auf dem Grab von Trump und Musk zu gleichen Teilen verteilt werden solle. Der Priester und die anwesenden Staatsvertreter Trumps antworteten unisono: „Aber weder Trump noch Musk sind tot und begraben!“ Worauf der Jude antwortete: „Ich kann warten!“ 

Ergänzung

Die von einigen Wirtschaftsverbänden und Konzerne ins Spiel gebrachte Produktionsverlagerungen in die USA sind die falschen Ansätze und viel zu kurz gedacht und nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht motiviert sein! Dass dieser Ansatz schon bei der Verlagerung nach China voll daneben gegangen ist, dürfte jedem Volkswirtschaftler klar sein. Im Übrigen würde eine solche Strategie jedes Land in eine noch größere Abhängigkeit bringen! Beispiele für  viele Branchen gibt es dazu zuhauf! Know how würde und wird  transportiert und geht verloren, weil nach wenigen Jahren auf die bisherigen Know how-Träger verzichtet werden kann! Des Weiteren sind vor allem die Finanzkapital starken Vermögensverwaltungs-Konzerne á la BlackRock, Vanguard Group, JP Morgan, Goldman Sachs etc. ein bisher unterschätzter Faktor, der politisch ebenso stärker wie auch die Technologie-Unternehmen mit ihrer Meinungsmacht anders und konsequenter in die Pflicht genommen werden müssen.

Trump beginnt durch  die Zoll-Dekrete mit allen anderen Nationen einen Handelskrieg der USA gegen alle andere. Dem kann nur durch temporäre Bündnisse aller von den Zoll-Beschränkungen betroffenen Nationen gegen die USA wieder eingehegt werden. Alleingänge von Konzernen oder die Ansiedlung in die USA sind die falschen Strategien.  

Ergänzung II

Musk und Konsorten nutzen Trumps Chaos-Politik und die Unfähigkeit der Republikaner, um eine technologisch und durch Plattformen á la Meta, X-(Twitter), KI und Konsorten gesteuerte Welt zu schaffen, in denen Politik, Parlamentarismus und Demokratie keine Rolle mehr spielen sollen! („Lanz-Land“ und Talk-Runde

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2. April 2025
von JvHS
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Ein Vademekum für kommende Zeiten in einer Welt voller Egomanen und Autokraten aus Politik und Wirtschaft

Der Rechtsruck ist in vollem Gange. Die antidemokratischen Kräfte gewinnen an Boden. Die Zustimmung in Deutschland zur AfD ist genauso bedenklich, wie die Zustimmung der Menschen zu Donald Trump und seinen Kumpanen in der Partei. Die Gerichtsbarkeit verurteilte ihn zwar noch im Rahmen der Gewaltenteilung, aber die Vollstreckung des Urteils wurde aus nicht nachvollziehbaren Gründen zurückgestellt. So konnte Trump  als verurteilter Straftäter Präsident werden, der sich über Gerichtsurteile hinwegsetzt, die Gewaltenteilung diskreditiert und ignoriert und jeden zweideutigen Anschein nutzt, die Verfassung zu umgehen.

Die USA ist auf dem Weg in eine antidemokratische Autokratie mit Anzeichen von Diktatur, auch über die Dekret-Flut des „noch kleinen Diktators“.  Willkür herrscht sowohl in der Beauftragung von Figuren á la Elon Musk, dessen Verhalten einen „Anklang“ von aspergischen Noten im autistischem Grundton erkennen lassen.

Freie Meinungsäußerungen werden nur zugelassen, wenn sie den Drohungen und Absichtserfüllungen Trumps entsprechen. Ansonsten wird sanktioniert nach Lust, Laune und willkürlicher Bandbreite von Festnahme über Beschimpfung bis zur Erpressung.

Da kommen Aphorismen des großen Satirikers, Kabarettisten und Wortwitz-Jongleurs Werner Finck wieder zum Tragen, dessen Wortakrobatik im Umfeld der Nazi-Herrschaft in den 1933-1945er Jahren mutig und humorvoll – wenn auch manchmal nur als Galgenhumor – zu verzeichnen war:

„Ich bitte Sie um Nachsicht, dass ich von Zeit zu Zeit in das Manuskript schaue. Aber ich bin es nicht mehr gewöhnt, frei zu sprechen!“

Das sind Beispiele, die im aktuellen Umfeld Trumps in den USA allem Anschein nach auch die Universitäten (Yale und Columbia) betreffen. Die ersten Professoren und Friedens-Nobelpreisträger verlassen die USA oder werden an der Einreise gehindert.

Jason Stanley, Yale-Philosoph und Faschismus-Forscher. Vergangene Woche kündigte er an, den USA aufgrund des derzeitigen politischen Klimas den Rücken zu kehren und an die Munk School in Kanada zu wechseln.

Die Faschismus- Anzeichen sind für Jason Stanley, Yale-Philosoph und Faschismus-Forscher, belegbar. Die Struktur der Kriterien, Faschismus zu erkennen, ist in allen Staaten gleich, in denen faschistische Tendenzen sichtbar geworden sind.

