Die Mittel entheiligen den Zweck!“ – Erich Kästner
Wenn Fertigkeiten wie Rhetorik eingesetzt werden, um als Ziel und Zweck die Sicherung der eigenen Karriere und den Einzug in den nächsten Bundestag zu ermöglichen, die FDP dabei aber nur den Anschein der Seriosität erweckt, dann heiligt dieser Zweck nicht die Mittel des lügenaffinen Blendens und der Täuschung! Es bleiben nur sophistische Narrative übrig, die durchschaut werden! Sie bedingen zugleich einen Vertrauensverlust! Da helfen auch keine werbestrategischen Plakate mit Ausrichtung auf die Figur des scheinbar coolen „Kaufmanns“! Die Verratstätigkeit und Untreue haftet an dieser Person wie eine gärende Wunde unter der Designer-Stoffhose.
Der Vertrauensverlust ist immanent und mehr als berechtigt, weil die Menschen mit Phrasen, Floskeln und Sprachhülsen getäuscht und belogen wurden. Vokabeln und Sätze ohne Inhalte sind durchschaubar. Denn es fehlt eine seriöse Ausrichtung auf Lösungen zur Abhilfe der wachsenden Probleme und Not der Menschen in diesem Staat. Das Blenden durch Figuren wie Christian Lindner und Co. innerhalb der FDP beschreibt eine politische DNA, die mit ihrer Klientelorientierung und Ausrichtung auf neoliberale Anachronismen sich längst als überflüssig und schädlich für den Staat erwiesen hat.
„Seriös zu sprechen, heißt nicht seriös zu handeln.“ … „Da enttarnt sich das Seriöse als Schein, als List und Trug und das Vertrauen schlägt in sein Gegenteil um. Die bisherige Taktik der Überzeugung offenbart sich als Taktik der Überredung.“
„… Meister der Rhetorik nutzten … die rhetorische Kunst lediglich zur Überredung und dafür, eigene, partikulare Zwecke zu erreichen.“
Zitatende
13. Dezember 2024
von JvHS Kommentare deaktiviert für Früher war auch schon alles Gier und Habgier – oder verschiedene Arten des Überlebens
Sobald er schrie, bekam er Nahrung. – Wilhelm Busch
„Früher war alles besser!“ Den Spruch kennt jede neue Generation und muss sich diesen von der vorhergehenden anhören! Wie und ob diese Aussage zutreffend ist, das war schon immer bestimmend für die Debatte zwischen Jung und Alt gewesen.
Für manche Bereiche trifft es jedoch zu! Zum Beispiel waren Kabarettisten und Satiriker – wie Volker Pispers, Georg Schramm, Dieter Hildebrandt oder auch Richard Rogler – mit besonderen sprachlichen Fähigkeiten ausgestattet, unterfüttert von Geist und Ethik. Mit ihren satirisch-wahrhaftigen Analysen der Politik beschrieben sie schon zutreffend einen Zustand, der auch heute noch Gültigkeit hat für die „neue Garde“ der „gelben Pest“ und „schwarzen Cholera“ in Form von FDP und CDU/CSU mit ihren „Leader (n)“, die nicht gesungen werden können. Aber „Frontal – bitte!“
Vom Ende der Ampelkoalition und die Vertrauensfrage
Heute fällt mit der Vertrauensfrage des amtierenden Kanzlers der letzte Vorhang eines theatralischen Komplizen-Stücks über Schandhaftigkeit, Hinterlist, Selbstdarstellung und Lügengestrüpp auf der politischen Bühne Deutschlands.
Im Mittelpunkt steht die Maximierung des Negativen durch eine neoliberal-fundamentalistische Klientelpartei (FDP unter Christian Lindner), die sich ein weiteres Mal in der Geschichte der Republik durch Büttel-Tätigkeit für Konzerne und Kapitalismus zum Verrat und zum Schaden des Landes und der Demokratie hat verführen lassen.
FDP = Für Die Privatisierung – gegen die Gemeinwohl- und Daseinsfürsorge-Aufgaben des Staates
FDP = Für Die Privilegierten
FDP = Fern Der Privathaftung – für Politiker
Satiresendung „Die Anstalt“ klärt auf – „FDP der Täterschaft überführt“ (auch als Download möglich!)
In der Satire-Sendung „Die Anstalt“ gelingt den Machern um Claus von Wagner und Max Uthoff eine aufklärende Darstellung der Ampelkoalitionäre und ihre Rollen während der letzten drei Jahre. Stellvertretend für die jeweiligen Ampel-Parteien stehen im Fokus die Figuren: Christian Lindner, Robert Habeck und Olaf Scholz. Die Dilemmata der Vorgänger-Regierungen unter 16 Jahre Kanzlerschaft von Angela Merkel verweist auf den Investitionsstau bei den Infrastrukturen des Landes (Wohnungsmangel, marode Bildungsanstalten und Schulen, Privatisierung wichtiger Bereiche in der Energie, Verkehr und Kommunikation, Gesundheitssystem), welche durch die Schuldengrenze lähmend für den Wirtschaftsstandort Deutschland sich auswirkt. Verstärkt wurde der bisherige Status Quo-Klüngel dieser Kanzlerin durch die Corona-Pandemie, den Angriffskrieg Putins, die Abhängigkeit von Energielieferanten und den Krieg Israels gegen Hamas- und Hisbollah-Terroristen.
Um mit dem Schluss der Sendung zu beginnen, eine Verantwortungsübernahme der Politiker wird mit der exemplarischen „Schönschreibung“ der Regierungsarbeit der Ex-Kanzlerin Merkel in ihren Memoiren -Buch von 736 Seiten übertüncht.