Der politische Witz, der Humor zum resilienten  Faktor macht, um Unterdrückung und Unfreiheit erträglich zu machen, scheint auch in Deutschland auf den Weg alltäglicher Begleiter zu sein. Da mag der Amthor-Ansatz, Transparenz bei und Kontrolle über die Politik durch die Beseitigung des IFG-Informationsfreiheitsgesetzes zu verhindern, seinen Ursprung haben. Denn nichts wird so sehr von Politikern der autokratischen Provenienz gefürchtet zu werden und auf der Hut sein zu müssen, wie bei „freien Wahlen, freier Meinungsäußerung und Witze in Form von „Flüsterwitzen“ (in vorhandener Diktatur) oder vor beißender Satire in noch freier Gesellschaft!“

In diese Kategorie ist das „Dreiklang“-Muster von Ideologie, Moral und Intelligenz schon immer wirksame Resilienz gegen Autokraten und ihre Willkür zu sein:

  • „Man kann nicht gleichzeitig Anhänger der neoliberalen-antidemokratischen AfD, ein moralisch-ehrlicher und intelligenter Mensch sein.
  • Ist man intelligent und moralisch-ehrlich, dann ist mein kein AfD-Anhänger.
  • Ist man intelligent und AfD-Anhänger, dann ist man nicht moralisch-ehrlich.
  • Und ist man moralisch-ehrlich und trotzdem AfD-Anhänger, dann kann man nicht intelligent sein!“

Natürlich ist das Merkmal „AfD-Anhänger“ austauschbar. Das kann jeder selber erproben, z.B. mit dem Merkmal „Trump“!

Simon Wiesenthal, der – nach dem Kabarettisten Bernd-Lutz Lange – unter dem Pseudonym Mischka Kukin ein Buch mit dem Titel „Humor hinter dem Eisernen Vorhang“ (sind die Staaten unter der Herrschaft der UdSSR) herausgebracht hat. Simon Wiesenthal spürte untergetauchte Nazi-Verbrecher auf. Im Gegensatz zu Donald Trump war Wiesenthals Motivation dem Recht und der Gerechtigkeit gewidmet. Trump verfolgt seine realen und angeblichen Feinde und Widersacher aus Rache!

Ein Verhaltensmuster, das einer Reihe von Politikern nicht fremd sein dürfte. Möglicherweise zählt auch Phillip Amthor zu denen, die aus Rache sich der Abschaffung des IFG-Gesetzes widmen, weil dies ihn bei seinem Skandal entlarvte. Denn wie sonst könnte ein gesetzlicher Rahmen, der die Tugenden,  die „Feinde der offenen und transparenten Gesellschaft“ zu verhindern, abschaffen will, wie im jugendliche Kopf des Phillip Amthor ein veraltetes Denken mit Herrenzimmer-Visionen vorherrschen kann?

Und zum Schluss dieses Beitrages sei auf fanatisch-extremistische Anhänger  und Begeisterte des Präsidenten-Modells  „Starker Mann“ in der Regierung verwiesen, die verlernt haben, Versprechungen Trumps zu hinterfragen. So scheint die Anhängerschaft Trumps wohl zu sein!

Als Quelle und Anregung des nachfolgenden Witzes wird auf ein kleines Werk verwiesen mit dem Titel „ Philosophie – (oder auch das Leben) –  verstehen durch Witze“:

  • Gespräch an der Theke nach reichlichem Genuss von Drinks…
  • „Mein Großvater wusste auf das Jahr, den Tag, die Stunde und die Minute genau, wann er sterben würde!“
  • „Wow, was für ein toller Hecht! Wie konnte er das wissen?
  • „Der Richter hat es ihm verkündet!“

2. April 2025
von JvHS
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Phillip Amthor und sein „X für ein U vormachen“-Versuch

Erkenntnisse spiegeln sich nicht selten über die Zeitläufe hinweg ebenso wider, wie sie über Generationen nichts an Gültigkeit verlieren. Als exemplarisches Beispiel  diene die Aussage „ ein X für ein U vormachen wollen“!

Kein U

Aktuell steht der Auftritt des Bundestagsabgeordneten Phillip Amthor in der unsäglichen Talkrunde „Lanz“ für den Täuschungsversuch, den Menschen ein „X für ein U zu verkaufen“, und die Absicht,  das IFG – Informationsfreiheitsgesetz abzuschaffen, zu vernebeln und zu leugnen. Denn diesem Ziel hat sich der scheinbar harmlose Schlingel Amthor (CDU) verschrieben.

Allen sprachlichen Verrenkungen zum Trotz bleibt der IFG Gesetz-Abschaffungsversuch keine „Reform oder Harmonisierung“, so wie aus dem  „X“  kein „U“ gemacht werden kann. Denn trotz der Bereitstellung der Plattform „TV“,  also einem riesigen Publikum die Täuschung und Irreführung  zu präsentieren, erkennen die Menschen Lüge und Manipulation.  

Da helfen auch die respektlosen Verhaltensblaupausen eines Donald Trump und Elon Musk nicht! Mögen sie in strahlenden Farben oder in abstoßendem Darth-Vader-Dunkel auftreten. 

 

Antiquierte Herrenzimmer-Weltsicht in „jungen Köpfen“ der CDU/CSU? – Informationsfreiheitsgesetz erhalten!

1. April 2025
von JvHS
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Antiquierte Herrenzimmer-Weltsicht in „jungen Köpfen“ der CDU/CSU? – Informationsfreiheitsgesetz erhalten!

Es ist der 1. April – und doch kein Scherz, was der Abgeordnete (im Bild) der CDU, Phillip Amthor hintertreibt: mit der Abschaffung des IFG – (Informationsfreiheits-Gesetzes) soll zukünftig  keine Transparenz über die Arbeit der Politik und Regierung mehr als Recht der Bürgerschaft verankert und möglich sein. Diese erzkonservative Einstellung entspricht keinem demokratischen  Grundverständnis, sondern entspricht eher der affinen Nähe zu einer antidemokratischen Weltsicht von Autokraten. 

Eine mögliche persönliche Motivation für dieses Ziel liegt allem Anschein nach auch darin begründet, “ weil Politiker wie Philipp Amthor (CDU), der den Vorstoß mitverhandelt, selbst schon unangenehme Erfahrungen mit dem IFG gemacht haben – Amthor etwa im Zusammenhang mit dem Augustus-Intelligence-Skandal, die sogenannte Amthor-Affäre.[*]“ (Quelle: openPetitionUnterschreiben der Petition!)

Mit der Unterzeichnung der Petition soll und muss den Regierungskoalitionären der neuen Regierung klar werden, dass die Bürger dieses Landes der Erhalt der Einsicht in die Regierungsarbeit im Sinne der Aussage Karl Poppers wichtig ist:

„Denn es gibt keine Freiheit, wenn sie nicht vom Staat geschützt wird; und umgekehrt: nur ein Staat, der von freien Bürgern überwacht wird, kann diesen überhaupt ein vernünftiges Ausmaß an Sicherheit gewähren.“

Fragwürdiges Selbstverständnis von Bundestagsabgeordneten, die auf öffentliche Fragen nicht öffentlich antworten

Was Menschen anderen Menschen antun, ist Teil der Gefährdung der Demokratie als Gesellschaftsvertrag

31. März 2025
von JvHS
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Autokratien mit Willkürhandlungen sind Ausdruck der weltweiten Faschismus-Entwicklung

„In einem Land leben, wo es keinen Humor gibt, ist unerträglich. Aber noch unerträglicher ist es in einem Land, wo man zum Überleben Humor braucht!“ – Bert Brecht

Aktuell sind richterliche Entscheidungen mit gegensätzlichen Wirkungen verbunden. Immer betrifft es in der Politik aber Personen, die für antidemokratisches Denken und Handeln stehen aufgrund der faschistisch-autokratischen Weltsicht der betroffenen Personen.

Während in Frankreich die Gallionsfigur der rechtskonservativen Partei RN (Rassemblement National)  Marine le Pen  von der Wählbarkeit in ein politisches Amt (…befristeten Unwählbarkeit für politische Ämter für fünf Jahre!) ausgeschlossen wurde, weil sie straffällig geworden ist, 

… agiert der verurteilte Straftäter Donald Trump in den USA als Präsident wie die Axt im politisch-diplomatischen Porzellanladen mit Dekreten, mit der die Legislative im Kongress umgangen wird. Selbst von richterlichen Urteilen lässt er sich in seinen Willkürhandlungen nicht stoppen. 

Während im Frankreich der EU die Demokratie und die Gewaltenteilung noch Bestand hat und funktioniert, 

… plant Trump den weiteren Abbau der Demokratie in den USA, in dem die Verfassung zu seinem Gunsten umgestaltet werden soll. Eine dritte Amtszeit, welche die Verfassung der USA verbietet, droht Trump sich zu ermöglichen

Drohungen sind zum Mittel seines Umgangs mit anderen Staaten geworden. Drohungen, die Wut als grundlegende Motivation und Form enthält, seine Ziele zu erreichen. 

Die USA entwickelt sich unter Trump zur modernen Varianten des Faschismus. Es wird gelogen und behauptet, was nützlich erscheint. Solange, bis nicht erwarteter Widerstand auftaucht und die praktizierte Naivität eines sich selbst überschätzenden Autokraten (Trump) diesen mal wieder in die Falle eines anderen Autokraten (Putin) hat tappen lassen! 

Wie Bert Brecht schon in seinem Werk  „Flüchtlingsgespräche“ formulierte, dass dort wo der Humor zum Erliegen gekommen ist, derselbige überlebensnotwendig sein wird. 

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