Ein weiterer Akt des Schmierentheaters zeigt die Zusammenarbeit des Springerkonzern und seiner Lautsprecher-Tüte „Bild“ mit der FDP und Lindner. KKR (Kohlberg Kravis Roberts), eine Investorengesellschaft, die in Gas und fossile Energie investiert und sich durch die FDP gut vertreten gesehen hat. Eine mögliche Komplizentätigkeit, die ausschlaggebend für das Blockadeverhalten der FDP sein dürfte.
Das Verratsmoment der FDP wird durch eine fünfmalige Zustimmung zum „Heizungsgesetz“ seitens Lindners FDP belegt, das durch das sogenannte Wirtschaftswende-Blähpapier torpediert werden sollte. Die einzigen Themen waren wie seit eh und je die anachronistischen FDP-Forderungen: mehr Marktwirtschaft – weniger Bürokratie – Steuersenkung. Die einzige Wirkung der Blockadehaltung der FDP ist ebenfalls wie in der Weimarer Republik geschehen: Zustimmungszuwachs zur rechtsextremistischen AfD.
An jedem der 365 Tage im Jahr wird an irgendeinen Tag des „XYZ“ erinnert. Ob es Erinnerungshilfen der UN an Tage sind, die weltweit Bedeutung haben, oder ob es nationale Ereignisse sind, die wieder in Erinnerung gerufen werden, weil sie mit Personen und Grundlagen des Denkens und Handelns zu tun haben, die für die Identität der freiheitlichen und rechtsstaatlichen Demokratie wichtig und existenziell sind. Immer aber bleibt ein mulmiges Gefühl zurück, dass der ethisch-moralische Kompass bei den Menschen und in der Bevölkerung nicht mehr stimmen kann, wenn an essenzielle Ereignisse für Freiheit, Gleichheit, Menschlichkeit und Frieden erinnert werden muss.
This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license /Eleanor Roosevelt holding poster of the Universal Declaration of Human Rights (in English), Lake Success, New York. November 1949
Heute, am 10. Dezember, ist der Tag der Menschenrechte. In vielen Verfassungen der Demokratien sind die Menschenrechte verankert und werden gleich zum Anfang erwähnt. So auch im Grundgesetz unserer Republik.
In den ersten Artikeln des GG wird neben der unantastbaren Menschenwürde, den unveräußerlichen Menschenrechten, der Gewaltenteilung (Legislative, Exekutive und der Rechtsprechung), der Gleichheit, der unverletzlichen Freiheit der Person (Art 2), der Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses (Art 4), der Meinungsfreiheit, auch die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung betont. Die Freiheit der Kunst, Wissenschaft, Forschung und Lehre (Art 5) werden zudem ausdrücklich genannt.
Jedoch sind die abstimmenden Nationen lediglich zu einer Resolution gekommen, die keine rechtsverbindliche Wirkung hat. Völkerrechtlich bleiben die Menschenrechte nicht verbindlich!
Und dennoch (oder muss aufgrund der fehlenden völkerrechtlichen Verbindlichkeit nicht gesagt werden, deswegen!) wird tagtäglich gegen diese Rechte in allen Bereichen des menschlichen Lebens (von Nationen und ihre Regierungen; von Konzernen und Unternehmen; von Institutionen, Gruppierungen und Einzelpersonen) verstoßen!
Es erscheint in der Nachbetrachtung, dass von Anfang an die heimliche Absicht vieler Beteiligten bestand, selber Verstöße einzuplanen, um die eigenen Ziele mit allen Mitteln umsetzen zu können!
Der Umgang in der Politik (innerparteilich wie zwischenparteilich), zwischen den Nationen oder zwischen den Vertragspartnern in der Wirtschaft, zwischen Gruppen oder Einzelpersonen, ist gekennzeichnet von Egomanen und Egoismen und dem Leitgedanken: Der Zweck und das Ziel heiligt die Mittel!
Dazu formulierte Erich Kästner:
„Der Zweck sagt ihr, heiligt die Mittel?
Das Dogma heiligt den Büttel?
Den Galgen? Den Kerkerkittel?
Fest steht trotz Schrecken und Schreck:
Die Mittel entheiligen den Zweck!“
Wenn es notwendig erscheint, Tage der Erinnerung zu schalten und zu betonen, dann ist was faul im Selbstverständnis von Ehrlichkeit, Anstand, Fairness, Respekt, Mitmenschlichkeit, Menschenfreundlichkeit und Vertrauen!
Da darf mit Fug und Recht an Karl Valentins Aphorismus erinnert werden:
„Hoffentlich wird‘s nicht so schlimm, wie es schon ist.“
10. Dezember 2024
von JvHS Kommentare deaktiviert für Regenbogen-Fang
Phantasie fängt den Regenbogen ein. Für den Verstand ist er ein Wetterphänomen!
Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden jähen Bach des Lebens, hundertmal vom Gischt verschlungen und sich immer von neuem zusammensetzend, und mit zarter schöner Kühnheit ihn überspringend, dort wo er am wildesten und gefährlichsten braust. – Friedrich Nietzsche
Aus Karl Valentins Leben hin zur ausgesprochenen Erkenntnis:
Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische
Hoffentlich wird‘s nicht so schlimm, wie es schon ist. Ein Optimist ist ein Mensch, der die Dinge nicht so tragisch nimmt, wie sie sind. – Karl Valentin!
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